Früher lagen Fotos in Schuhkartons auf dem Dachboden und überlebten dort Jahrzehnte. Heute liegen tausende Bilder auf dem Smartphone – und sind paradoxerweise stärker gefährdet, als es die alten Papierabzüge je waren.

Warum ist das so – und was kann man dagegen tun?

Der Schuhkarton war erstaunlich sicher

Ein gedruckter Papierabzug aus den 1980er-Jahren liegt vielleicht verblasst, aber vorhanden im Karton. Er braucht keinen Strom, kein Passwort, kein Abo und keine kompatible Software. Man öffnet den Deckel, und da ist er. Genau das macht alte Fotos so überraschend langlebig: Sie sind an nichts gekoppelt außer an Papier und Licht.

Digitale Fotos sind das Gegenteil. Sie existieren nur, solange ein funktionierendes Gerät, ein laufender Dienst und ein lesbares Dateiformat zusammenkommen. Fällt eines dieser drei Dinge weg, ist das Bild weg. Und genau das passiert häufiger, als die meisten denken.

Hier ist die unbequeme Wahrheit: Die meisten Menschen werden einen Teil ihrer Fotos verlieren. Nicht durch ein dramatisches Ereignis, sondern durch schleichende Vernachlässigung. Es ist kein Weltuntergang, sondern ein langsames, unbemerktes Verschwinden.

Warum digitale Fotos so leicht verloren gehen

Der Verlust kommt selten als großer Knall. Meist sind es kleine, alltägliche Dinge, die sich summieren:

Ein einziger Speicherort. Bei vielen Menschen liegen alle Fotos ausschließlich auf dem Smartphone. Geht das Gerät verloren, wird gestohlen, fällt ins Wasser oder gibt nach drei Jahren einfach den Geist auf, sind die Bilder weg. Ein einziger Punkt, an dem alles hängt – und der eines Tages mit Sicherheit ausfällt.

Synchronisierung wird mit Backup verwechselt. Das ist vielleicht das gefährlichste Missverständnis. Viele glauben, ihre Fotos seien „in der Cloud sicher“, weil das Handy sie automatisch hochlädt. Aber Synchronisierung ist kein Backup. Wenn Sie ein Foto auf dem Handy löschen, verschwindet es in der Regel auch in der Cloud – die Synchronisierung spiegelt nur den aktuellen Zustand wider. Ein versehentliches Löschen, ein Schadprogramm oder ein verärgertes Kind, das im Album herumwischt, kann sich so über alle Geräte ausbreiten.

Das kostenlose Cloud-Kontingent läuft voll. Die paar Gigabyte, die viele Dienste kostenlos bieten, sind nach ein paar Jahren Fotografieren erschöpft. Dann stoppen die Uploads stillschweigend, oder es kommen Mahnungen, das Speicherkontingent zu erweitern. Wer nicht reagiert, hat irgendwann neue Fotos, die nirgends gesichert sind – ohne es zu merken.

Anbieter stellen Dienste ein. Das ist keine Theorie. In den letzten anderthalb Jahrzehnten haben unzählige Foto- und Cloud-Dienste den Betrieb eingestellt, ihre Bedingungen geändert oder kostenlose Angebote gestrichen. Wer seine einzige Kopie bei einem Dienst hatte, der verschwunden ist, hatte Pech.

Die Festplatte gibt auf. Auch externe Festplatten sind keine Ewigkeitsgarantie. Mechanische Festplatten haben bewegliche Teile, die verschleißen. SSDs können nach Jahren ohne Stromzufuhr Daten verlieren. Eine einzelne Festplatte ist besser als nichts, aber kein verlässliches Langzeitlager.

Der schleichende Verlust. Der häufigste Fall von allen: Niemand merkt, dass das automatische Backup seit zwei Jahren nicht mehr läuft. Der Dienst wurde abgemeldet, das Passwort geändert, die App deinstalliert – und alles lief scheinbar weiter, bis zu dem Tag, an dem man die Fotos wirklich braucht.

Die 3-2-1-Regel – das Herzstück

Es gibt eine einfache Faustregel, die seit Jahrzehnten in der Datensicherung verwendet wird und sich auch für Privatleute hervorragend eignet. Sie heißt 3-2-1 und bedeutet:

  • 3 Kopien Ihrer Fotos insgesamt.
  • auf 2 verschiedenen Speicherorten oder Medien.
  • 1 davon außer Haus – also an einem anderen physischen Ort.

Das klingt nach EDV-Abteilung, ist aber im Alltag ganz unkompliziert. So sieht die Regel für einen Normalanwender übersetzt aus:

  • Kopie 1: Die Fotos auf Ihrem Smartphone.
  • Kopie 2: Eine Kopie auf dem Computer oder einer externen Festplatte zu Hause.
  • Kopie 3: Eine Kopie außer Haus – zum Beispiel in der Cloud, oder auf einer zweiten Festplatte, die bei Verwandten liegt.

Der Sinn dahinter ist einfach: Geht eine Kopie verloren, sind noch zwei da. Brennt es zu Hause oder wird eingebrochen, ist die Kopie außer Haus trotzdem sicher. Es muss schon viel zusammenkommen, damit alle drei gleichzeitig wegfallen.

Konkrete Schritte – was Sie tatsächlich tun sollten

Genug Theorie. Hier ist, was sich im Alltag bewährt – machbar, ohne dass man Informatiker sein muss:

1. Fotos regelmäßig vom Smartphone wegkopieren. Schließen Sie das Handy ab und zu an den Computer an und kopieren Sie die Bilder in einen Ordner. Oder lassen Sie sie automatisch auf eine externe Festplatte übertragen. Wichtig ist, dass die Fotos nicht nur auf dem einen Gerät liegen, das Sie täglich in der Hand halten und das am ehesten verloren geht oder kaputtgeht.

