Kaum eine Software nutzen wir so selbstverständlich wie den Browser. Er ist das Tor zum Internet – und gleichzeitig eines der Programme, über das wir am wenigsten nachdenken. Die meisten verwenden einfach den, der vorinstalliert war.

Aber ist das wirklich eine gute Wahl? Und was unterscheidet Chrome, Firefox, Edge und Brave eigentlich voneinander – jenseits der Werbeversprechen?

Warum die Browserwahl wichtig ist

Der Browser ist die Software, durch die fast unser gesamter digitaler Alltag fließt: E-Mails, Banking, Einkäufe, Nachrichten, soziale Medien. Was viele nicht wissen: Der Browser entscheidet auch darüber, welche Daten über Sie gesammelt werden, wie schnell Seiten laden und wie sicher Sie unterwegs sind.

Viele nutzen jahrelang einfach Chrome, weil es alle tun. Erst wer genauer hinschaut, ist überrascht, wie groß die Unterschiede wirklich sind.

Die vier großen Kandidaten im Überblick

Google Chrome ist mit rund 65 % Marktanteil der unangefochtene Platzhirsch. Er ist schnell, zuverlässig und hat das größte Angebot an Erweiterungen. Der Haken: Chrome stammt von Google – und Google verdient sein Geld mit Werbung, die auf Nutzerdaten basiert. Chrome synchronisiert standardmäßig Verlauf, Lesezeichen und Passwörter mit Ihrem Google-Konto. Wer sich bei Chrome anmeldet, liefert Google ein sehr detailliertes Bild seines Surfverhaltens.

Mozilla Firefox ist der einzige große Browser, hinter dem kein Technologiekonzern steht, sondern eine gemeinnützige Stiftung. Firefox blockiert standardmäßig Tracking-Cookies von Drittanbietern und bietet von Haus aus einen soliden Datenschutz. Beim Marktanteil ist Firefox allerdings in den letzten Jahren deutlich geschrumpft – von einst über 30 % auf heute nur noch einen einstelligen Prozentbereich. Das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern damit, dass Google seine Marktmacht nutzt, um Chrome auf jeder erdenklichen Plattform zu bewerben.

Microsoft Edge ist seit Windows 10 der vorinstallierte Browser und basiert seit 2020 auf derselben Chromium-Engine wie Chrome. Technisch ist er dadurch genauso schnell und kompatibel. Microsoft hat Edge mit einigen nützlichen Funktionen ausgestattet, darunter ein integrierter PDF-Leser und vertikale Tabs. Beim Datenschutz gibt sich Edge etwas zurückhaltender als Chrome, sammelt aber durchaus Telemetriedaten für Microsoft. Und Microsoft ist beim Bewerben von Edge auf Windows nicht gerade subtil.

Brave ist der Außenseiter im Feld. Er basiert ebenfalls auf Chromium, blockiert aber standardmäßig Werbung und Tracker – ohne dass man eine Erweiterung installieren muss. Brave wirbt offensiv mit Datenschutz und Geschwindigkeit. Der Nachteil: Brave hat ein eigenes Werbemodell eingebaut (optional, aber es ist da).

Außerdem erwähnenswert: Vivaldi. Auch Vivaldi basiert auf Chromium, richtet sich aber an Nutzer, die ihren Browser bis ins Detail anpassen möchten. Vivaldi bietet von Haus aus einen eingebauten Werbeblocker, einen E-Mail-Client und umfangreiche Einstellungen für Tabs, Oberfläche und Datenschutz. Wer gerne an Stellschrauben dreht, findet hier mehr Möglichkeiten als in jedem anderen Browser.

Der Datenschutz-Vergleich: Wer sammelt was?

Hier werden die Unterschiede wirklich greifbar:

  • Chrome synchronisiert Ihren Verlauf, Ihre Suchanfragen und Ihre Lesezeichen mit Ihrem Google-Konto. Google nutzt diese Daten, um Werbeprofile zu erstellen. Zwar hat Google die klassischen Drittanbieter-Cookies abgeschafft, aber gleichzeitig eine neue Methode namens Topics eingeführt, die Ihr Surfverhalten lokal auf Ihrem Gerät in Interessenskategorien einteilt und diese an Werbetreibende weitergibt. Der Nutzer bekommt davon wenig mit.
  • Firefox blockiert seit Version 86 standardmäßig Tracking-Cookies von Drittanbietern mit der „Total Cookie Protection“. Firefox sendet keine Nutzungsdaten an Werbetreibende. Mozilla finanziert sich größtenteils durch die Standard-Suchmaschinen-Vereinbarung mit Google – ein Dilemma, aber kein Datenschutzproblem.
  • Edge sendet Telemetriedaten an Microsoft, darunter Diagnosedaten und Nutzungsstatistiken. In den Standardeinstellungen ist das „optionale“ Teilen von Diagnosedaten aktiviert. Microsoft bietet einen Tracking-Schutz in drei Stufen an – die Standardstufe „Ausgeglichen“ ist ein vernünftiger Kompromiss.
  • Brave blockiert standardmäßig Werbung, Tracker und Fingerprinting-Versuche. Der Browser erhebt keine Nutzungsdaten und sendet nichts an zentrale Server. Das optionale Werbeprogramm „Brave Rewards“ zeigt eigene Anzeigen und zahlt den Nutzer in Kryptowährung aus – man muss es aber nicht aktivieren.

Wenn Datenschutz Ihre oberste Priorität ist, liegen Firefox und Brave vorn. Chrome steht am anderen Ende der Skala – nicht weil er unsicher wäre, sondern weil Googles Geschäftsmodell auf der Auswertung Ihrer Daten basiert.

Geschwindigkeit und Ressourcenverbrauch

Chrome galt lange als Speicherfresser – und das stimmt auch heute noch teilweise. Wer viele Tabs offen hat, merkt schnell, dass Chrome großzügig mit dem Arbeitsspeicher umgeht. Edge ist hier etwas sparsamer, da Microsoft eine Funktion namens „Ruhende Registerkarten“ eingebaut hat, die inaktive Tabs automatisch in den Ruhezustand versetzt.

Firefox hat in den letzten Jahren erheblich aufgeholt und liegt bei der Geschwindigkeit auf Augenhöhe mit den Chromium-Browsern. Beim Arbeitsspeicherverbrauch ist Firefox tendenziell effizienter als Chrome.

Brave ist durch den eingebauten Werbeblocker oft der schnellste im Alltag – einfach weil Websites ohne Werbung und Tracker deutlich weniger Daten laden müssen.

Erweiterungen und Ökosystem

Chrome hat den mit Abstand größten Erweiterungskatalog. Da Edge, Brave und Vivaldi ebenfalls auf Chromium basieren, funktionieren die meisten Chrome-Erweiterungen auch dort – ein erheblicher praktischer Vorteil.

