Normalerweise arbeiten wir uns in einem Blogbeitrag zur Pointe hin – zu der Überraschung, die man am Ende nicht erwartet hat. Heute steht die Pointe am Anfang: Wenn Sie einen Smart-TV haben, haben Sie keinen Fernseher, sondern einen Computer. Und Computer tun Computerdinge.

Alles, was Sie über Datenschutz und Privatsphäre gelernt haben, gehört bei einem Smart-TV noch einmal überlegt – zumal er ausgerechnet dort steht, wo man sich am wenigsten beobachtet fühlt: im Wohnzimmer.

Es ist Abend, auf dem Fernseher läuft ein Film. Danach noch ein Urlaubsvideo vom USB-Stick – Küste, Strand, das kleine Hotel. Keine Streaming-App, keine Mediathek, nur eigene Aufnahmen auf dem Bildschirm. Das fühlt sich harmlos an, weil der Fernseher hier scheinbar nur als Bildschirm dient. Doch gerade weil keine App läuft, entsteht ein Trugschluss: Ein vernetzter Fernseher kann auch das Urlaubsvideo vom USB-Stick erfassen – ganz ohne App. Wie das technisch möglich ist, führt zur eigentlichen Funktion.

So erkennt der Fernseher den Film

Die Technik heißt ACR (Automatic Content Recognition), auf Deutsch automatische Inhaltserkennung. Sie funktioniert ähnlich wie die Musikerkennung Shazam: Diese erkennt ein Lied, indem sie das Muster eines kurzen Tonausschnitts mit bekannten Aufnahmen vergleicht. ACR überträgt dieses Prinzip auf das Fernsehbild.

Entscheidend ist, wo diese Funktion sitzt: nicht in einer einzelnen Streaming-App, sondern eine Ebene tiefer im Betriebssystem des Fernsehers. Ja, Ihre Mattscheibe hat ein Betriebssystem. Sie erinnern sich: Computer, Computerdinge.

Aus Bildmerkmalen berechnet ACR fortlaufend einen digitalen Fingerabdruck – eine kompakte Zahlenfolge. Dieser wird über die Internetverbindung mit einer Datenbank bekannter Filme, Sendungen und Werbespots abgeglichen. Bei einem Treffer lässt sich der Inhalt zuordnen. Wiederholt sich das laufend, teils im Sekundentakt, entstehen Angaben dazu, was wann und wie lange lief.

Dafür muss kein vollständiges Video übertragen werden. Die Fingerabdrücke genügen. Das Ergebnis kann viel genauer sein als „Streaming-App geöffnet“: etwa „Um 20:15 Uhr begann dieser konkrete Film, nach einer halben Stunde lief eine andere Sendung“.

Weil ACR am Bildschirm ansetzt, kann es alle Bildquellen erfassen. Das betrifft das normale Fernsehprogramm über Antenne, Kabel oder Satellit ebenso wie Streaming. Auch eine Spielkonsole oder ein DVD-/Blu-ray-Player am HDMI-Anschluss – dem üblichen Anschluss für Bild und Ton – kann einbezogen werden, ebenso die Wiedergabe vom USB-Stick. Der Player selbst braucht dafür keinen Internetzugang: Der Fernseher übernimmt die Erfassung und Übermittlung. Der scheinbare Ausweg, einfach eine andere Bildquelle zu wählen, ist deshalb keiner.

Das bedeutet nicht, dass jedes Modell jede Quelle auswertet. Eine Untersuchung von 2024 fand bei getesteten Samsung- und LG-Geräten beispielsweise keine ACR-Übertragung während der Nutzung bestimmter Streaming-Apps. Ein Wechsel der Bildquelle ist deshalb aber noch kein verlässlicher Schutz.

Beim privaten Urlaubsvideo ist außerdem zwischen Erfassen und Erkennen zu unterscheiden. Eine selbst gedrehte Aufnahme steht normalerweise nicht in der Vergleichsdatenbank. ACR kann sie daher nicht einfach als „Ihr Urlaub an der Nordsee“ benennen. Das Bildschirmbild kann trotzdem in die Erfassung geraten. Ein USB-Stick macht aus einem online verbundenen Fernseher kein Offline-Gerät.

Auf vielen Smart-TVs läuft ACR nach der Standardeinrichtung bereits mit. Eine weltweit einheitliche Werkseinstellung gibt es allerdings nicht: Samsung beschreibt die Funktion im Support ausdrücklich als freiwillig und zustimmungspflichtig. Wer die angebotenen Zusatzdienste beim Einrichten pauschal akzeptiert, kann ACR dabei aktivieren, ohne den Zweck der Funktion wahrzunehmen. In der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bedarf ACR nach der Datenschutz-Grundverordnung Ihrer Einwilligung, die Sie jederzeit widerrufen können.

Weshalb Sehdaten Geld wert sind

Aus einzelnen Treffern wird über Wochen ein Profil der Sehgewohnheiten. Wer häufig Reiseberichte schaut, lässt sich für Werbung anderen Interessengruppen zuordnen als ein Haushalt mit vielen Sportübertragungen. Die Daten helfen außerdem, Reichweiten und die Ausspielung von Werbespots zu messen. Sie können an Werbepartner weitergegeben und als Datensätze verkauft werden.