2. Legen Sie eine zweite Kopie an einem anderen Ort an. Das ist das „außer Haus“-Kriterium der 3-2-1-Regel. Entweder über einen Cloud-Dienst, der die Fotos auf externen Servern speichert, oder ganz analog über eine zweite Festplatte, die Sie bei Familie oder Freunden deponieren und ein- bis zweimal im Jahr aktualisieren.

3. Verstehen Sie den Unterschied zwischen Synchronisierung und echtem Backup. Eine Synchronisierung hält zwei Orte identisch – auch beim Löschen. Ein echtes Backup bewahrt eine eigenständige Kopie, die sich nicht von selbst verändert, wenn das Original verschwindet. Wer wichtige Fotos wirklich schützen will, braucht eine Kopie, die nicht automatisch mitgelöscht wird, wenn man auf dem Handy aufräumt.

4. Drucken Sie die wichtigsten Fotos aus. Das klingt altmodisch, ist aber erstaunlich klug. Ein guter Papierabzug überlebt Jahrzehnte, braucht keine Technik, kein Passwort und keinen funktionierenden Anbieter. Niemand wird tausende Bilder drucken – aber die zwanzig oder dreißig, die wirklich zählen, sind auf Papier am sichersten aufgehoben. Auch ein gedrucktes Fotobuch pro Jahr ist eine wunderbare Versicherung.

5. Bringen Sie Ordnung in die Ablage. Eine sinnvolle Ordnerstruktur – etwa nach Jahren und Anlässen – sorgt dafür, dass Sie Fotos auch wiederfinden. Tausend Bilder mit Namen wie „IMG_4827.jpg“ in einem einzigen Ordner sind zwar gesichert, aber praktisch nutzlos, wenn Sie ein bestimmtes Foto suchen. Ein Ordner pro Jahr, darin Unterordner für besondere Ereignisse, reicht für die meisten völlig aus.

6. Prüfen Sie regelmäßig, ob das Backup wirklich läuft. Das ist der Schritt, den fast alle vergessen. Schauen Sie ein- bis zweimal im Jahr nach: Sind die Fotos der letzten Monate tatsächlich an allen Orten angekommen? Lassen sich ein paar zufällig ausgewählte Bilder öffnen? Dieser kleine Test – sozusagen eine Generalprobe für den Ernstfall – entlarvt ein heimlich abgeschaltetes Backup, bevor es zu spät ist.

Die Cloud – nüchtern eingeordnet

Cloud-Dienste sind aus gutem Grund beliebt: Sie sind bequem, sie laufen automatisch im Hintergrund, und sie erfüllen elegant das „außer Haus“-Kriterium der 3-2-1-Regel. Sie sind ein sehr guter Baustein einer durchdachten Fotosicherung. Aber sie haben auch Schwächen, die man kennen sollte:

Synchronisierung ist kein Backup. Wir haben es schon gesagt, aber es ist der wichtigste Punkt: Viele Cloud-Dienste spiegeln nur den aktuellen Zustand. Löschen Sie auf dem Handy, ist es auch in der Cloud weg. Ein echtes Backup verhält sich anders.

Abhängigkeit vom Anbieter. Wer alles in der Cloud hat, vertraut darauf, dass der Anbieter den Dienst weiterbetreibt, die Preise nicht unangenehm erhöht und das Konto nicht sperrt. Konten werden gelegentlich aus undurchsichtigen Gründen gesperrt, Dienste werden eingestellt, kostenlose Angebote werden kostenpflichtig. Das alles liegt außerhalb Ihrer Kontrolle.

Die Empfehlung ist deshalb einfach: Nutzen Sie die Cloud als eine Säule Ihrer Fotosicherung – nicht als die einzige. Eine Kopie in der Cloud und eine Kopie zu Hause auf eigener Hardware ergänzen sich ideal. Fällt das eine aus, ist das andere noch da.

Übrigens, ein kurzer Hinweis zu Dateiformaten: Die gängigen Formate wie JPEG sind so weit verbreitet, dass sie auf absehbare Zeit lesbar bleiben. Wirklich problematisch wird es nur bei exotischen Formaten, die nur eine bestimmte Software öffnen kann. Wer seine Fotos in einem verbreiteten Standardformat aufbewahrt, muss sich um das Veralten der Datei vorerst keine Sorgen machen.

Es braucht kein kompliziertes System

Das Schöne an der ganzen Sache: Sie müssen keine professionelle Datensicherungsstrategie aufbauen. Sie brauchen kein zweites Rechenzentrum im Keller und keine wöchentlichen Rituale. Was Sie brauchen, ist eine bewusste Entscheidung und einmal etwas Einrichtungsaufwand.

Richten Sie es einmal vernünftig ein – Fotos auf den Computer oder eine Festplatte, eine zweite Kopie außer Haus, die wichtigsten Bilder gedruckt – und prüfen Sie ein- bis zweimal im Jahr kurz, ob noch alles läuft. Das ist alles. Drei machbare Schritte sind unendlich viel wert gegenüber einem perfekten System, das niemand umsetzt.

Und es lohnt sich. Die Fotos der letzten fünfzehn Jahre sind oft unersetzlich: das erste Lächeln eines Kindes, die letzte gemeinsame Reise mit jemandem, der nicht mehr da ist, der ganz normale Alltag, der im Rückblick auf einmal kostbar wird. Diese Bilder bekommt man nie wieder. Ein bisschen Aufwand, sie zu sichern, ist gut investiert.

Der Schuhkarton hat Jahrzehnte überdauert, ohne dass jemand etwas dafür tun musste. Bei digitalen Fotos müssen wir ein klein wenig nachhelfen – aber dann halten auch sie ein Leben lang.

Wie machen Sie es?

Haben Sie schon einmal Fotos verloren – ein kaputtes Handy, eine defekte Festplatte, einen Dienst, der einfach verschwunden ist? Wie sichern Sie Ihre Bilder heute? Und drucken Sie eigentlich noch aus, oder lebt bei Ihnen alles digital? Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren.