Firefox hat ein eigenes Erweiterungssystem. Die wichtigsten Erweiterungen (uBlock Origin, Bitwarden, Dark Reader) gibt es auch für Firefox, aber die Auswahl ist kleiner. Dafür hat Mozilla strengere Prüfprozesse für Erweiterungen, was ein Sicherheitsvorteil sein kann.

Ein wichtiger Punkt für alle, die uBlock Origin nutzen: Google hat die Erweiterungs-Schnittstelle von Chrome eingeschränkt (von „Manifest V2“ auf „Manifest V3“ umgestellt). Davon ist die volle Funktionalität von uBlock Origin betroffen. Firefox unterstützt weiterhin die bisherige Schnittstelle – ein handfester Vorteil für Nutzer, die auf wirksame Werbeblocker Wert legen.

Was für wen passt

Es gibt nicht den einen besten Browser für alle. Die Wahl hängt davon ab, was Ihnen wichtig ist:

  • Sie wollen maximalen Datenschutz ohne Bastelei? Nehmen Sie Brave. Der Werbeblocker funktioniert sofort, und Sie müssen nichts konfigurieren.
  • Sie wollen Datenschutz und Unabhängigkeit von großen Konzernen? Nehmen Sie Firefox. Er ist der einzige Browser, der nicht auf Googles Chromium-Engine basiert – und damit die letzte ernsthafte Alternative zu einer Browser-Monokultur.
  • Sie leben im Google-Ökosystem und Komfort geht vor? Chrome bleibt das bequemste Gesamtpaket – aber machen Sie sich keine Illusionen über den Preis, den Sie mit Ihren Daten bezahlen.
  • Sie nutzen Windows und wollen den reibungslosesten Browser? Edge ist eine solide Wahl, die besser mit Windows integriert ist als jeder andere Browser. Schauen Sie aber in die Datenschutzeinstellungen und drehen Sie die Telemetrie herunter.
  • Sie wollen Ihren Browser bis ins Detail anpassen? Dann ist Vivaldi einen Blick wert – kein anderer Browser bietet so viele Einstellungsmöglichkeiten.

Eines sollte man allerdings nicht vergessen: Die beste Browserwahl nützt wenig, wenn man sich überall mit dem Google-Konto anmeldet. Der Browser ist nur ein Baustein – das eigene Verhalten ist der andere.

Was Sie in fünf Minuten verbessern können

Egal, welchen Browser Sie verwenden – diese drei Maßnahmen verbessern Ihre Situation sofort:

  • Drittanbieter-Cookies blockieren. In jedem der vier Browser lässt sich das in den Einstellungen aktivieren (bei Firefox und Brave ist es bereits Standard).
  • Die Standardsuchmaschine wechseln. Google als Suchmaschine im Browser zu verwenden, gibt Google auch ohne Chrome Zugriff auf Ihre Suchanfragen. Alternativen wie DuckDuckGo oder Startpage leiten keine personalisierten Daten weiter. Welche Alternativen es zu Google als Suchmaschine gibt, haben wir kürzlich in einem eigenen Beitrag beleuchtet.
  • Unnötige Erweiterungen entfernen. Jede Erweiterung kann potenziell auf Ihre Browserdaten zugreifen. Weniger ist hier mehr.

Zum Schluss

Die Browserwahl ist eine der wenigen Entscheidungen im digitalen Alltag, die wirklich jeder treffen kann – und die tatsächlich einen Unterschied macht. Dass der beliebteste Browser nicht automatisch der beste ist, dürfte nach diesem Überblick klar sein. Und dass der sicherste Browser nicht der ist, den man vielleicht erwartet, ebenfalls.

Welchen Browser nutzen Sie – und warum? Haben Sie in letzter Zeit gewechselt? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.

Kommentare

15
rmrf
3 tage vor
Ich weiß nicht, woher Sie die Ideen für Ihre Themen nehmen, aber ich lese jeden Beitrag hier mit Genuß, weil ich immer etwas Neues lerne.
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5
Georg
3 tage vor
ja, dem kann ich vollumfänglich zustimmen!
Jeder Beitrag gehört mittlerweile zum Freitag-Pflichtprogramm ;-)
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CB
3 tage vor
Dem kann ich nur zustimmen! Super Beitrag und vor allem so aufbereitet, dass auch ein Laie alles verstehen…Danke.
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tumtra
2 tage vor
d a s ist, was auch mich jedesmal überrascht und erfreut!
Klare, leicht verständliche, erschöpfende (und mit Nachfragen nach meiner Kenntnis v o l l s t ä n d i g e) Bechreibung des jeweiligen Themas.
Herzlichen Dank!
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Helmut
2 tage vor
Ich kann dem zustimmen. Jeden Freitag freue ich mich auf den Feierabend und auf die Punkt-12-Lektüre und bin jedes mal gespannt, welches Thema diesmal dran kommt.
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1
Michael
3 tage vor
Und was ist mit Safari?
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5
SoftMaker
3 tage vor
Da haben Sie recht - wir sind zugegebenermaßen selbst Windows-Nutzer, dürfen aber nicht alles aus dem Windows-Blickwinkel betrachten. Daher nachgereicht:

Safari ist auf dem Mac der Standardbrowser und dort eine gute Wahl: Er ist eng ins System integriert, geht besonders sparsam mit dem Akku um und schneidet beim Datenschutz ordentlich ab. Sein großer Nachteil ist zugleich sein Charakter - Safari gibt es praktisch nur im Apple-Kosmos. Wer zwischen Mac, Windows und vielleicht noch Linux wechselt, hat mit einem plattformübergreifenden Browser mehr Freude. Wer dagegen komplett bei Apple zu Hause ist, macht mit Safari wenig falsch.

Und weil die Frage auch kam: Opera haben wir bewusst nicht einzeln aufgeführt - nicht, weil er schlecht wäre, sondern weil wir uns auf die im deutschsprachigen Raum meistgenutzten Browser konzentriert haben. Sonst wird aus einem Vergleich schnell eine unübersichtliche Liste.
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IrgendwerMit Medien
3 tage vor
Safari baut auf der Web-Engine WebKit auf, so wie Edge und Chrome auf Chromium aufbauen oder Firefox und LibreWolf auf der Gecko-Engine.

Ein Firefox, Chrome oder Edge auf Mac/iOS/iPadOS baut -soweit mir bekannt- aufgrund von Apple-Vorgaben auch auf der WebKit Engine und nicht auf Chromium oder Gecko auf. Wäre mal interessant zu erfahren, ob und wie das die Neugier der Apple-fremden Chromium-Browser bremst ...
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0
Wilfried Teschler
3 tage vor
Und wie steht es um Safari > Mac?
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0
Andreas
3 tage vor
Die Antwort steht doch schon da!
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Gerald
3 tage vor
Ich nutze seit Jahren Opera als Browser. Warum wird der hier nicht mit aufgeführt und bewertet? Ist der on der Nutzung her nicht relevant?
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4
SoftMaker
3 tage vor
Opera ist ein durchaus solider Browser. Er baut auf derselben technischen Grundlage wie Chrome (der Chromium-Engine), zeigt also Webseiten genauso zuverlässig an, bringt aber eine eigene Oberfläche mit - samt Extras wie einem eingebauten Werbeblocker und einer kostenlosen VPN-Funktion. Für viele klingt gerade das verlockend.