Dafür muss nicht Ihr Name neben jedem Filmtitel stehen. Gerätekennungen – Nummern zur Wiedererkennung eines Fernsehers – erlauben es, die Treffer zusammenzuführen und mit Werbeprofilen zu verknüpfen. Welche Person tatsächlich auf dem Sofa sitzt, weiß ACR dadurch nicht sicher. Für die Werbewirtschaft kann schon das Interesse des Haushalts genügen. Die Übertragung von Fingerabdrücken statt Videos macht die Sehdaten deshalb nicht automatisch anonym.

Hier liegt der eigentliche Punkt: Wir betrachten den Fernseher noch immer als passiven Empfänger. Tatsächlich ist er ein vernetzter Computer, der auch beim gewöhnlichen Fernsehen Daten an den Hersteller oder dessen Dienstleister senden kann. Für diese Inhaltserkennung braucht es keine Kamera im Wohnzimmer und kein eingeschaltetes Raummikrofon. Es geht um das angezeigte Programm – gleich, woher es kommt.

Vizio musste 2017 in einem Vergleich mit der US-Handelsaufsicht FTC und dem Bundesstaat New Jersey 2,2 Millionen US-Dollar zahlen, weil ohne Wissen und Einwilligung der Nutzer Sehdaten gesammelt und verkauft worden waren. Die FTC dokumentierte ausdrücklich eine sekündliche Erfassung, auch von DVD-Wiedergaben.

Der Schalter heißt selten „Tracking“

Die Inhaltserkennung lässt sich abschalten. Die Schwierigkeit liegt oft im Namen: Statt „Tracking ausschalten“ finden Sie freundlich klingende Zusatzdienste. Das wirkt wie gewollte Verharmlosung; den Zusammenhang mit ACR und Werbeprofilen erkennt man daraus kaum. Nach diesen Bezeichnungen können Sie suchen:

  • Samsung: „Anzeigeinformationsdienste“ (englisch „Viewing Information Services“)
  • LG: „Live Plus“
  • Sony: „Samba Interactive TV“
  • Vizio: „Viewing Data“

Öffnen Sie die Einstellungen und suchen Sie in Bereichen wie Datenschutz, Nutzungsdaten oder Einwilligungen. Beim passenden Dienst deaktivieren Sie die Erfassung beziehungsweise nehmen die Zustimmung zurück. Menüaufbau und Übersetzungen unterscheiden sich je nach Modell, Baujahr und Gerätesoftware; notfalls hilft das Handbuch des eigenen Modells.

Nur personalisierte Werbung abzuwählen, genügt nicht unbedingt: Die Verwendung für Werbung und die Erfassung können getrennte Einstellungen sein. Entscheidend ist, die Inhaltserkennung selbst auszuschalten.

Normales Fernsehen und die Wiedergabe angeschlossener Geräte bleiben grundsätzlich möglich. Wegfallen können Funktionen, die auf der Inhaltserkennung beruhen, etwa passende Zusatzinformationen oder Empfehlungen.

Wenn Sie keine Sprachsteuerung nutzen, deaktivieren Sie auch diese und das Mikrofon, soweit das Gerät es erlaubt. Manche Fernseher besitzen dafür einen mechanischen Schalter. Das ist eine separate Einstellung, unabhängig von ACR.

Nach Updates noch einmal nachsehen

Firmware-Updates, also Aktualisierungen der im Fernseher eingebauten Software, können Einstellungen zurücksetzen. Prüfen Sie danach erneut, ob Ihre Auswahl noch gilt, und lesen Sie neue Zustimmungsabfragen, bevor Sie sie bestätigen. Sicherheitsupdates sollten Sie deswegen nicht auslassen.

Über die angebotenen Datenschutzoptionen lässt sich ein Großteil der offiziell offengelegten Datensammlung abstellen. Vollständige Funkstille garantiert das nicht: Manche Geräte senden weiterhin Betriebs- oder Diagnosedaten. Auch die Streaming-Apps haben eigene Datenschutzregeln.

Sie sind der Auswertung Ihrer Sehgewohnheiten trotzdem nicht ausgeliefert. Wer den richtigen Namen kennt, kann die entsprechende Erfassung gezielt begrenzen – ohne dafür die Fernsehtechnik im Detail beherrschen zu müssen.

Haben Sie ACR bei Ihrem Fernseher gefunden und abgeschaltet? Schreiben Sie in die Kommentare, wie die Einstellung dort hieß – gern mit Hersteller und Modell. Das hilft anderen beim Suchen.

Kommentare

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Clemens
2 wochen vor
Mein Samsung TV ist nicht ständig mit dem Internet verbunden. Ich verbinde es nur dann, wenn ich Internet-Zugang brauche. Sendet das TV-Gerät dann ein Profil, das es bis dahin offline angesammelt hat?
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Herr Schmidt
2 wochen vor
Ich weiß es nicht. Aber ich könnte es mir gut vorstellen, dass der Fernseher erstmal alles in seinem Speicher ablegt und irgendwann, wenn Internet da ist, dann direkt versendet.
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Markus
2 wochen vor
Davon kannst Du ausgehen das alles gesammelt wird und wenn es wieder Internet hat wird alles gesammelte gesendet. Alles andere würde mich stark überraschen.
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Andreas
2 wochen vor
Das wird letztlich sehr schwer sich wirklich fest sagen lassen. Die LGs, die gerade in einigen IT-Medien diesbezüglich beleuchtet werden, kommen dabei sehr schlecht weg. Zu Samsung kenne ich keine Aussage.
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Matze
2 wochen vor
Ihr schlauer Fernseher, neudeutsch Smart TV, bezieht aber irgendwoher die Fernsehsendungen, die Sie sich dann anschauen. Auf diesem Wege gelangen Daten auch in die andere Richtung von Ihrem Gerät zum Anbieter.
Das muss nicht live passieren, eine mehrtägige oder mehrwöchige Zusammenfassung erfüllt bereits den Zweck.