Kommentare

0
Stephan Munsch
1 woche vor
Ein guter Artikel! Eines könnte man vielleicht noch erwähnen: auch Sicherungsplatten leben nicht ewig, und es ist mir auch schon passiert, dass in einer JPG-Datei ein Bit 'umgefallen' ist. Daher hin und wieder den Status der Sicherungsmedien prüfen und diese ggf. auswechseln.
Like Gefällt mir like 9 Antworten
0
Sven
1 woche vor
Fotos und Videos vom Smartphone sichere ich regelmäßig auf den PC mit 2 gespiegelten Datacenter Festplatten. Die einfachen PC Festplatten waren bei mir nicht zuverlässig, deswegen etwas professionelles. Parallel dazu Sicherung der wichtigen Fotos und Videos auf USB Stick und externe SSD und externe Festplatte. Bisher alles gut gelaufen. Noch folgende Empfehlung, Bilder etc. und Downloads nicht auf der C: Disk speichern. Problem hatte ich mal beim Fehler des Systems wo ich meine Emails verloren habe.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
ChrisP
1 woche vor
Also, so langlebig sind gerade Farb-Papierbilder nun auch nicht. Die Farben verblassen; die Feinde heißen Schimmel und Feuchtigkeit.

Auf dem Rechner sind es ja nicht nur die Fotos, sonder auch zig andere persönliche Unterlagen, die gesichert werden wollen. Diese sammle ich zentral auf der sogenannten Archivfestplatte. Von dieser exsitieren mehrere Synchronkopien.

Übrigens: Die Überprüfung des korrekten Schreibvorgangs beim Kopieren (Verify) hilft, Datenverlust zu vermeiden. Einige Dateimanager bieten diese Option an.
Like Gefällt mir like 5 Antworten
0
Claudia
1 woche vor
Meine 30 bis 40 Jahre alten Dias fingen auch schon an ihre Farben zu verlieren trotz Lagerung im dunklen Karton im Keller. Also alle gescannt.
Alles auf smartphone und Kamera kommt auf die Platten des Desktops. Nein, nicht C:\, zusätzliche physische Platten. Von dort kopiert auf externe Platten und von dort ebenso kopiert in die Cloud.
Und die wichtigsten von allen wandern zusätzlich noch auf optische Datenträger. Jedes Bild existiert drei- oder viermal. Kostet Platz, aber das ist mir die Vergangenheit wert.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
1
Arnold
1 woche vor
Der Hauptfeind von Papierfotos ist Licht! Vor allem Sonnenlicht zerstört die Farben in kurzer Zeit.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Das hängt vom Alter der Bilder ab. Noch vor ein paar Jahrzehnten war der Hauptfeind Luft.
Die entwickelten Farben oxidieren unterschiedlich schnell, sie „rosten“ weg.

Bei den gelb verpackten Kodakfilmen blieb gelb als Letztes übrig, bei den grün verpackten Fujifilmen grün und bei Agfa mit rotem Aufdruck rot. Testweise hatten wir mal ein Fotoalbum luftdicht eingeschweißt - und dann vergessen, weil alle dachten, es sei ein ganz neues und leer. Nach inzwischen fast vier Jahrzehnten sind die Bilder wie frisch entwickelt und inzwischen digitalisiert.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
gabli
1 woche vor
Meine Smartphonephotos werden laufend automatisch in Google-Bilder gespeichert.
Bin ich zu Hause, werden die Bilder geordnet und allenfalls behandelt in eine Ordnerstruktur (Windows Pictures) abgelegt. Von da aus gelangen die Bilder automatisch in dieselbe Ordnerstruktur auf meinem NAS, als Backup. Auf dem PC gelöschte Dateien werden da nicht automatisch gelöscht.
Mit einem Backupprogramm mache ich wöchentlich mindestens 3 Backups abwechselnd auf 3 externe SSD-Laufwerke ein Backup.
Mit den Sicherungen auf:
- Google -Fotos
- NAS
- SDD Backuplaufwerke
- Proton-Drive
bin ich auf der sicheren Seite und so hatte ich seit vielen Jahren noch nie einen Datenverlust (nicht nur Bilder!).
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Wenn Löschungen nicht automatisch übernommen werden, bewahren Sie dann einfach alles mehrfach redundant auf? Wird das nicht irgendwann sehr unübersichtlich, spätestens wenn Nachkommen notwendigerweise alles sichten müssen?

Leider denken die wenigsten Menschen an ihre digitalen Nachlässe und räumen noch zu Lebzeiten mit klarem Verstand auf.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
1
Matthias
1 woche vor
Ganz wichtiger Beitrag! Danke dafür. Ich habe einmal nach einem Festplattenupgrade im Laptop vergessen, meine Bilddaten zu sichern. Dabei ist mir die einzige Kopie eines Jahres abhanden gekommen. Seitdem 321. Und ich habe aufgehört, den Spruch "kein Backup, keine Gnade" zu verwenden. Es passiert eben, wenn man sich nicht präventiv aufstellt.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
6
Frank Krajewski
1 woche vor
Ein Artikel eher für Profifotografen. Wenn ich den großen Karton mit alten Aufnahmen alle zehn Jahre auskippe und feststelle, dass die alle zusammen seltsam vor sich hinmiefen, denke ich manchmal trotz aller Nostalgie, dass ich vermutlich keine vermissen würde, wenn die jemand einfach in den Restmüll gekippt hätte. Manchmal lösche ich auch halbstündlich Handyaufnahmen. 95% sind Muster ohne Wert. Tschuldigung Oma Gertrud.
Like Gefällt mir like sad 6 Antworten
9
FUM
1 woche vor
Noch zwei Anmerkungen:

Beim Upload in die Cloud werden die Bilder von den Anbietern automatisiert gescannt bei "verdächtigen" Bildern an das NCMEC bzw. BKA gemeldet. Da kann schon mal das Fotografieren eines Hautausschlags des Kleinkindes zu Ermittlungsverfahren führen. Wenn Upload, dann vorher clientseitig verschlüsseln.