Zwei Dinge sollte man wissen: Das eingebaute "VPN" ist genau genommen ein Proxy und schützt nur den Verkehr im Browser selbst, nicht das ganze Gerät. Und Opera gehört seit einigen Jahren einem chinesischen Konsortium; wem die Eigentümerfrage beim Datenschutz wichtig ist, der sollte das in die Abwägung nehmen.

Dass Opera in unserem Vergleich nicht als eigener Punkt auftauchte, war keine Wertung, sondern eine Platzfrage: Wir haben uns auf die im deutschsprachigen Raum meistgenutzten Browser konzentriert. Wer mit Opera zufrieden ist, hat keinen Grund zu wechseln.
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1
Ruben
2 tage vor
Habe Opera fast 20 Jahre lang genutzt und war, schon wegen der enormen Dateneinsparung beim Surfen. Seit dem Verkauf 2016 an "die Chinesen" ist der Browser für mich unbrauchbar geworden! Seit 2019 hat sich Opera zu einer Plattform entwickelt (SSP/Audience Solutions etc.) und beschreibt selbst den Ausbau von Lösungen, um Platzierungen in Opera-Umgebungen zu monetarisieren (u. a. Desktop/Mobile/weitere Kanäle). Will heißen: Opera hat eine Art eigene Werbefirma/Verteilanlage aufgebaut, die dafür sorgt, dass Werbeplätze innerhalb von Opera-Produkten verkauft werden. Seither taucht Werbung nicht nur auf Webseiten, sondern auch innerhalb von Opera auf, zum Beispiel in Start-/Neuer Tab-/Speed-Dial-Bereichen, bei Empfehlungen oder in anderen Bereichen der Benutzeroberfläche, und nervt nur noch! Vielleicht kann man das ja durch aufwendige Änderungen in den Einstellungen minimieren - mir ist das echt zu blöd.Und sich auf Datenschutz bei einem chinesischen Unternehmen verlassen?
Kann ich an dieser Stelle mal nach dem DuckDuckGo-Browser fragen?
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1
J. K.
3 tage vor
... und wie mit Opera?
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2
bwb
3 tage vor
Vivaldi ist der einzige europäische Browser, wenn man einmal von Chromium absieht. Nutze Vivaldi ständig.

Danke auch von mir für die vielen informativen Themen hier.
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Deuxpont
3 tage vor
Vivaldi, natürlich. Ist auch noch nicht KI-verklebt und wird es bis auf weiteres wohl bleiben. Und wenn man europäische Datensouveränität ernst nimmt, der klare Vorreiter-Browser.
Und: Man kann, wenn man will, mit seiner ganzen Daten-Infrastruktur (Kalender! Mail!) zu Vivaldi umziehen.
So long, Google!
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3
shaadar
3 tage vor
Die Themen sind gut aufbereitet und mit verschiedenen Sichtweisen nachvollziehbar argumentiert - gerne weiter so!
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1
Gerhard
3 tage vor
Ich schließe mich der Frage von Gerald an. Warum wird Opera noch nicht einmal erwähnt?
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1
R.S.
3 tage vor
Ich arbeite seit Jahren mit Opera. Ihre Einschätzung dazu hätte mich interessiert.
Ansonsten: Super Artikel - Danke!!!!
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2
Stefan Schneider
3 tage vor
Was leider gar nicht im Test betrachtet wird, ist der Ressourcenverbrauch. Test auf einem Linux-Laptop mit 32 Gigabyte RAM: Neun geöffnete Tabs mit einigen recht speicherhungrigen Seiten:
Firefox: 28 GByte, Tendenz steigend, Rechner lahm
Vivaldi: 8 GByte stabil, keine Performance-Probleme
Seitdem zufriedener vivaldi-Nutzer :-)
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Thomas Bracht
3 tage vor
Ich benutze schon seit Jahren Opera und bin voll zufrieden. Opera empfinde ich als sehr selbsterklärend und es hat schon seit langem ein unlimitiertes und kostenloses VPN.
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1
André
3 tage vor
Auch für dieses Thema, vielen Dank.

Ich nutze seit längerem den Duckbrowser mit Duck als Searchengine.
Der verhindert oder überwacht das Meiste OutOfTheBox. Jetzt ist auch AI Search so anonym wie möglich.
Wenn ich mal einen ZweitBrowser brauche, habe ich FireFox portable auf meinem USB-Stick. Da Portable ist der immer und auf jedem System so konfiguriert wie ich das brauche.
Edge verwende ich nur für MS-spezifische Anforderungen, wenn der Verdacht besteht, das was in den beiden anderen nicht geht, wie zum Beispiel so Azure Admin Sachen.

Greets
André
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Heinrich Koop
3 tage vor
Zunächst mal: Vielen Dank für den guten - und realistischen - Artikel. Nicht alle von uns sind Datenspezialisten und Dauertester, von daher war ich sehr froh über Ihre alltagstaugliche Auswahl und Beschreibung.