Fröhliche Grüße
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Herbert Kuzel
2 wochen vor
Wieder einmal ein Haupttreffer. Bin froh, dass ein uralter Samsung Fernseher im Wohnzimmer steht. Ohne Internetanschluss und mit Zimmerantenne.
Aber eine andere Frage: Wie sieht das beim Streamen am PC aus?
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Matze
2 wochen vor
Der Computer ist auch ein Computer (-;

Auf einem Windowssystem müssen Sie generell unterbinden, was Sie nicht haben wollen. Es ist von Geburt an sehr gesprächig.
Dasselbe gilt für Androiden.

Auf Applecomputern und Linuxsystemen ist es für gewöhnlich andersherum. Dort müssen Sie aktivieren, was Sie nutzen wollen.

Selbstredend gibt es in allen Systemen Ausnahmen des für Benutzer*innen teils relevante Zeugs, von dem die Entwickler*innen und/oder Hersteller überzeugt sind, dass Sie es unbedingt (nicht) benötigen.

Fröhliche Grüße
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Bernhard
2 wochen vor
Sie haben alles an Tracking am Fernseher ausgeschaltet? Falls sie aber einen modernen Smart-Stromzähler in ihrem Haushalt haben, so kann man über den momentanen Stromverbrauch über einen kurzen Zeitraum gemessen feststellen, welches Programm Sie gerade im Fernseher anschauen.
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Thomas
2 wochen vor
Na das halte ich aber doch für ein Gerücht. Der Stromzähler bekommt ja nur mit, was insgesamt im Haushalt verbraucht wird, von Fernseher über Lichter bis Spülmaschine. Daraus den Verbrauch des Fernsehers herauszufiltern wäre schon ziemlich HiTech, daraus auf das Programm zu schließen halte ich für unmöglich. Vielleicht könnte man so ein Gerät sogar bauen, das würde aber viel zu teuer.
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Fernseheule
2 wochen vor
Zustimmung von mir.
Paranoid ist auf alternativen Kanälen weit verbreitet und keine Hilfe.
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Edgar
2 wochen vor
Bernhard, gibt es dafür Beweise oder Quellen? Das würde ja bedeuten, dass mein Stromlieferant oder Netzbetreiber diese Daten misst. Dafür müsste es dann auch eine gesetzliche Grundlage geben.
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Timmi
2 wochen vor
a. wenn es von auch nur einem Messstellenbetreiber (ungleich Stromlieferant) bekannt würde, daß der solche Daten verscherbelt, dann gäbe es ein Riesengeschrei und er hätte neben den juristischen Konsequenzen das Problem, daß keine Stadtwerke mehr mit ihm zusammenarbeiten, da jenen danach auch sehr viele Kunden weglaufen würden.
b. dank der Regelungen hier in Deutschland übermitteln solche Zähler die Daten in 15-Minuten-Blöcken. Damit könnte man gerade noch rausfinden, wann Familie zuhause ist, wach, schlafend, und wann die Großverbraucher laufen (Wärmepumpe, Herd, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner).
Mein Hintergrund: alle Digitalzähler verraten die Infos auch über eine Infrarot-Schnittstelle. An jene kann man (habe ich) z.B. den Sensor vom Fritz-Konzern heften und die Verbrauchsinfos mitlesen.
c. Stromverbrauch vom TV: der dürfte nur zwei Größen kennen: Standby oder Nutzung, vielleicht noch eine kosmetische Schwankung zwischen hell und dunkel.

Mein TV hatte nur zur Einrichtung mit Update Netzzugang (LAN) und danach nix: Es reicht völlig, dass seine HDMI-Lieferanten nicht gut ohne auskommen.
Apropos: das Thema „LG-Monitore und Windows“ ist auch interessant:
kürzlich kam durch die Presse, daß in einigen Ländern Windows automatisch LG-Treiber installiert, die einen mit Werbung für LG-Produkte beglücken.
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Matze
2 wochen vor
Das ist so, als wollten Sie anhand des Wasserverbrauchs feststellen können, wie viele Zähne in dem Gebiss sind, dass Sie täglich putzen.

Das Smart Meter übermittelt den Energieumsatz mehrmals pro Stunde, wodurch Strom zu unterschiedlichen Zeiten zu unterschiedlichen Preisen genutzt werden kann.
Vormals wurde nur einmal jährlich der Zählerstand abgelesen und damit die Energiekosten berechnet.

Fröhliche Grüße
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MM
2 wochen vor
"Falls sie aber einen modernen Smart-Stromzähler in ihrem Haushalt haben, so kann man über den momentanen Stromverbrauch über einen kurzen Zeitraum gemessen feststellen, welches Programm Sie gerade im Fernseher anschauen."