Außerdem sollte man sich überlegen, wie wertvoll die Fotos tatsächlich sind. Ich habe einmal gelesen, dass nur weit unter 0,1 Promille der in Onlinespeichern abgelegten Fotos wieder abgerufen werden. Wie viele Fotos schaut man sich wirklich nochmal an (geschweige denn, die Kinder oder Enkel).
In der Analogära hat man sich viel gründlicher überlegt, welches Motiv ein Foto wert ist.
Ich lösche mittlerweile rigoros die meisten Bilder und bewahre nur einige besonders gelungene oder einmalige auf und lass die dann aber auch entwickeln oder drucke sie aus.
Like Gefällt mir like sad 10 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Ich sehe das genauso.

Die vermeintlich unendliche Verfügbarkeit von digitalen (Wolken-) Speichern kostet einen Haufen Energie und leistet bloß der Faulheit der Benutzer*innen Vorschub, nicht regelmäßig aufräumen zu müssen.

Ich kategorisiere meine „losen“ Bilder wöchentlich. Die nach einem Monat immer noch in keiner Schublade stecken, lösche ich spätestens dann.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
2
Thomas
1 woche vor
Kleiner Tipp für die etwas Versierteren: bei hetzner.de gibt es 1 TB deutsche Cloud mit NextCloud für < 6 € im Monat. Da kann man synchronisieren und zusätzlich echte Backups anlegen. Man kann den ganzen Speicher auch in mehrere Benutzerkonten aufteilen, was zusätzlich die Sicherheit erhöht und Synchronisation und Backup voneinander trennt.
Like Gefällt mir like love 6 Antworten
0
Björn
1 woche vor
Etwas ganz Wichtiges fehlt hier – wenn man Cloud-Anbieter erwähnt, sollte man auch solche erwähnen, die z. B. Lifetime haben und auch über Jahre bestehen – und vor allem solche, die die Dateien nicht scannen oder sonst irgendwie analysieren (abgesehen von der Größe; ein Anbieter muss natürlich wissen, wie viel Speicherplatz ein Kunde belegt). Hier wäre der Verweis auf Cryptomator und die dafür notwendige WebDAV- oder S3-Unterstützung gut gewesen.

Und auch die Speichermedien halten nicht ewig – manche SSDs funktionieren perfekt über Monate oder Jahre und plötzlich gibt es einen technischen Fehler. Ein Grund, warum optische Medien – neben der regelmäßigen Sicherung auf anderen Medien – weiterhin unter Umständen eine gute Wahl sind.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Optische Medien, die selbst beschrieben wurden, werden in Interaktion ihrer Materialien mit Luftsauerstoff allmählich zerstört. Es mag Ausnahmen geben, die ein halbes Jahrhundert halten, darauf verlassen sollte mensch sich aber nicht.
Etwa alle zehn Jahre ist eine Kopie nötig, bevor der Verlust stärker um sich greift.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
2
Bernd
1 woche vor
So hat jeder sein Ding. Bei mir zu Hause läuft ein kleiner "Server" (NAS) mit Openmediavault.
Die Datenplatten laufen unter BTRFS gespiegelt, d.h. wenn ein Bit eines Bildes umfällt, wird automatisch die heile Datei aus der Spiegelung genommen, die die kaputte Datei ersetzt. Nachts um 4 Uhr wird von beiden Platten ein versioniertes Backup gemacht und nachts um 2 Uhr werden alle Bilder von den Handies auf mein NAS (Server) übertragen.
Von diesem Bilder-Backup-Ordner verteile ich die Bilder in meinen eigentlichen Bildersammelordner.
Ich habe bei filen.io einen Cloudspeicher, der ebenfalls mit den beiden Datenplatten synchronisiert wird, jedenfalls die interessanten Dateien. filen.io, da sie Ende-zu-Ende-verschlüsseln, in Deutschland ansässig sind, nichts mit den Amis zu tun haben und ihre Software Open-Source ist.
Meine Frau fotografiert sehr gerne und sehr viel. Ein Verlust dieser Bilder, erst recht der Bilder von meinen Kinder, würde mich sehr treffen und würde mir sehr viel Stress mit meiner Frau machen. Das ist mehr Ärger als 14 Tage kein Abendbrot.
Ein kurzes Wort zu externen SSD's. Die verlieren ihre Daten auch gerne einmal, wenn sie keine Spannung mehr bekommen. Die darf man nicht endlos wegschließen!
Like Gefällt mir like 6 Antworten
0
Wolfgang
1 woche vor
Seid Jahren (2018) 1. Synology im Haus. 2. Synology im Auto, wird nur für ein Backup angeschlossen, einmal im Monat. Es sind inzwischen etwas über 400k Bilder + Videos geworden. Eine Cloud mit 6 TB die ich brauche ist mir zu teuer. Eine Synology hat eine 8 TB SSD das Backuplaufwerk eine HDD.
Like Gefällt mir Antworten
3
Peter vom Land
1 woche vor
Meine wenigen Fotos vom Handy werden regelmäßig von mir händisch auf eine Homeserver-SSD verschoben. Auf ein externes USB-Laufwerk am PC wird diese SSD mindestens wöchentlich gespiegelt. Mit Duplicati erfolgt jede Nacht ein verschlüsseltes Backup der SSD in den Cloud-Storage eines deutschen Anbieters. Google-Fotos als Sicherung ist abgeschaltet.
So fühlen sich meine Daten für mich sicher an.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Martin MJ
1 woche vor
Gute Leitlinie danke! Lasst mich klammheimlich meine leise Sorge ergänzen. Mit jedem Handywechsel bleibt eine Sd-Karte übrig, jeder PC-Wechsel hinterlässt Festplatte oder SSD, auch hatte ich vor nicht allzu langer Zeit mein Handy geklont-dupliziert, mit dem sorgsam inhaltlich aktuellen Laptop bin ich zurzeit in Urlaub... wie schaffe ich es, sinnvoll Ordnung zu halten mit all dem was ich doppelt-und-dreifach habe? Und dabei außerdem sorgfältig darauf zu achten dass mir nicht trotzdem das eine damalige und jetzt gerade dringend gesuchte Bild überall verlustig geht? - Aber, psssst, ich bin bestimmt der einzige der solche Sorgen hat... ..... .......
Like Gefällt mir like 5 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Warum bleiben bei jedem Gerätewechsel Speichermedien zurück? Was spricht gegen sauberes Löschen und Mitverkaufen oder eine Weiternutzung als zusätzliches Datensicherungsmedium?