Ich habe mich (mit einigem Einarbeiten) für Vivaldi entschieden. Kostet Einarbeitungszeit, bietet aber mit Mailprogramm und Kalender ein Rundumpaket. Und ich brauche nicht ständig eine AI, die mich anquatscht und in alles eingebaut ist.
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0
Werner
3 tage vor
Ich nutze Firefox mit DuckDuckGo als Suchmaschine, das reicht mir. Ausserdem habe ich eine Wahl welchen der angebotenen ChatBots ich für KI Anfragen nutze, das wurde in dem Artikel nicht erwähnt - für mich ein wichtiger Punk
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0
André
3 tage vor
danke für den interessanten Vergleich
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1
Oliver R.
3 tage vor
Danke für den Beitrag!
Wer sich weiter in Sachen Sicherheit und Datenschutz aufschlauen will, dem empfehle ich:
https://www.kuketz-blog.de/
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1
Klaus D.
3 tage vor
Da niemand von Luft allein leben bzw. überleben kann, muss hinterfragt werden, wie sich diese kostenlosen Browser überhaupt finanzieren. Und das geht wohl ausschließlich nur über Daten, die von den Nutzern abgegriffen und weitergegeben werden. Das dürfte auf ALLE aktuellen Browser zutreffen. Die Anbieter der Browser wissen natürlich, dass "kostenfreie" Produkte begehrt sind. Ich persönlich würde einen kostenpflichtigen Browser bevorzugen, der keine Datenkrake darstellt, sondern mit meinen Daten (= "Nutzerverhalten") sorgsam umgeht. Aber einen solchen Browser habe ich bisher noch nicht gesehen.
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cbx
3 tage vor
Vivaldi wird in der Einleitung erwähnt, aber weiter nicht besprochen. Die Privatsphäreeinstellungen von Vivaldi gehen über die von Chrome und Egde hinaus.
Mir gefällt bei Vivaldi, die Startseite über viele Geräte zu synchronisieren. Das gelingt Firefox nicht einmal mit seiner spartanischen Startseite.
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Juergen
3 tage vor
Der 'Chromium Browser', bei dem die beschriebenen Schnüffelfunktionen des Google Chroms entfernt wurden aber ansonsten die guten Eigenschaften enthält sollte nicht unerwähnt bleiben bei dieser Auswahl. Ich verwende Firefox, Brave sowie Chromium. Brave zum Beispiel gerne für Youtube.
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0
69
3 tage vor
Ich nutze EDGE seit Einführung von Windows 10, weil ich denke, dass er mit den Windows-Einstellungen (Sicherheitsmodule) am besten harmoniert.
Seit ich Internet nutze wechselte ich schnell vom vorinstallierten Explorer zu Chrome, weil Chrome besser mit dem Inkognitomodus gefühlte Nachverfolgung (angezeigte Werbung/nach eigenen Aktivitäten) unterband.
Ich nutze aus dem Grund immer noch den privaten Modus.
Aus dem Grund E-Mail-Client nutzte ich einige Zeit Opera-Browser, der Chrome sehr ähnelte und ebenso benutzerfreundlich (aus meiner Sicht) war. An Mozilla-Firefox kam ich aus verschiedenen Gründen nicht so richtig ran, auch das E-Mail-Programm (Thunderbird) ist nicht mein Fall.
Ich würde aus den Gründen vielleicht mal Vivaldi bei einem Wechsel probieren. Außerdem nutzte ich Erweiterungen.
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D.H.
3 tage vor
Leider fehlt bei Chrome ein Hinweis auf IRON, der auf Chrome basiert, aber so modifiziert ist, daß laut Anbieter (srware.net) keine personenbezogenen Daten an goo.. übermittelt werden. Wenn das stimmt ist das eine Privatsphäre-freundliche Alternative.
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BuSchu
3 tage vor
Ich bin seit der ersten brauchbaren Version mit Vivaldi auf allen Geräten sehr zufrieden. Auch der Mail-Client reicht fast immer aus. Nur selten benutze ich noch den Betterbird, hauptsächlich für Newsgroups.
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ARO
3 tage vor
Nutze auch schon seit Jahren Opera und bin damit völlig zufrieden.
Alternativ noch Brave und Edge, wenn es bei Opera doch mal nicht so richtig klappt.
Insgesamt scheint es dennoch mehr Opera-Nutzer zu geben, als man glaubt.
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Sven
3 tage vor
Ich nutze von Anfang an nur Firefox. Super Browser der tut was ich will. Suchmaschine leider wieder Google weil die anderen nicht so viel Ergebnisse geliefert haben.
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Roberto
2 tage vor
Du kannst alternativ auf startpage umstellen. Diese Suchmaschine verwendet ebenfalls Google als Suchengine, speichert aber deine Suchanfragen nicht und gibt sie auch nicht an Dritte weiter.
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ebertus
3 tage vor
Ich nutze alternativ zu Firefox "Pale Moon", der hierzulande nicht so bekannt ist, nicht so viele Erweiterungen bietet und auf einer älteren Firefox-Version basiert; aber regelmäßig gepflegt wird.
Ist mir einfach wichtig, zum Testen und immer sofort eine Alternative zu haben.
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gabli
3 tage vor
Ich nutze schon lange Brave und bin damit sehr zufrieden, weil er Werbung gut rausfiltert.
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MW
3 tage vor
Statt Firefox nehme ich Mullvad, der basiert auf Firefox, ist gehärtet und noch datenschutzfreundlicher. Auf Android ist das Pendant: IronFox.
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Thomas
3 tage vor
Ich butze Firefox seit vielen Jahren sowohl auf meinen Rechnern, als auch Ipad und Android-Handy, jeweils mit eccosia als Suchmaschine und bin völlig zufrieden.
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R.S.
3 tage vor
Ebenfalls noch keine Erwähnung fand der „CCleaner Browser“ (basierend auf der Chromium-Projekt). Er bietet ein vom englischen Software-Hersteller Piriform entwickelten zentralen Sicherheits- und Datenschutzcenter und überprüft damit Webseiten auf Viren, Malware, Spyware oder Betrugsversuche und sperrt notfalls die Seite.
Zusätzlich verhindert die „Anti-Fingerprinting“-Option, dass Websites die Konfiguration des Browsers und vorhandener Addons lesen und so den eigenen PC identifizieren. Darüberhinaus blockiert der „Extension Guard“ nicht vertrauenswürdige Erweiterungen.
Für den Schutz privater Daten bietet der „CCleaner Browser“ eine „Anti-Tracking“-Funktion. Der „Webcam-Guard“ regelt Zugriffe von Webseiten auf die eigene Webcam, und mit dem „Privacy Cleaner“ lassen sich persönliche Browser-Informationen wie Cookies, Chronik, Download-Verlauf und Datenmüll mühelos löschen.
Damit bietet er mehr und umfangreicheren Schutz als die gängigen Browser – völlig ohne Add-Ons installieren zu müssen und sich über diese angreifbar zu machen.
Gleichzeitig kann er die gespeicherte Lesezeichenleiste von Opera komplett übernehmen, samt den hier schon beschriebenen Vorteilen der Opera-Browseroberfläche.
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kw
3 tage vor
Nun, ich nutze Internet seit mittlerweile fast 35 Jahren, beginnend mit den heute fast vergessenen Newsgroups ... der Browser der Wahl war damals Netscape - ZAHLUNGSPFLICHTIG !!! (Ich glaube, es gab nichtmal einen anderen ???). Dann kam Win95 mit dem Internetexplorer samt den Browserkriegen - welchen leider Netscape verlor - aus mehreren Gründen...
Aus Netscape ging dann Firefox samt Thunderbird hervor (Netscape war eine Internetsuite, bestehend aus Browser, Mail, Composer u.a.) und später dann noch Seamonkey als direkter Nachfolger von Netsape - praktisch mit sämtlichen Funktionen des "alten" Netscape-Communicator, welchen ich tw. auch heute noch verwende.
Leider kann die Entwicklergemeinschaft von Seamonkey (größtenteils IT-Techniker von Mozilla) aus Zeit und Kostengründen heute nicht mehr mit den großen Browsern mithalten.
Daher verwende ich jetzt hauptsächlich Firefox, mit einigen Erweiterungen:
1 - Malewarebytes, 2 - Privacy Badger, 3 - AdBlocker Ultimate, CanvasBlocker und einige andere noch.
Kommt jetzt auf einer Webseite die Meldung: "Deaktivieren sieh Ihre Werbeblocker ..." so deaktiviere ich die Website ...
Abgesehen davon lösche ich (automatisch) nach jeder Sitzung en kompletten(!) Verlauf ... Es geht Herrn Google und Konsorten einfach nichts an, welche Seife ich kaufe oder wohin ich in den Urlaub gehe, fahre oder fliege ....