Ja, das war das Hauptargument der Gegener von Smartmetern. Völlig an den Haaren herbeigezogen, jedoch ungemein medial wirksam. Und die Leute haben es für bare Münze genommen und waren alle dagegen. Böse Smartmeter! Dazu kam noch, dass propagiert wurde, mithilfe dieses Gerätes wäre es jederzeit möglich, die Stromversorgung zu unterbrechen, falls man übermäßig verbraucht und ähnliche Horrormärchen.

Aber scheinbar braucht es solche Geschichten (welche von den Verbreitern so gut wie nie belegt werden können), um die Masse für bestimmte Zwecke zu missbrauchen. Eine Zeit lang hat es ja sehr gut funktioniert. Mittlerweile sind Smartmeter flächendeckend installiert und niemanden interessiert die Sache mehr.
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Fernseheule
2 wochen vor
Auf alternativen Kanälen wird gerne das geglaubt was man für richtig hält. Hauptsache das Gegenteil vom Mainstream. Dabei kann das genauso nicht die Wahrheit sein oder sogar die größere Lüge.
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Markus
2 wochen vor
TV hängt am PI-Hole.
Wenn er nicht benötigt wird, wird das Ding komplett vom Strom getrennt. Kein Strom, kein mithören und kein mitsehen von seitens Samsung.

Wenn man den Kasten dann an Strom anschließt und man beobachtet PI-Hole sieht man wie viele Internetaufrufe sofort gemacht werden ohne das er überhaupt "an" ist.
Ich bezweifel stark das man das alles abschalten kann!
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Matze
2 wochen vor
Abschalten lässt sich grundsätzlich alles. Es gibt dann jedoch weniger vom ursprünglichen gewollten.

Wer nicht über jedes angebotene Stöckchen hopst, das Werbebeanspruchende freimütig herumliegen lassen, lebt entspannter.

Fröhliche Grüße
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Hajo S
2 wochen vor
ich bin wahrscheinlich schon zu alt (73), um all die Technik zu verstehen (habe mein Studium noch mit dem Rechenschieber gemacht)... ich versuche mal meine Anliegen einfach zu formulieren:

1) wenn es nur darum geht, dass mein Fernseher/PC registriert, welche Programme ich anschaue und die Werbeindustrie damit versucht, mir entsprechende Produkte zu verkaufen... sei's drum... Matze sagt sehr gut, man muss nicht über jedes Stöckchen hopsen... Der Blogbeitrag von Softmaker scheint sich auf diesen Aspekt zu konzentrieren...

2) aber können mir bitte die Fachleute beantworten, ob mein TV/PC - von mir ungewollt - private Inhalte (Bilder/Videos) 'abgreift'? Von den social media (FB, Insta, ...) weiss man das ja wohl... oder?

3) ...oder noch schlimmer: können mein TV/PC Wort und Bild im Raum von mir ungewollt erfassen? Muss ich was ausschalten, um das zu verhindern.

danke und viele Grüße
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Matze
2 wochen vor
Der Fernseher selbst nennt sich zwar smart, ist er aber nicht (-;

Die Übertragung von heimlichen Daten aus ihm heraus beschränkt sich auf die für Werbetreibende wichtigen Informationen, wo was wieviel wie lange? Bilder oder gar Videos ungewollt verschicken, kann er bisher nicht.
Aufzeichnungen irgendwelcher Art müssen Benutzer*innen stets beauftragen.
Dem setzt auch der Internetrouter sehr strenge Grenzen.

Was uns im Zuge der Nutzung sogenannter Künstlicher Intelligenz (KI) noch bevorsteht, von dem die Hersteller von Fernsehgeräten fest überzeugt sind, dass ihre Kund*innen es auf jeden Fall unbedingt benötigen, ist bisher nicht absehbar.
Wie bei jeder neuen Technologie gibt es Fürs und Widers bis in sehr extreme Vorstellungen hinein. Wir treffen uns dann alle irgendwo in der Mitte.

Ob ein Fernseher heutzutage seine Mikrofone zum Lauschen in die Wohnung nutzen kann? Ja, manch einer kann das.
Ich habe schon die Möglichkeit gesehen, wie er über das Internet zur abendlichen Überwachung eines Kleinkindes genutzt wurde. In diesem Fall aus der Nachbarwohnung, geschätzte zehn Meter entfernt - und sicher auch anders lösbar, aber das ist ein anderes Thema.

Aber auch da gilt: Nutzer*innen müssen das selbst aktivieren und bestätigen. Der teure Fernseher kann das (bisher) nicht selbstständig, und auch der Internetrouter ist wieder beteiligt.

Solange Sie sich keinen Fernseher aufdrängen lassen mit Funktionen, die Sie auch dann niemals brauchen werden, wenn Sie das heute noch gar nicht wissen, müssen Sie sich darüber nicht sorgen.