Der Schlendrian mehrfach vorhandener Dateien lässt sich durch (regelmäßiges) Aufräumen beheben.
Das ist wie mit der Steuererklärung: Wer alles auf den letzten Drücker erledigt, sitzt 36 Stunden am Stück dran. Dieselben 36 Stunden über ein ganzes Jahr verteilt, sind rückblickend betrachtet erschreckend wenig (-;

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
einposter
1 woche vor
Ein richtiger und wichtiger Artikel. Wie mein Vorschreiber schon erwähnte: auch ab und an die Socherungsmedien einmal testen!

Ich habe zwar keine Bilder, aber Videos verloren, weil das Speichermedium die Grätsche gamcht hat :(
Like Gefällt mir Antworten
0
Günther 54
1 woche vor
Eine einfache Methode: Analog fotografieren. Sofern die Negative nicht verloren gehen oder verbrennen wie das Filmarchiv der Luftwaffe in den Kellern der Dresdener Frauenkirche, kann man diese ohne Hilfsmittel ansehen, Abzüge machen lassen oder einscannen und digital weiter verarbeiten. Analog fotografieren ist teuer. Also macht man weniger Fotos und muß hinterher nicht eine Auswahl aus einer Riesenmenge treffen.
Andere Möglichkeit: Ein Fotobuch zusammenstellen, ins Regal stellen und hin und wieder angucken. Macht mehr Spaß, als auf dem Minibildschirm des Smartphones durchscollen.
Es gibt Fotobücher von meinen Enkeltöchtern. Der Vater, ein begeisterter Hobbyfotograf stellt sie Jahr für Jahr zusammen. Die externe Festplatte mit der einzigen digitalen Sicherung fiel ihm auf den Boden, war kaputt und selbst Profis konnten die Dateien nicht wiederherstellen.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
northcup
1 woche vor
Das kann ich nur vorbehaltlos unterstützen! Leute, macht Fotobücher, besonders von Kindern und Enkeln. Ihr werdet es nicht bereuen. Und dann weg mit dem digitalen Bilderschrott.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Der Vergleich mit dem Fotobuch hinkt etwas. Die dort noch immer üblichen Größen „9x13“ oder „10x15“ in sind kaum größer als auf dem Händi. Mein zu den kleineren gehörender Bildschirm z. B. hat etwas über „7x14“ Zentimeter.

Und was spricht dagegen, digitale Fotos per Projektor auf einer Leinwand zu betrachten statt auf dem Händi? Oder „nur“ auf dem gewöhnlich schon sehr großen Bildschirm im Wohnzimmer?

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Otto
1 woche vor
Kaputtes Handy, defekte Festplatte, alles schon gehabt, Datenverlust bisher keiner.
Ich habe Nextcloud auf einem Raspberry Pi5 mit 1TB Speicher laufen und bin damit unabhängig von allen Clouddiensten und habe die 100%ige Kontrolle über meine Daten.
Darauf landen u.a. alle Smartphonebilder die unterwegs gemacht werden. Die Nextcloud wird 1x täglich automatisch auf eine HD gesichert. Von der Nextcloud wandert dann alles auf meinen PC, wo ebenso täglich eine Datensicherung des gesamten Rechners erfolgt, auf unterschiedlich Platten, wovon ein Satz immer extern gelagert wird.
Ein NAS (Openmediavault auf Raspberry) habe ich ebenfalls, aber nur als temporäres "Datengrab". Ein NAS ist kein Ersatz für einen Backup!!!
Ganz wichtig: ein Backup ohne regelmäßige Restoretests ist nichts wert.
Like Gefällt mir like 4 Antworten
0
Michael
1 woche vor
...Eure Serie gefällt mir so gut, halt sinnvolle Alltägliche Hinweise / Tipps, dass dies ein Grund für mich ist, Eure Software zukaufen und nutzen...

Jeder soll seinen Lohn für gute Arbeit bekommen ;-)

Gruß
Michael
Like Gefällt mir like 9 Antworten
0
northcup
1 woche vor
Schöner Artikel 👍 ich komm damit klar, aber das ist NICHT einfach und meine Erfahrung als IT-ler ist, das 90 Prozent der Menschen damit total überfordert sind. Ich betreue einige Anwender und die Schwierigkeiten fangen schon mit lokalen Ordnern und Dateien an! Das ist abstrakt und nicht intuitiv erfahrbar. Wenn dann noch Sicherungs-Ordner auf anderen Systemen dazu kommen ist der Überblick nach kurzer Zeit wieder komplett verloren. Deswegen werden auch weiterhin Gigabyteweise Fotos und Daten (!) verloren gehen, wenn plötzlich der Laptop oder das Smartphone streikt. Der Artikel wird daran rein gar nichts ändern! Klaus Schulz
Like Gefällt mir like 2 Antworten
1
Matze
2 tage vor
Es gehen und gingen auch schon analoge Fotos verloren, die ja für gewöhnlich auch nicht mehrfach gesichert wurden. In neuerer Zeit hatte mensch noch „irgendwo“ die Negative für mögliche spätere Abzüge, was aber faktisch nie passierte.