Achja, diesen Softmakerblog finde ich super ... ist nur schade, dass Softmaker für das Office-Programm keine Kaufversion mehr anbietet, die Mietversion kommt für mich niemals nie in Frage !
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SoftMaker
3 tage vor
Wir bieten immer noch eine Kaufversion an, auch SoftMaker Office Professional 2026 kommt als Kaufversion raus.
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kw
3 tage vor
Danke für die Info ... vor rund einer Woche habe ich danach gesucht, aber leider nichts gefunden ... ich werdenächste Woche nochmals danach suchen oder mich bei Ihen melden.
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Sanders
3 tage vor
Danke für den Betrag. Ich verwende schon seit einigen Jahren Brave und bin mehr als zufrieden, schnelles Surfen und weg von überladener Werbung.

Klar ist das Webseiten ein Teil durch werbe Finanzieren, das ist auch ok. Aber diese seiten müssen sich msl fragen warum die User überhaupt Werbeblocker verwenden. Auf manchen seiten ist so viel Werbung das der Inhalt auf den User eigentlich zugreifen wollen nicht mehr zu sehen ist.

Kurze Ergänzung zu den Brave Rewards, sie sind standard nicht aktiv, aber Brave weißt gern darauf hin, das kann man aber abschalten. Was noch weniger wissen und in Beiträge ( vermutlich durch Unwissenheit) nicht erwähnt wird, das die Rewards in Deutschland gar nicht Funktionieren. Man kann Punkte Sammeln, aber nix damit anfangen.

MfG
Sanders
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Eolath
3 tage vor
Der Artikel ist gut geschrieben, geht mir aber zu wenig auf das Thema "digitale Souveränität" ein. Wenn wir über digitale Souveränität (die echte Kontrolle über die eigenen Daten und Software) und Datenschutz sprechen, bröckelt die Fassade der großen "Mainstream-Browser" extrem schnell.

1. Google Chrome & Microsoft Edge (Die Corporate-Datenkraken)
​Das Problem: Beide Browser sind im Grunde hochentwickelte Telemetrie- und Werbewerkzeuge, verkleidet als Software. Chrome dient primär dazu, Googles Werbemonopol zu füttern (Stichwort: Privacy Sandbox, die Tracking direkt in den Browser verlagert). Edge steht dem in nichts nach und pumpt massenhaft Nutzungsdaten, Suchanfragen und Telemetrie an Microsoft-Server, oft verknüpft mit KI-Diensten (Copilot).
​Souveränität: Gleich null. Du bist das Produkt, und die Software agiert im Interesse von US-Tech-Giganten, die dem Cloud Act unterliegen.
​2. Brave (Das Krypto-Werbe-Netzwerk)
​Das Problem: Brave vermarktet sich als ultimativer Privatsphäre-Browser, betreibt aber ein eigenes, aggressives Geschäftsmodell. Es blockiert zwar fremde Werbung, versucht aber permanent, dir sein eigenes Krypto-Ökosystem (BAT-Tokens), eine integrierte Krypto-Wallet und eigene Werbeanzeigen aufzudrücken. Zudem gab es in der Vergangenheit Patzer wie das ungefragte Injizieren von Affiliate-Links in die Adresszeile.
​Souveränität: Du tauschst die Abhängigkeit von Google gegen die Abhängigkeit von einer US-amerikanischen Krypto-Werbefirma.
​3. Opera (In chinesischer Hand)
​Das Problem: Seit der Übernahme durch ein chinesisches Konsortium (Qihoo 360) im Jahr 2016 ist Opera aus Sicht der digitalen Souveränität hochgradig problematisch. Die Datenschutzbestimmungen erlauben weitreichende Datensammlungen und die Weitergabe an Drittanbieter für gezielte Werbung. Das integrierte "Gratis-VPN" ist technisch gesehen nur ein unverschlüsselter Proxy, der fleißig Daten loggen kann.
​Souveränität: Stark gefährdet durch den Gerichtsstand und die Eigentümerstruktur.
​4. Mozilla Firefox (Der wankende Riese)
​Das Problem: Firefox ist der letzte große, unabhängige Engine-Konkurrent zu Googles Chromium-Monopol. Doch Mozilla steckt in der Krise: Der Browser verliert Marktanteile, finanziert sich zu fast 80 % durch Google (als Standardsuchmaschine) und experimentiert immer wieder mit fragwürdigen Features. Dazu gehören die Integration von gesponserten Pocket-Artikeln, Telemetrie-Abfragen und umstrittene KI-Integrationen direkt ab Werk.
​Souveränität: Gut gemeint, aber durch den finanziellen Spagat und die US-Herkunft (Silicon Valley) oft gezwungen, Kompromisse einzugehen.
​Die Alternativen: Warum Herkunft & Fokus den Unterschied machen

​Wenn du der ständigen Telemetrie und dem Monopol entkommen willst, ohne auf Komfort zu verzichten, bieten Vivaldi und LibreWolf zwei völlig unterschiedliche, aber exzellente Lösungsmittel.

​Für den Alltag: Vivaldi (Die europäische Bastion)
​Vivaldi wird von Vivaldi Technologies entwickelt – einem Unternehmen, das vom Opera-Mitbegründer Jon von Tetzchner gegründet wurde, nachdem er sah, in welche Richtung sich Opera entwickelte.
​Die Herkunft: Vivaldi sitzt in Norwegen (Oslo), die Server stehen in Island. Damit unterliegt das Unternehmen der europäischen DSGVO und den extrem strengen isländischen Datenschutzgesetzen. Es ist meilenweit entfernt vom Silicon Valley oder dem Zugriff US-amerikanischer Behörden.
​Das Geschäftsmodell: Vivaldi verdient Geld durch Partnerschaften bei voreingestellten Lesezeichen (die man sofort löschen kann) und Suchmaschinen – niemals durch den Verkauf von Daten.
​Souveränität im Alltag: Vivaldi basiert zwar auf Chromium (für perfekte Web-Kompatibilität), hat aber jeglichen Google-Code rigoros herausgeschnitten. Es bietet eine schier endlose native Anpassbarkeit (Sidebar, Tab-Stapeling, integrierter Mail-Client), wodurch du keine Drittanbieter-Erweiterungen brauchst – die im Übrigen oft die größte Sicherheitslücke für Datenlecks sind.