Fröhliche Grüße
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Olaf
2 wochen vor
zu 2. je nach Marke bei unvorsichtiger Einrichtung, auf jeden Fall. Und dabei ist es tatsächlich egal was Du schaust. Sogar wenn jemand auf einer Konsole spielt werden Hashes übertragen soger mehr als normalerweise. Wer Filme für Erwachsenen schaut sollte vielleicht nicht sein TV benutzen ;-)

zu3. Wenn der Fernseher einenen Audio Assistenten hat, JA! und der Fernseher hört ja die ganze Zeit zu weil er ja auf sein Ansprechwort (z.B. Alexa) lauert.
Eine gute Quelle für Informationen ist hier der YT-Kanal von Gamers Nexus
die mit der Untersuchung von LG Monitoren und TV's den Stein ins rollen gebracht haben. Da kann man sehen was alles möglch ist.*leider auf englisch
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Regine Schmid
2 wochen vor
Guten Tag ich streame auch nur noch am PC und möchte auch gerne wissen ob meine seh-Gewohnheiten da verfolgt werde. Besten Dank aus Stuttgart.
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Matze
2 wochen vor
Auf einem Windowscomputer und ohne weitere Maßnahmen Ihrerseits werden Ihre Sehgewohnheiten erfasst und durch die Anbieter der geschauten Formate ausgewertet.

Fröhliche Grüße
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Fernseheule
2 wochen vor
Falls Gewohnheiten erkannt und verkauft werden, werden sie dann gezwungen irgendwas zu kaufen durch personalisierte Werbung?
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Gerd Ed
2 wochen vor
Gerade am Computer werden alle Informationen gesammelt und dann weitergegeben. Dabei ist es egal ob man Mac oder Windows verwendet wird
Genauso ist es bei FB und sonstigen Anbieter
Schließlich wollen alle an den Daten von Kunden mitnaschen
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Matze
2 wochen vor
An meinen Computern passiert so etwas allenfalls anonym, aber eher einfach gar nicht, weil ich grundsätzlich immer erst einmal alles ausschalte.
Das führt mit dazu, dass ich recht vieles nicht ansehen kann, und bisher lebe ich ganz gut damit, nicht überall mitreden können zu müssen. All das, was mir dadurch entgeht, vermisse ich nicht.

Die armen Mitnascher sind auf Diät, und einige verhungern.

Fröhliche Grüße
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Michael S.
2 wochen vor
Zu LG Fernsehern empfehle ich den Artikel in der aktuellen Zeitschrift c't Heft 21. Spionage lässt sich nicht abschalten, es wird offline gesammelt und bei nächster Internetverbindung übertragen und selbst das eingebaute Mikrofon schnüffelt im Standby mit. Mein Fernseher wird NIE ein Internet bekommen, egal welcher Hersteller!!!
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Dieter
1 woche vor
Hi, Genau dieser Artikel war es, der noch einmal genau vor Augen (und Hirn) vorführte, WIE weit die Industrie das inzwischen treibt. Mein Smart-TV hat noch NIE einen Internet-Zugang bekommen, Updates spiele ich ausschliesslich per USB-Stick ein. Und ich lebe auch ohne smarte Inhalte. Das ist ohnhin nur Müll...
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Martin
2 wochen vor
Auf meinem Samsung TV habe ich nur eine Einstellung Datendienst gefunden und deaktiviert. Ist das die richtige Einstellung?
(Es wird natürlich nicht erklärt, was dieser Datendienst eigentlich macht)
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Helmut
2 wochen vor
... und wie verhält es sich mit den Streaming-Sticks, z. B. Amazon Fire TV Stick, oder Waipu TV Stick und die verschiedenen anderen? Da spielt dann das Modell und der Hersteller des Fernsehers ja weitgehend keine Rolle mehr.
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Matze
2 wochen vor
Es steht im Artikel, dass die Quelle der Bild- oder Videodaten egal ist. TV-Sticks sind auch nur eine andere Quelle, und von irgendeinem Hersteller muss Ihr Fernseher sein.

Waipu und Amazon leben neben ihren Bezahldiensten von Werbeeinnahmen. Es werden also gezielt Informationen gesammelt aus allen verfügbaren Möglichkeiten.

Der einfachste Weg, das zu unterbinden, ist die Nichtnutzung.

Fröhliche Grüße
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Timmi
2 wochen vor
bei Amazon-Geräten darf man davon ausgehen, daß A für eigene Zwecke bestmöglich Daten sammelt. Genau wie Meta oder Google/Alphabet bei Android und Chrome dürften die ein sehr großes Interesse daran haben, diesen Datenschatz selbst in der Hand zu behalten - wobei G und M natürlich davon leben, darüber gesteuert Reklamelieferanten mit bestmöglich passenden Konsumenten zu verknüpfen. Apfel und Miniweich versuchen da auch hinzukommen - aber die sind davon bisher noch Größenordnungen entfernt.
Achja, Waipu war erwähnt: in erster Linie dürften jene die infos selber nutzen und den Programmlieferanten das Wesentliche (Anzahl Streamer je Zeitpunkt usw.) mitteilen.
Für insbesondere die selbst verwaltete Werbung kann sicher auch was genutzt werden. Als europäische Firma ist Waipu vielleicht auch etwas „zurückhaltender“ als Zattoo.
Wer mehr erforschen möchte: auf dem PC den Browser Firefox mit Addon Noscript nutzen: da kann man sehr gut ansehen, was für fremde Services eine Webseite bedienen möchte. Apps, egal wo, dürften recht ähnlich arbeiten.
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Matze
2 wochen vor
Winzigweich ist noch immer Quasimonopolist im privaten Schreibtischcomputerbereich und zerrt seinen Kund*innen auf diesem Wege werberelevante Informationen aus ihren Geräten.