Die wenigen echten und Erinnerungen hängen an Wänden, stehen auf Möbelstücken, werden niedergeschrieben oder im Gedächtnis aufbewahrt und regelmäßig erzählt und weitergegeben. Alles andere ist nur Luxus in viel zu schnelllebiger Zeit, der ebenso schnell wieder auf dem Müll landet und da auch hingehört.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir like 1 Antworten
2
Wolfgang
1 woche vor
Kann folgendes empfehlen:
Multi UHD-BD Writer mit M-Disc Blu-ray Rohlinge 100GB mit langlebiger Archivspeicherung, bedruckbarer Oberfläche und hoher Kompatibilität für Backups.
Damit können auch die UrUrenkel die Fotos später noch anschauen.
Like Gefällt mir like 3 Antworten
0
Gerhard
1 woche vor
Ja, und in 30 Jahren gibt es keinen Viewer mehr für die heutigen Formate. Da habe ich über Jahre meine Bilder sauber gesichert und kann diese mir aber dann nicht mehr ansehen. Habe ich bereits erlebt, mit meinen Digitalen Bildern aus den frühen 90er Jahren.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Wie ich an anderer Stelle schon ähnlich schrieb, halten selbst beschriebene optische Medien ungefähr ein Jahrzehnt, bevor die Reaktion des Materials mit dem Luftsauerstoff zu immer mehr und schließlich (digital) sichtbaren Schäden an den Daten führt. Bis zu einem gewissen Grad können das lesende und das anzeigende Gerät die Fehler noch herausschummeln.

Die Ururenkel werden dann genau wie bei sehr alten analogen Bildern nur noch schemenhafte Farbnuancen vorfinden.

Egal auf welche Weise archivierte Bilder, digital oder analog, müssen regelmäßig auf ein neues Medium übertragen werden, um ihren Zweck einigermaßen zu erhalten.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
Rainer Gaiß
1 woche vor
Und wer schlau ist, wendet genau das auch für seine Onlinebanking-Daten und seine E-Mails an.

Sehr guter Artikel!
Like Gefällt mir like 2 Antworten
1
Matze
2 tage vor
Dann bin ich lieber nicht schlau, das spart einen Haufen tatsächlich unnötiger Arbeit.

Privatmensch benötigt diesen Krempel maximal drei Jahre lang. Wichtige Anhänge werden schon bei Ankunft „weggesichert“ und nicht E-Mail- oder Bank-Server als privates Speichermedium missbraucht. Alles andere kann weg.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Klaus Henter
1 woche vor
Vielen Dank für den auch für Laien wie mich gut verständlichen Artikel.
Meine Frage: Wie sicher sind eigentlich Kopien der Bilder auf DVDs?
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
Rolf K. Mueller
6 tage vor
Hallo Klaus Henter, das kommt ganz auf den verwendeten Träger bzw. den DVD Typ an und natürlich auf die Brenngeschwindigkeit und die Lagerung.
Hochwertige einmal bespielbare Rohlinge verwenden (also keine DVD-RW), mit niedriger Geschwindigkeit brennen. Darauf achten die Disc nicht bis zum letzten "bit" zu füllen, zu Rand hin steigt die mögliche Fehlerrate. Bei möglichst gleichbleibender Temperatur dunkel Lagern bzw. Schrankfach oder Schublade in Bodennähe.
Datensicherheit bei M-Disc am höchsten doch leider kaum noch als DVD zu bekommen und wenn dann zu Fantasie-preisen. Verbatim DVD R- mit AZO Schutzschicht hält mindestens 10 Jahre meistens sehr viel Länger.
Ritek DVD haben eine ebensolche Lebenserwartung.
DVD-RAM hält Daten über 30 Jahre ist aber kaum noch zu bekommen, Produktion wurde vor einiger Zeit leider eingestellt.
Am langlebigsten sind derzeit Blue-Ray´s von diesen gibt es auch noch die M-Disc Versionen die eine Lebenserwartung von weit mehr als 100 Jahren haben.
Standard Blue-Ray´s halten ihre Daten ca. 30 bis 50 Jahre.
DVD Typen wie RAM, DVD-, DVD+ und die von mir genannten Marken verwende ich selbst seit vielen Jahren und hatte bis dato keine Ausfälle, darauf basiert meine Empfehlung. Ich hoffe es hilft ein wenig bei der Entscheidung was Sie künftig als Sicherungsmedium verwenden möchten.
Eines noch, bestimmt haben Sie bemerkt das die Preise für Brenner extrem steigen und einige Marken kaum bis gar nicht mehr verfügbar sind.
Es empfiehlt sich somit der kauf eines Zweitgerätes wenn Sie ihre Datensicherung auf Optische Medien brennen.
Es ist nicht ganz klar wie lange die DVD / BD Hersteller noch entsprechende Geräte produzieren.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Meine Erfahrung ist, dass auch als hochwertig beworbene Blueraymedien mit nach damaligem Wissensstand optimalem Schreibvorgang und angeblich perfekter Aufbewahrung in privatem Umfeld nach ungefähr einem Jahrzehnt zu schwächeln beginnen.

Dass das länger verborgen bleibt, liegt an den Medien selbst und an den verarbeitenden Geräten. Bei der verwendeten höheren Datendichte im Vergleich zur DVD werden digitale Fehler leichter weggeschummelt, erst recht bei Bildmaterial, da dem menschlichen Auge naturgemäß eine entsprechende Auflösung von etwas über 2 MPx bereits genügt für größtmögliche Schärfe.