​Für Diskretion: LibreWolf (Der radikale Firefox, wie er sein sollte)
​Wenn du maximale Anonymität willst und bereit bist, auf ein paar Komfortfunktionen zu verzichten, ist LibreWolf das Maß der Dinge.

​Die Herkunft: LibreWolf ist keine Firma, sondern ein unabhängiges, Community-getriebenes Open-Source-Projekt. Es gibt keine Aktionäre, keine Verträge mit Google und keine Gewinnabsichten. Das Projekt lebt auf unabhängigen Plattformen wie Codeberg.
​Die Radikalität: Es handelt sich um einen "gehärteten" (hardened) Fork von Firefox. Das bedeutet:
​Absolut null Telemetrie: Jede Verbindung zu Mozilla oder Google (wie Google Safe Browsing) ist gekappt. LibreWolf besitzt technisch nicht einmal Server-Infrastruktur, um deine Daten zu empfangen.
​Anti-Fingerprinting: Es nutzt den Resist Fingerprinting-Code des Tor-Projekts. Dein Browser sieht für Websites exakt so aus wie Millionen andere LibreWolf- oder Tor-Browser, was Tracking unmöglich macht.
​uBlock Origin an Bord: Der beste Content-Blocker ist direkt nativ integriert und vorkonfiguriert.
​Vergesslich nach Zeitplan: Standardmäßig löscht LibreWolf beim Schließen alle Cookies und den Verlauf.

Nur meine Meinung, aber mit den beiden fahre ich seit drei Jahren super 👍
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Eff Ess
3 tage vor
Vieles wurde schon be- & geschrieben. Bei mir geht es um möglichst wenig Chaos beim Wechsel von Betriebssystemen und Geräten. Ausgehend vom Hauptrechner, einer leistungsfähigen Linuxmaschine unter Ubuntu, erfreue ich mich an meiner 'Büro-Suite' Vivaldi und ihrer seit der Abspaltung vom damals noch norwegischen Opera in großen Teilen mit umgezogenen Community (einschl. einer aktiven deutschsprachigen Gruppe), durch die der Browser auch nach den Wünschen der Benutzer:innen weiterentwickelt wird (alle Module, da ist nicht nur ein an das alte Opera erinnerndes Mailfrontend enthalten, sondern noch ein paar Nützlichkeiten mehr). Wie schon erwähnt: Es kostet etwas Aufwand, das Programmpaket dann den eigenen Anforderungen und Wünschen gemäß zurecht zu ruckeln, dann funktioniert es aber über Betriebssystem und Gerätegrenzen hinweg beinahe intuitiv. Abweichungen durch Betriebssysteme sind nicht ganz vermeidbar, wobei das hauptsächlich ... Android aus dem Gockelstall betrifft. Das VPN in der Gratisversion wäre vermutlich kein verläßlicher Schutz für verfolgte Menschen in z.B. China, Rußland oder dem Iran.
Gleiches gilt auch für Brave, dessen Angebot Tor zu nutzen ausdrücklich darauf hinweist, dass solche Personen besser auch gleich den TOR-Browser wählen sollten. Damit probiere ich erst seit meinem Wechsel zu Linux vergleichsweise kurze knapp drei Jahre herum und finde manche 'schlanke Lösung' nicht unbedingt nutzerfreundlich.
Firefox nutze ich gelegentlich, meist aus Gründen des Vergleiches der Darstellung problematischer Webseiten - und aus alter Anhänglichkeit in memoriam Netscape ...
Bei allem Lob für diesen vom Mainstream positiv abweichenden Newsletter: Die massive Werbung für NX-Mietsoftware und das (mit den Kosten begründete) Vorenthalten zeitgemäßer Tools läßt die Luft für Softmaker in meiner Szene dünner werden - Wir brauchen in Europa keine Geschäftsmodelle, die wie von geldgeilen Softwarehäusern aus Trumpistan abgekupfert und nicht sympathiefördernd wirken.
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Walter Eisenhauer
3 tage vor
Für mich sind Vivaldi und Firefox erste Wahl. Insbesondere positiv sind die vielen Ideen bei Vivaldi. Gerade der Email-client, Kontakte und Kalender(auch Caldav) sind eine tolle Ergänzung.
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PETER KRAEHENMANN
3 tage vor
Sehr guter Beitrag!
Mein meistgebrauchter Browser ist Opera.
Da liebe ich die Funktion, dass ich eine ganze Web-Seite (auch wenn sie ellenlang nach unten scrollbar ist, komplett als PDF speichern kann!
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Stephan
3 tage vor
Die Artikel von Freitag Punkt 12 finde ich immer spannend und informativ. Die meisten Leser sind wahrscheinlich mit Windows „unterwegs“, aber es gibt ja noch Mac-User wie ich. Und da gibt es noch Safari oder Orion als Browser.
Wieso wurden die nicht gehandelt? Chrom, Firefox und Brave gibt es ja auch auf dem Mac, aber Safari gibt es ja keine aktuellen Version mehr für Windows (wurde vor Jahren eingestellt). Trotzdem wäre eine Erwähnung schön gewesen. 😉
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Bnd
3 tage vor
Vorweg: Keine Angst Bnd benutze ich schon über 35 Jahre als Abkürzung für meinen Vornamen Bernd und finde es spaßig, dass es wie der bekannte Dienst klingt :-)
Ich benutzte zu Anfang die Suite von Netscape und nach dem Aus von Netscape nehme ich Firefox und Thunderbird. Sicher gibt es manchmal Klippen, die man umschiffen muss. Das zwingt einen aber auch dazu, sich mit der Materie auseinander zu setzen, und nicht wie ein Lemming der Masse zu folgen. Gut, es gibt Seiten, bei denen man einen anderen Browser nutzen muss, um sie vernünftig anzuzeigen. Das liegt meist an den Webentwicklern. Früher wurde getestet, ob eine Webseite mit allen Browsern ordentlich dargestellt wird. Das scheint heute nicht mehr der Fall zu sein - es muss nur schnell gehen.
Als Ergänzug vielleicht noch der Hinweis, dass Thunderbird nicht nur mehrere Mail-Konten unterstützt sondern auch Kalender und Adressbuch kann (auch mehrere) und das auch online mittels DAV und LDAP.
In dem Zusammenhang würde ich vielleicht noch eine Diskussion anschieben wollen über Vor- und Nachteile von POP und IMAP bei der E-Mail.
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Harald
3 tage vor
VIVALDI. Mehr braucht's nicht zum intelligenten und sicheren Browsen. Als einziger europäischer Browser ohnehin für mich die vernünftigste Option.
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Anna
3 tage vor
Und was meinen Sie zum Mullavad Browser?
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bwb
2 tage vor
Der fällt für mich raus, nachdem der CEO großzügige Spenden an rechtsradikale Parteien verteilt.