Bei Apfels ist das Thema ambivalent. Außenstehende wollen unbedingt bis unter die hoffentlich noch lange sehr feste Schale vordringen, was der Konzern bisher sinngemäß mit Beharren auf die Sicherheit persönlicher Daten zu verhindern wusste.
Nutzer*innen des sogenannten Appleuniversums, wie ich, wollen dieses Öffnen auch gar nicht. Die bisher recht hohe Datensicherheit liegt auch darin, dass es eben kein offenes System ist.

Selbstredend ist die Apfelwerbung auf Apfelnutzer*innen zugeschnitten und solche, die es werden sollen. Und da sind wir wieder bei dem hingehaltenen Stöckchen …
Die Politik wird genötigt, dem*der gemeinen Deutschen die Entscheidung über den Kauf vermeintlich zu teurer Consumer Electronics abzunehmen, indem sie möglichst alles davon allen, und damit auch Werbetreibenden, barrierefrei zugänglich macht, und andernfalls medial als unfähig hingestellt. Das Vorgehen ist völlig absurd, weil es bestehende gewachsene und gesetzeskonforme Strukturen rücksichtslos einreißt, aber die Lobbyisten freut‘s.

Zurück zum eigentlichen Thema:
Ja, Noscripter erlauben das Auflisten teils mehrerer Hundert digitaler Helferlein pro Website.
Aber was nützt das ohne die namentliche Nennung des Endabnehmers - in der Mehrheit Alphabet (Google), Amazon oder Meta, die wiederum ihre Auswertungen an die Werbetreibenden verkaufen.

Und kaum jemand fragt, was dieses Speichern unvorstellbarer Datenmengen an Ressourcen kostet, im wesentlichen an Energie. Nur damit König Kunde (bewusst männlich) bekommt, was er dringend zu benötigen glaubt.
Die Welt ist so schlecht!

Fröhliche Grüße
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Gerd Edgar
2 wochen vor
bei den Streaming-Sticks ist es nichts anderes: Senden, was das Zeug hält und der gläserne Mensch beginnt
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casegi
2 wochen vor
"Sobrii estote et vigilate, quia adversarius vester ...tamquam lei rugiens circuit quaerens quem devoret, cui resistite fortes..."! (1 Pt 5, 8-9a).
Nichts Neues unter der Sonne.
Gruss
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Matze
2 wochen vor
Ich übersetze das für diejenigen, deren Latein nicht so gut ist:
„Seid nüchtern und wachsam, denn euer Widersacher, der Teufel, schleicht umher wie ein brüllender Löwe und sucht jemanden, den er verschlingen kann; widersteht ihm, fest im Glauben ...“

Jetzt müssen Sie aber noch erklären, wie einem brüllenden Tier das Schleichen gelingen soll, geht es dabei doch gerade darum, möglichst keine Geräusche abzusondern.

Mit der Logik derjenigen, die im vierten Jahrhundert die Bibel zusammenstellten, scheint es nicht weit her, und die Erfahrung mit Smart-TV fehlte ihnen wohl gänzlich, denn Teile ihrer Daten sind nach so langer Zeit immer noch öffentlich bekannt.

Fröhliche Grüße
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casegi
2 wochen vor
Besten Dank!
'WIE ein brüllender Löwe umher-geht..' die Metapher ist klar & absichtlich retro. Dsnit wer Verststand hat begreife um was es eigentlich ja letztendlich geht. Vordergründig wähnt man sich in einer rein technisch- modernen oder post oder nach modernen Welt. Das der Schein. Mag er noch so Ding - fest sein. Nicht allein die festgelegte liste der hl. Bücher, sondern ihr tiefer Inhalt erinnert noch an die allzuschnell vergessene Wirklichkeit: die bleibt m E aktueller denn je. Smart TV habe ich längst entsorgt.
Lb Grüsse
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Claudius
2 wochen vor
Ich habe noch einen NoGIS-Fernseher, den ich auch hege und pflege. Da gibt es nichts – kein Mikro, kein Internet, keine Spionage. Und ich komme auch ohne den mitgelieferten Amazon Fire TV Stick bestens aus :-)
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Matze
2 wochen vor
Der wesentliche Sinn von Spionage ist Informationsbeschaffung ohne Wissen der Zielpersonen. Woher also rührt Ihre Gewissheit, es fände bei Ihnen keine Spionage statt?

Fröhliche Grüße
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Claudius
2 wochen vor
Natürlich gönne ich mir auch Fernsehen über meinen Anbieter, habe aber sonst kein Abo bei Netflix & Co.. Und um von Sendezeiten unabhängig zu sein, lade ich mir viele Beiträge und Filme aus den Mediatheken runter – auch schon mal mit VPN, wenn es um deutsche oder englische Filme geht. Das bezeichne ich somit als "keine Spionage".
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Markus K
2 wochen vor
Wer Streaming auf dem Smart-TV nutzen, aber die Datensammelwut der Hersteller stoppen möchte, sollte einen Pi-hole im Heimnetzwerk einbinden. Dieser blockiert Telemetrie- und ACR-Domains direkt auf DNS-Ebene, bevor der Fernseher Daten nach außen senden kann. Mit speziellen Filtern wie den Smart-TV Blocklists (für Samsung, LG, Sony & Co.) laufen Streaming-Apps wie Netflix weiterhin problemlos, während die Tracking-Anfragen des TV-Geräts verlässlich im Leere landen.
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Matze
2 wochen vor
Sie blockieren die Spurenleser auf Netzebene, aber wie unterbinden Sie die verschlüsselte Übertragung von werberelevanten Informationen innerhalb der von Ihnen genutzten Apps?