Wie Sie die erwähnten bis zu hundert Jahre getestet haben, hätte ich noch gerne gewusst.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
R.S.
1 woche vor
Was Handys (Smartphones) angeht, bin ich ein ziemlicher Laie. Wenn ich Handy und PC verbinde, erscheint im Explorer zwar der Name des Handys, aber keine verwertbare Dateien (Fotos). Wie bekomme ich Fotos oder Mails vom Handy auf die PC-Festplatte?
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Gerald
1 woche vor
Im Einstellungsmenü des Handys unter USB-Einstellungen oder Dateiübertragung o. Ä. suchen und auf MTP stellen (MediaTransferProtokoll), dann sollten im WindowsExplorer Fotos und Videos zu finden sein.
Like Gefällt mir Antworten
0
CL
1 woche vor
Guter Artikel, so mache ich das schon seit Jahren (2 Externe Festplatten Plus Sicherung auf dem PC).
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
André
1 woche vor
Ja, ich mache das 321 und ja, trotzdem schon Daten verloren. Den grössten Teil auf einer rottigen 2TB SANdisk external SSD.
Was ich noch wichtig finde: Alles was mit einem Konto verbunden ist, wie eben Cloudstorage, muss für den Notfall von Angehörigen zugänglich sein (Digitales Vererben). Sonst wirds eng mit dem Zugriff auf die Kinderfotos....
Like Gefällt mir Antworten
0
Gerhard
1 woche vor
Ich halte das Sichern von unzähligen Bilder für Überschätzt. Warum? Der Aufwand ist ziemlich hoch gemessen an der Häufigkeit wie oft ich 10 Jahre alter Bilder nochmal mir ansehe. Für wichtiger halte ich einen anderen Aspekt, zum einen das Format der Bilder, zum anderen wo ich meine Sicherungen ablege wie DVD und seinen Varianten, oder HDD,SSD. Keines der Medien haben bei mir die letzten 30 Jahre überstanden. Digitale Bilder mit meiner Kodak mit den Formaten PIC und PCX lassen sich nicht heute nicht mehr ansehen. Was hilft mir hier die Sicherung? Und permanent in neue Formate zu konvertieren, ist schon allein der Aufwand zu groß. Auch die Bilder die mal auf CD, DVD und auf 5,25" HDD gespeichert wurden sind nicht mehr lesbar. Digitale Bilder sind eben ein hoher Aufwand gegenüber von Papier. Ich mache aber trotzdem mit meiner Digi-Cam Bilder, was in 10 Jahren weg ist, ist eben weg.
Like Gefällt mir Antworten
0
Matze
2 tage vor
Der Aufwand mit Papier ist genauso hoch, wurde oder wird nur in der Regel an einen bezahlten externen Dienstleister vergeben.
Normalerweise müssten Bilder in Papierform ungefähr alle fünf bis sieben Jahre abfotografiert, frisch entwickelt und gegen diese ausgetauscht werden, bevor eine kaum vermeidbare Farbveränderung einsetzt.

Wenn Ihnen das zu viel ist, müssen sie Ihre Bilder, egal ob digital oder analog, nicht so lange aufbewahren. Die meisten schaut wahrscheinlich eh niemals wieder jemand an.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
Richard
1 woche vor
Auf dem Smartphone habe ich keine wichtigen Fotos. In der Regel mache ich Fotos mit meiner Digitalkamera. Die Bilder speichere ich auf meinem Computer. Wöchentlich mache ich Backup auf 2 externe Festplatten; eine bleibt zu Hause, die andere lagere ich in einem Schließfach in meiner Sparkasse. Wöchentlich werden die beiden Festplatten gewechselt.
Like Gefällt mir Antworten
0
Andreas
1 woche vor
Cloudspeicher vom Anbieter gelöscht und somit Vieles futsch. Und das, weil ich auch einige wissenschaftliche, und auch einige Spielfilme (Krimis) der "Öffentlichen" in die Cloud gespeichert hatte.
Ihr schreibt:"Konten werden gelegentlich aus undurchsichtigen Gründen gesperrt, Dienste werden eingestellt, kostenlose Angebote werden kostenpflichtig. Das alles liegt außerhalb Ihrer Kontrolle." Ich hatte wissenychaftliche Beiträge und ein paar spielgilme mittels eines Bezahl-Anbieters zur privaten Nutzung auf den Rechner gezogen und später in meinen Cliudspeicher verschoben Dies entsprach voll und ganz den AGBs dieses in DE angesiedelten Portals. Solches zu tun, wurde vom Cloudanbieter als Verstoß gegen das Urheberrecht gewertet und mein Cloud-Speicher fristlos gekündigt. Was ja zugleich bedeutet, dass er meine Dateien auslas. Damit waren dann nicht nur die Filme, sondern auch Fotos, Dokumente und eigene Musik dahin. -
Meine Erfahrung deckt sich mit eurer Warnung: Vertraue nicht einem Cloud-Speicher, wenn du nicht auch eine externe auf Hardware gesicherte Copie hast.
Like Gefällt mir Antworten
0
Matze
2 tage vor
Digitale Filmkopien haben ein „durchscheinendes“ digitales Wasserzeichen. Der Speicheranbieter musste Ihre Daten nicht auslesen, um dessen Vorhandensein festzustellen.

Dass deren Aufbewahrung bei Ihnen als illegal angesehen wurde, hätten Sie bereits im Vorfeld vermeiden können. Leider verlassen sich die meisten Menschen darauf, es werde schon so richtig sein. „Hab ich schon immer so gemacht“ zählt da leider nicht.

Es war schon in manchen Geschäftsbedingungen zu finden, dass Filmkopien nicht in Wolkenspeichern aufbewahrt werden dürfen, sondern nur lokal.

Lesen oder fragen Sie zukünftig vorher nach, was Sie dürfen und was nicht. Es lebt sich damit ungleich entspannter (-;

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
Lorenz
1 woche vor
Zu empfehlen sind auch einfache tools wie unison, mit denen man per cron oder mittels Taskmanager automatisch bestimmte Ordner vom Rechner auf eine externe Platte sichern kann.
Like Gefällt mir Antworten
0
Anna Natu
6 tage vor
Guter Artikel,
was Photos angeht,
die farbigen Papierbilder von vor 60 Jahren sind größtenteils "entfärbt",
SW-Fotos aus der Zeit noch recht gut erhalten, die älteren besser.
Über 100 Jahre alte Daguerreotypien bestens erhalten,
80-100 Jahre alte Sepiafotos ganz gut erhalten.
Anscheinend durchaus eine Frage der Qualität.
Das spricht klar für gut zusammengestellte Fotobücher, abgesehen von der sinnvollen 321-Methode.
Bei Dateien anderer Art stellt sich die Frage der Formate und Lesekompatibilität über Jahre. Auch hier vermutlich am Besten ausgedruckt für persönlich bedeutsame Texte.
Like Gefällt mir Antworten
0
Matze
2 tage vor
Bis heute gibt es keine Farbpigmente, die nicht entweder sehr schädlich bzw. giftig sind oder nicht verblassen. Erstere verbieten verschiedene Gesetze berechtigt für private Anwendung, sodass der*die gemeine Fotosusdrucker*in sich mit langfristigen Farbveränderungen zwangsläufig auseinandersetzen muss.