https://korben.info/en/mullvad-cofounder-funding-far-right.html
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Anna
2 tage vor
Vielen Dank für die Info, Mullavad wird jetzt sofort von mir gelöscht.
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Pim
3 tage vor
Vielleicht die Erwähnung von Brave Origin:
Brave Origin ist eine minimalistische Version des Brave-Browsers, die am 4. Juni 2026 veröffentlicht wurde und sich an Nutzer richtet, die Brave Shields (Werbe- und Tracker-Schutz) und regelmäßige Sicherheitsupdates nutzen, aber auf zusätzliche, werbefinanzierende Funktionen verzichten möchten.
Für Linuxnutzer kostenlos.
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weewolle
3 tage vor
Hallo an alle, v.a. an die Leut´ bei Softmaker:
a) Da kam mal Kritik, dieser service sei entbehrlich/nichts für eine software-Schmiede u.ä.- sah und seh ich nicht so. Stecke selber meine Nase in viele NL von Heise, Golem & Co und finde hier "am Freitag" -heute v.a. in der Diskussion- auch immer Neues. Gut so, danke. Dank auch an die, die einstellen/schreiben.
b) Nutze Vivaldi und firefox. Firefox hat einen für mich einen immensen Vorteil: Das multi-account- addon in Verbindung mit facebook/google- container- addon. Damit kann ich die Datensammelei dieser Konzerne doch ganz anständig einhegen (geht nicht vollständig, wie die Jungs von ff einmal geschrieben haben, aber besser so als offene Weide...) -für mich als Nicht- smartphone-Nutzer ist das wichtig.
c) Nutzte lang Opera, wurde skeptisch, als die Sache mit dem Rotchina- Investor auch bei mir aufschlug. Zwischenzeitlich las ich (Reddit?), daß in erster LInie das gamer-Opera GX massiv Systemdaten ausliest und (wohin?) flüstert. Mehr Infos hierzu derzeit noch nicht, nutze Opera seither vorsichtiger.
Gruß an alle und immer coole CPUs! :-)
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Lotti
2 tage vor
Vielen Dank für den guten Vergleich. Ich bin schon vor Jahren zu Firefox gewechselt. Frirefox läuft in meiner Windows Welt, als auch auf dem Mac
zu meiner vollen Zufriedenheit. Ich werde mal Brave zum Vergleich testen.
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Hartmut
2 tage vor
Wie wird der Avast-Browser eingeschätzt?
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Gerd Steffens
2 tage vor
Ich habe Mitte der neunziger Netscape genutzt, dann lange Zeit Seamonkey und jetzt seit ca 10 Jahren Firefox. Das quelloffene Format und die gewisse Eigenständigkeit außerhalb von Google plus einen wirklich mächtigen Werbeblocker (ublock origin).
Da sich Mozilla als Entwickler an die Standard-Webformate hält und nicht irgendeien eigenen (Sch...ß) macht, ist er für mich der seriöseste Browser.
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Robert
2 tage vor
Schließe mich obigen Kommentaren an, dass dieses Service wirklich SEHR wertvoll ist. Diesmal fehlen mir aber Browser wie Opera, TOR, usw. Zudem besitzt neben Edge auch Firefox einen PDF-Leser/Bearbeitet.
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Ludger Jaxy
2 tage vor
Was ist mit dem Browser DuckDuckGo?
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Helmut
2 tage vor
Ich nutze den Avira Secure Browser
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Ruben
2 tage vor
Nutze Vivaldi und Firefox (gelegentlich DuckDuckGo).

Ich sehe es genauso wie einige andere hier: Vivaldi, als einiger europäischer Browser (von einem Team ehemaliger Opera-Entwickler in Norwegen entwickelt mit Servern in Island), sollte für Europäer die 1. Wahl sein.

Eolath, Eff Ess u.a. haben weiter oben bereits alles dazu gesagt. Vivaldi bietet schier unendliche Anpassungsmöglichkeiten (für Laien wie mich, vielleicht ein wenig umständlich), ist schnell, ressourcenschonend und aus meiner Sicht der vertrauenswürdigste Browser. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, brauche ich nichts weiter. Verwende aber auch Firefox immer mal wieder.

Interessieren würde mich, was es zum Browser von DuckDuckGo zu sagen gibt. Auf jeden Fall, dass er YouTube Videos ohne lästige Werbung direkt abspielt!

Ach, und vielen Dank Softmaker! Ich freue mich über jeden neuen Blogartikel.
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HelmutB
2 tage vor
Wieder mal ein schöner Artikel der gut zusammengefasst ist. Das Thema Browser kann allerdings ganze Bücher füllen, wie es hier viele Kommentierende es bereits versuchen. 😃

Mein bevorzugter Browser (unter Linux) ist der Firefox. Ich nutze den schon ewig, hatte auch seinen Vorgänger, den Netscape Navigator schon genutzt. Falls der Browser mal nicht so will, was gelegentlich vorkommt, verwende ich den Chromium als Alternative.

Übrigens: Der Firefox hat ebenfalls eine sehr große Auswahl an Erweiterungen, ich habe jedenfalls immer das gefunden, was ich benötigt habe.

Den Opera und den Vivaldi hatte ich vor Jahren mal ausprobiert, aber mir haben beide nicht gefallen. Da hier viele aber den Vivaldi als europäische Alternative auslegen, ist er vielleicht einen weiteren Blick wert.
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Thomas H
Gestern
Ich bin bekennender Firefox und Thunderbird Fan, spende sogar dann und wann etwas. Darum erübrigt sich für mich erstmal die Frage. Aber, diese andere Sache:

"Standard-Suchmaschinen-Vereinbarung mit Google – ein Dilemma, aber kein Datenschutzproblem." Also, ich unterstütze Mozilla Foundation, wenn ich unser heißgeliebtes "gesponsorte Links" google als Standard lasse. Oft wähle ich Wiki wenn ich was Wichtiges suche. Denn bei allgemeiner Suche, was soll man sonst nehmen ?
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Roland H.
Gestern
Vorab, mir ist natürlich klar, daß im Blog in erster Linie die verbreitetsten Browser im Windows-Bereich abgehandelt werden. Da gibt es doch schon noch einige "Nischen"-Browser mehr, auch im Windows Universum ;-).