Fröhliche Grüße
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Matze
2 wochen vor
Danke für den Artikel, den viel mehr Menschen lesen müssten. Von ihren Sehgewohnheiten wird er die meisten trotzdem nicht abhalten.

Im Umgang mit persönlichen Daten von uns und anderen ziehen wir Deutschen stets stur unseren Stiefel durch - bis irgendjemand Schindluder damit treibt, dann haben alle anderen schuld. Wäre es nicht so traurig, könnte mensch darüber herzlich lachen.
Digital befinden wir uns noch im Kindergarten und sind nicht schultauglich.

Mein Fernseh- und Videokonsum ist seit Jahrzehnten stark rückläufig, seit knapp zwei aus gewolltem Mangel eines Fernsehgerätes. Ich komme vermutlich noch auf zwei bis drei Stunden pro Woche bei Streamingdiensten am Computer, mit gutem Werbeblocker.

Dafür nutze ich in meiner Freizeit exzessiv Bücher, Zeitungen, Musik, Freund*innen, Kulturangebote und die Natur, teilweise in Kombination.

Fröhliche Grüße
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Wo ist das Problem?
2 wochen vor
Ich finde ACR wirklich super, bin Kunde bei Sky, das ganze Setup ist total auf meine Bedürfnisse zugeschnitten und super komfortabel - ich sehe da absolut kein Problem.... Es ist ja reine Illusion zu glauben, dass irgendjemand in dieser transparenten Datensammelwelt (und ja Netflix, Sky, Prime sammeln alle Daten...) sich in eine Höhle zurückziehen kann... Und wer mit Medien/Werbung gut umgehen kann, hat ehrlich gesagt auch keine Nachteile.
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Tobias
2 wochen vor
Gibt es denn womöglich (kleine) Hersteller, die die DSGVO und den Datenschutz ernst nehmen und auch tolle Geräte herausbringen?
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Culinari
2 wochen vor
Da alle TV-Sender von ständigen Wiederholungen und Lügen leben, habe ich 1999 den TV entsorgt.
Meine Videosammlung umfasst 5000 Videos. Das sind bei einem Film am Abend 13,67 Jahre Unterhaltung auf einem offline Bildschirm. In 13 Jahren weiß ich nicht mehr was ich anfangs gesehen habe!?

Im Außen geht es nur um Kontrolle, Bespitzelungen und Abkassieren!

Internet nur über ein nicht identifizierbares Gerät ohne Speicherinhalte im zweifach abgesicherten offenen WLan.
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Kpfritz
2 wochen vor
Bin einfach nur Baff. Habe vermeintlich genug Software Schutz, aber keinen wirklich wirksamen, wie ich nach diesem Artikel sehe. Haben Panasonic- TV‘s auch solch abstellbare „Schalter“ und wenn, wie heißen die?
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Jogi
2 wochen vor
Wie weiter oben schon mit dem Verweis auf die aktuelle c't geschehen:
Mal deren Artikel lesen oder auf YouTube nach aktuellen Videos zum Thema LG Fernseher suchen.
Das ist ziemlich unglaublich, was die sich leisten!
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Gast
2 wochen vor
Hallo. Über eine Stromleitung kann man nicht nur Strom erhalten. Und WLAN nimmt per WiFi-sensing jede Veränderung in den Räumen wahr. Wer beim Funk-Rauchwarnmelder die CO2-Messung freigeschaltet hat, unterliegt auf diese Weise der Fast-Echtzeit-Überwachung.

Was ist Powerline?

Mit der Powerline-Technologie (Alternativbezeichnungen: PowerLAN, PLC und dLAN) ist es möglich, das normale Stromnetz zur Datenübertragung zu nutzen. Sie erhalten so effektiv Internet aus der Steckdose. Ganz ohne das aufwendige Verlegen von Kabeln entsteht so ein Heimnetzwerk, an das sich alle Endgeräte (etwa PCs, Smartphones und Spielekonsolen) anschließen lassen – wahlweise per WLAN oder LAN.


Wie funktioniert Powerline?

Um Powerline-Produkte zu nutzen, benötigen Sie nur einen Internetanschluss sowie eine übliche Steckdose. Die clevere devolo-Lösung verteilt das Internetsignal von Ihrem Router über die Stromleitung in jeden beliebigen Raum und überträgt es dort per LAN oder WLAN an Ihre Endgeräte. Ein vorhandenes Heimnetzwerk, das aus devolo-Produkten besteht, lässt sich mit Erweiterungsadaptern einfach ausbauen.