Fröhliche Grüße

Bei sogenannten Schwarzweißbildern wird nur „schwarz“ in unterschiedlicher Intensität verwendet.
Genau genommen müssten sie Schwarzfotos heißen, es spricht schließlich auch niemand von Farbweißbildern.
Sepiabilder sind auch nur schwarz(weiß)e auf einem anderen Träger, mehr oder weniger „braunem“ Papier.
Like Gefällt mir Antworten
0
Silli
5 tage vor
Ich mache es fast genauso, wie ihr empfehlt, mit dem Unterschied, dass ich mein Handy regelmäßig ausmiste. Die meisten der Fotos, sind gelegentliche Schnappschüsse, die man sich kaum wieder anguckt und eine von zig Versionen des gleichen Motives. Fotos von der Feier vor 2 Jahren brauch ich auch nicht mehr auf dem Handy.

Die wichtigen, gezielten Fotos z.B. von Events, Feiern oder Urlaub schaufel ich regelmäßig auf dem PC, wo wöchentlich das Backup läuft. Zusätzlich gibt es ein monatliches Zweitbackup außer Haus.

Für meinen Geschmack wird das Handy bei den meisten auch viel zu sehr der Lebensmittelpunkt. Für mich ist es ein Gimmick und Arbeitsgerät. Es nervt mich eh schon, dass ich für alles und jedes eine neue App brauche. Die Abhängigkeit von dem Ding ist viel zu groß.
Like Gefällt mir Antworten
0
Matze
2 tage vor
Das mit den neuen Apps ist keine Frage des Brauchens, es geht schließlich auch ohne, und je mehr und öfter neue Apps nicht genutzt werden, um so eher geht es ohne.

Wie die Lemminge hinter dem ersten Tierchen herzurennen, das nur wegrennt, weil alle ihm hinterherrennen, ist generell kein erstrebenswerter Zustand.

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
Guido
5 tage vor
ich mache es mir einfach:
direktupload nach pcloud (liftime) und jottacloud (Abo)
Regelmäßig gucken ob die neusten Bilder gesichert werden und
darauf achten das Fotos, die ich auf dem Handy gelöscht habe in der Cloud noch vorhanden sind.

Ich brauche es einfach, Jotta sotiert automatisch nach Jahren und nach Orten
pcloud nach Datum

pcloud als lifetime weil ich dort entsprechenden Speicherplatz benötige, da ich die Cloud auch als externe Festplatte für meinen Mac bzw. bestimmte Daten über verschiedene Rechner mit verschiedenen Betriebssystemen zugänglich machen kann.

Und die paar Bilder, die mir wirklich was bedeuten trage ich in meinem Herzen (auch liftime)
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Matze
2 tage vor
Wofür bewahren Sie dann all die anderen mehrfach auf?

Fröhliche Grüße
Like Gefällt mir Antworten
0
tumtra
3 tage vor
viele gute Anregungen -
die Fotoalben meiner Frau (mit Bildern von mir) und meine Fotobücher sehen wir immer wieder an - die digitale Bildersammlung für besondere Zwecke auf 2 externen HD, vielleicht in Zukunft auch auf CD (ob meine eingebautes CD-Laufwerk blue-ray kann??
Danke für diese Tipps.
Like Gefällt mir Antworten
0
Hartmut B.
2 tage vor
Ein sehr guter Artikel! Vor einigen Jahren unterhielt ich mich auf der IFA in Berlin mit dem Hersteller von besonders langlebigen CDs und DVDs , die hundert Jahre halten sollten. Ok , ich will das alles glauben, aber in welchem Rechner gibt es in 100 Jahren noch Player, die diese Datenträger lesen können? Ich habe am Rosetta Projekt mitgearbeitet und weiß um die Schwierigkeiten für nur 10 Jahre die Technik und das Personal für diese Technik bereitzuhalten. Nicht einfach! Ein bekannter Kamerahersteller beantwortete meine Frage nach der sichersten Aufbewahrung meiner Fotos lächelnd: "lassen Sie ihre Fotos von einem guten Labor ausbelichten und lagern sie sie dunkel und kühl, dann werden sie auch in hundert jahren noch Freude an ihren Fotos haben". Da konnte ich auch lächeln und dachte an den Barbarastollen in dem die Bundesrepublik alles Wichtige einlagert, auf Mikrofilm natürlich!
Aber mal Spaß beiseite, für Otto Normalverbraucher spielt das wohl keine Rolle. Man sollte sich selbst an seinen Fotos erfreuen und sie ab und zu anschauen. Die Nachfahren haben es einfacher, sie brauchen nicht kiloweise Papier zu entsorgen, ein paar Klicks reichen.
Übrigens habe ich noch einige Kartons von meinen Vorfahren aus der Zeit um 1900, aber Gott sei Dank nicht zu viele.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Harald
Gestern
Danke, sehr viele gute Anregungen. Bin inzwischen 81 Jahre alt. Einige wenige mir wichtig erscheinende Fotos Speicher ich als Papierbilder ab, allerdings nicht im Schuhkarton sonder in einer Luftdichten Pox, die ich ab und zu mal lüfte.
Like Gefällt mir Antworten

Kommentar schreiben

Senden