Ein Browser, den ich für durchaus erwähnenswert halte, ist nach wie vor "Seamonkey", ein dem Firefox sehr ähnlicher Browser. Kein Wunder, der Browser stammt von den ursprünglichen Firefox-Entwicklern! Basierend auf der Open-Source-Engine Mozilla, der auch Firefox entsprungen ist! Die Entwickler sind allesamt auf der Webseite aufgeführt. Und es gibt keinerlei finanziellen Hintergrund!
Lange Jahre hatte ich Opera, damals sogar in der Bezahlversion, die es gab, weil eben viele Jahre Opera eine eigene Engine entwickelt hatte und lange zu den sichersten Browsern des Computeruniversums zählte! Diesen Vorteil hat man aufgegeben, als Opera verkauft wurde und dann auf die Chromium-Engine setzte, ein doppelter Nachteil, leider!
Und, ja, ich nutze auch den Chrome Browser, weil Google dank Handy und Co. ja eh alles bereits weiß, was es zu wissen gibt *lach*.
Was mir nicht auf die Rechner kommt, genauso, wie Windows 11, ist der Edge Browser! Neben der Tatsache, daß sich das "Dickschiff" überall einnistet, wo es nichts zu suchen hätte im System, schnüffeln dann gleich beide, Google _und_ Microsoft...
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tux0r
Gestern
Kurze Korrektur: SeaMonkey _ist_ die ursprüngliche Mozilla Suite (hieß ganz früher mal Netscape Communicator), aus der Firefox irgendwann ausgeforkt worden ist.
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Norbert Pape
Gestern
Diese Reihe (Freitag Punkt 12) ist wirklich klasse! Ich habe bisher noch keinen Artikel gelesen, der nicht interessierte.

Als 'normaler' Anwender schätze ich, wenn Thematiken verständlich formuliert und Sachverhalte nachvollziehbar dargestellt werden. Nicht jeder ist IT-Insider oder mit dem Internet-Universum groß geworden.

Daher ein herzliches Dankeschön an SoftMaker und das redaktionelle Team.
Weiter so!
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Paolo
10 stunden vor
Die wenigen grundlegenden Informationen sind hier nur eine Ausrichtung.
Aber egal, wer mit einem Titel wie "welcher ist der beste Browser", fokussiert immer wieder auf Datenschutz und Werbung. Insbesondere Datenschutz ist mir so etwas von schnuppe, weil es einen eigentlich nicht kratzt; zumindest nicht mit den besprochenen Informationen.
Die wesentlichen, technischen, also Bedienoptionen, werden kaum bis gar nicht erwähnt. Da hat Chrome über die letzten beiden Jahrzehnte als Vorreiter viel geleistet. Technische Feinheiten, intuitive Funktionen, Setup u.v.a.m. sind beim Surfen wichtig. Ich könnte etliche Details nennen, aber echte Testportale sind da effektiver. ;-)
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MM
5 stunden vor
Ohne jetzt einigen Postern nahe treten zu wollen, würde mich schon interessieren, was genau befürchtet wird, wenn hier so vollmundig "schnüffeln" und ähnliche Browseraktionen erwähnt werden. Da machen sich die Leute Sorgen um ihre Daten, verwenden jedoch Windows 11, Google als Suchmaschine und posten in sozialen Medien, als ob es Lotteriegewinne dafür gäbe. Von WhatsApp & Co rede ich hier gar nicht.

Obwohl ich schon seit dessen Erstauftritt unter diesem Namen Firefox verwende, ist er auf dem besten Weg, seine Vorteile zu verspielen. Immer neue Versuche mit der Benutzeroberfläche, Umstellung oder Neuformulierung der Menüeinträge, und schließlich Google als Standard-Suchmaschine voreingestellt. Natürlich müssen die Millionen des Konzerns irgendwie auch einen Zweck haben, leider trübt diese Vorgabe das Bild des ansonsten sehr flexiblen und datensparsamen Browsers gewaltig. Zum Glück kann man die Standardsuchmaschine nach seinen Vorlieben wählen – zumindest noch!

Ansonsten ist Firefox äußerst gut anpassbar, es gibt so gut wie keine "Zwangseinstellungen". Was nicht über die Oberfläche geht, dafür gibt es about:config, dies erfordert allerdings schon Spezialwissen. Die Erweiterungspalette ist schier unendlich. Sehr vernünftig finde ich, dass Mozilla sich nicht von der Google-Vorgabe hinsichtlich Manifest V2 gängeln lässt und dieses nach wie vor beibehält. Blocker wie uBlock Origin können noch immer ohne Einschränkung arbeiten. Es bleibt nur zu hoffen, dass Mozilla nicht vor seinem Sponsor einknickt und eben diese Unterstützung auslaufen bzw. fallen lässt. Übrigens setzt auch das TOR-Netzwerk auf Firefox, warum wohl?

Ich habe mir natürlich auch andere Browser angesehen. Weil hier so oft Vivaldi und Brave erwähnt wurden: Opera als deren Vorgängen war einmal gut, Vivaldi dürfte es noch immer sein. Brave wäre hinsichtlich Datenschutz zu empfehlen, allerdings missfällt mir die Oberfläche sehr. Was nehmen die Leute morgens, damit sie derart hässliche Hintergründe anbieten? Die Philosophie mit den "Belohnungen" halte ich für entbehrlich. Bei einem der beiden Browser nervt die Anwesenheit der Wallet ungemein, denn diese ist (meinen Kenntnissen zufolge) nicht abstell- bzw. entfernbar.

Chrome und Edge als Datenschleudern fallen ohnehin nicht einmal in die entfernte Auswahl. Selbst bei der Neuinstallation von Windows 11 ist die erste Tätigkeit die Deinstallation von Edge und Etablierung eines alternativen Browsers. Auf die Funktion des Systems hat dies keinerlei Auswirkung. Zudem ist Microsoft verpflichtet, alternative Browser zuzulassen.

Vermisst habe ich Waterfox, im Prinzip ein Firefox mit sehr guten Datenschutzeinstellungen, allerdings – ähnlich wie LibreWolf – nicht immer aktuell.

Wenn die Entwicklung der Nutzerzahlen so weitergeht wie bisher, wird Firefox sicherlich massiv verlieren. Chrome wird ganz weit oben bleiben, denn solange er der voreingestellte Browser bei Android-Telefonen ist/bleibt, braucht sich Google nicht mehr zu sorgen. Daran ändern auch 4,1 Mrd. Strafe nichts.

Maßgeblich für eine Änderung der Nutzerzahlen wäre schließlich das Anwenderverhalten. Da die meisten Nutzer schlichtweg keine Ahnung haben (müssen), was sich hinter den Kulissen von Google, Chrome & Co abspielt bzw. es ihnen völlig egal ist, darf man hier überhaupt keine Bewegung erwarten. Bei Windows und Edge ist das Verhältnis zwar relativ bescheiden, ich wage fast zu behaupten, dass Edge solche Nutzerzahlen wie sein Vorgänger in seinen Glanzzeiten wahrscheinlich niemals erreichen wird.

Aber vielleicht ist das alles nur noch Schnee von gestern. Wenn KI und die Akzeptanz derselbigen (insbesondere bei kritiklosen Menschen, vielleicht noch mit geringer Bildung) weiterhin im Anstieg begriffen ist, wird man in ein paar Jahren vielleicht erzählen: "Früher gab es noch richtige Browser, damit war man im Internet unterwegs, man nannte das auch 'surfen'".
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