Mehr bei devolo.de u.a.
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Robert
2 wochen vor
Was mir im Artikel fehlt - ich benütze NUR lineares Fernsehen via SATELLIT, hänge also nicht zum Streamen an meinem WLAN - ist, ob und wenn ja welche Daten von mir an den Satelliten (und von dort an wen auch immer weiter-) geschickt werden (Stichwort: NUR Entschlüsselungsinfos?)
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Steve
2 wochen vor
Wie Alles im Leben, kann man hier abwägen und die eigene Position finden. Ich erschrecke nur immer mal wieder wie wenig solche Informationen in die Breiten der Gesellschaft gehen bzw. wie naiv der Umgang mit „neuen“ Technologien ist. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass die „Bubble“ derer, die sich für das wie und was interessieren gerade im Datensektor immer kleiner wird. Ich sehe auch in den gesetzlichen Verbotsbestrebungen wenig Sinn. Forderung von Verständlicher Aufklärung wäre in meinen Augen viel wichtiger
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Steve
2 wochen vor
Übrigens darf mein fast 20 Jahre alter Sony Flat nicht ins Internet sondern nur auf den privaten Streaming Server (UMS)
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Thomas
2 wochen vor
Sorry, aber Streaming ist nichts für mich🤷🏼‍♂️
Meine AV Anlage bleibt offline...
Ich habe keinen Fernseher, nur einen "dummen" Beamer und der bekommt sein "Futter" vom miniPC oder Bluray-Player.
Ich warte sehnsüchtig auf eine OLED-Tapete.🤭
Was in puncto WiFi-Sensing möglich ist, kann ich noch nicht überblicken, aber sicher ist, das niemand stundenlang eine Wand anstarrt. Mit dieser Technik lassen sich angeblich Personen eindeutig erkennen und orten. Ob auch Filme erkannt werden???
Vielleicht wäre das mal ein Thema, oder?🤔
Immerhin werde ich ja von allen Seiten bestrahlt. Die Anzahl der WLANs in meiner Nachbarschaft ist kaum noch zu überblicken. Kann man sich dagegen schützen?
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Fernseheule
2 wochen vor
Bis zum heutigen Tag hat die Datensammelwut keinen Profit gebracht. Werbung im Emailfach werden gelöscht und Spontaneinkäufe durch personalisierte Werbung ignoriert.
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Carlos Listos
2 wochen vor
Mein Fernseher und mein Internet sind zwei völlig getrennte Welten. Geht keinen was an, was in meiner Samsung-Glotze läuft. Ich bin zu alt für so öde Spielchen "Wie verbinde ich TV mit dem Internet".
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Chopper145
2 wochen vor
Vielen Dank für den Beitrag.

Wir sind (wie schon in fast allen bisherigen Beiträgen) am gleichen ort: PiHole.

Langsam wird es Zeit, für einen umfassenden Artikel darüber.

Es ist erstaunlich, was mein Samsung alles für spuren hinterlässt im QueryLog. Das habe ich alles auf die Blacklist gesetzt.
Ein gutes Gefühl, wenn man selbst kontrollieren kann, was herumtelefoniert wird.

Aber der Datanschutz hängt immer von der eigenen Bequemlichkeit ab.
Wer Social Media benutzt (es gibt wenige Ausnahmen), vor allem WhatsApp und die anderen Produkte von Meta, der verzichtet auf freiwilliger Basis auf den Datenschutz. Da nützt dann auch ein PiHole nichts mehr.
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MacJoshi
2 wochen vor
Ich habe das über die neue Fritzbox-Funktion weitestgehend (fast wie Pi-Hole) abgestellt und zusätzlich am HomeAutomation-Server einen Pi-Hole-Container (über Docker) am "kontrollieren". Letztendlich gibt man Daten preis, Deiner sich aber nicht verrückt machen.
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KEdmund
2 wochen vor
Sehr Informativ und verständlich geschrieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Artikel.
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Jens
2 wochen vor
Der Computer allgemein, egal, ob PC/Laptop, Smartphone/Tablet oder Smart-TV: Privatsphäre hat man nur, wenn das Gerät NICHT mit einem Netzwerk verbunden ist. Und möglichst so wenig, wie möglich Software installiert ist. Aber abschalten/deaktivieren bedeutet auch, Komfort ausschalten. Welche Sender/Inhalte sind für mich interessant oder empfohlen? Ohne diese gesammelten Datensätze bekommt man Empfehlungen beliebiger Art oder muss sich eine eigene Liste anlegen. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Da muss jeder seine eigenen Prioritäten setzen. Ich bin eher der Comfort-Typ.
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Markus
2 wochen vor
Für alles gibt es alternativen. Man muss halt für sich selber festlegen wie wichtig einem seine Daten und Privatspähre ist.
Für Android gibt es GrapheneOS und für PC/Laptop gibt es Linux.
Da hat man gleich mal zwei Ansätze die die Datensammelwut von grundauf schon mal einschränken.
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Jens
2 wochen vor
Die neueren Fritz!Boxen bekommen demnächst mit der neuen Firmware einen Reklameblocker. Für "Smart-TVs" gibt es dafür extra Blockierlisten.

Alternative wäre ein Pi-Hole, der funktioniert mit den gleichen Listen und blockt ebenso für alle angeschlossenen Geräte.
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gesders
2 wochen vor
Ich besitze seit etwa 30 Jahren keine Glotze mehr - ich weiß nicht mal, ob ich was verpasse...
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Fritz
2 wochen vor
Ich besitze einen 'dummen' Fernseher mit Kabelanschluss, aber ohne Internet darüber.
Wird man da auch überwacht?
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Michael Lehmann
2 wochen vor
Wer einen Smart TV besitzt, einen TV-Computer, sollte diesen als erstes nicht mit dem allgemeinen Haus-WLAN verbinden, sondern in den Gast-Zugang des WLAN-Routers verbannen und dann mit den dort möglichen Restriktionen versehen.
Die restlichen Einstellungen sind im Artikel gut beschrieben.
P.S. Mittlerweile sind auch Fernseher mit integriertem Mikrofon auf dem Markt ....!
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