Werbebanner, blinkende Anzeigen, Cookie-Banner bei jedem Seitenaufruf und unsichtbare Tracker, die mitzählen, was Sie lesen: Das offene Web ist voller Dinge, die niemand sehen will. Ein guter Content-Blocker räumt all das weg – und zwar nicht nur die Werbung.

Aber „einfach irgendeinen Blocker installieren“ ist die Falle.

Ein guter Blocker entfernt nicht nur bunte Anzeigen. Er blockt auch die Tracker, die im Hintergrund protokollieren, welche Seiten Sie besuchen – und er lässt viele der lästigen Cookie-Banner gar nicht erst erscheinen, weil er die Skripte dahinter aussperrt. Das ist der eigentliche Gewinn: nicht nur eine sauberere Seite, sondern weniger Beobachtung und weniger Klickerei. Werbung wegzuräumen ist dabei fast der kleinste Vorteil.

Nur: Welchen Blocker nehmen? Und was kostet er Sie wirklich – nicht in Euro, sondern an Verlässlichkeit und Aufmerksamkeit? Hier trennt sich Spreu vom Weizen.

Der Platzhirsch: uBlock Origin

Über Jahre lautete die Antwort auf die Frage „Welchen Werbeblocker soll ich nehmen?“ fast immer gleich: uBlock Origin. Und das aus guten Gründen. Das Programm ist kostenlos, der Quellcode ist offen einsehbar, es arbeitet sparsam mit Arbeitsspeicher und Rechenleistung, und es blockt zuverlässiger als fast alles andere. Für viele war es das erste und einzige Add-on, das sie überhaupt installiert haben.

Doch für Chrome-Nutzer – und für alle, die einen der vielen Chrome-Verwandten nutzen – hat sich das Bild grundlegend geändert. Google hat im Laufe von 2025 und 2026 die alte Technik, auf der Erweiterungen wie uBlock Origin aufbauen, schrittweise abgeschaltet und durch neue Regeln für Chrome-Erweiterungen ersetzt. Diese neuen Regeln schränken genau die Fähigkeiten ein, die einen mächtigen Werbeblocker ausmachen.

Das Ergebnis ist unmissverständlich: Das vollwertige uBlock Origin ist auf Chrome und den Chrome-Verwandten am Ende. Es wird nicht mehr richtig funktionieren, und im Chrome Web Store verschwindet es endgültig. Wer es dort noch installiert hat, wird über kurz oder lang bemerken, dass es einfach nicht mehr tut, was es soll.

Fallstrick 1: „Original“ ist nicht dasselbe wie „Lite“

Und hier beginnt das eigentliche Problem. Denn es gibt noch etwas, das uBlock Origin Lite heißt. Der Name legt nahe: „Aha, das ist die abgespeckte Version desselben Programms, die nehme ich jetzt eben.“ Viele Chrome-Nutzer werden genau das tun – merken, dass ihr Blocker nicht mehr arbeitet, und blind auf „Lite“ umsteigen.

Das ist ein Missverständnis, und es lohnt sich, es zu verstehen. Lite ist nicht die kleine Ausgabe von uBlock Origin, sondern ein anderes Werkzeug. Vom selben Entwickler, ja – aber technisch etwas grundsätzlich anderes.

Der Unterschied lässt sich ohne Fachchinesisch erklären. Das volle uBlock Origin sitzt beim Surfen sozusagen mit im Raum: Es sieht jede einzelne Anfrage, die Ihr Browser stellt, und entscheidet im Moment, ob sie durchgelassen oder blockiert wird. Es filtert live mit. Lite kann das nicht mehr. Es bekommt vorab eine feste Liste von Regeln in die Hand gedrückt und arbeitet die ab – reagieren, im Moment nachjustieren, auf etwas Unerwartetes eingehen kann es nicht.

Was das im Alltag bedeutet:

  • YouTube-Werbung kommt oft wieder durch. YouTube ändert die Art, wie es Werbung ausliefert, ständig – ein Katz-und-Maus-Spiel. Das volle uBlock Origin konnte da mithalten, weil es live mitfiltert. Lite kann mit seiner starren Regelliste nicht nachziehen und blockt die YouTube-Werbung deshalb nur unzuverlässig.
  • Der „Element-Picker“ fehlt. Das war die praktische Funktion, mit der man ein einzelnes nerviges Element auf einer Seite per Mausklick selbst wegräumen konnte. In Lite gibt es sie nicht.
  • Eigene Filterregeln sind nicht mehr möglich. Wer selbst Hand anlegen wollte, kann das nicht mehr.
  • Gegen Sperren ist Lite schwächer. Immer mehr Seiten erkennen Werbeblocker und blenden dann „Sie nutzen einen Adblocker“-Meldungen ein oder verweigern gleich ganz den Zugang. Gegen solche Tricks kommt Lite deutlich schlechter an als das Original.

Man kann es so zusammenfassen: Lite blockt die normale Standard-Werbung durchaus noch ordentlich. Für viele Alltagsseiten reicht das. Aber es verliert genau die zwei Dinge, die uBlock Origin so stark gemacht haben – das Live-Mitfiltern und das Selbst-Eingreifen. Wer weiß, dass er auf „Lite“ gewechselt ist, kann damit leben. Wer im Glauben ist, er habe noch „dasselbe wie vorher, nur kleiner“, wird sich wundern, warum plötzlich wieder Werbung durchkommt.

Fallstrick 2: Vorsicht vor gefälschten Werbeblockern

Der zweite Fallstrick hat mit dem ersten nichts zu tun – auch wenn beide gern durcheinandergeraten. Hier geht es nicht um Original gegen Lite, sondern um Nachahmer und untergeschobene Software.

Weil uBlock Origin so bekannt ist, gibt es Trittbrettfahrer. Manche nennen sich einfach „uBlock“ – ohne das „Origin“. Das klingt fast gleich, ist aber ein anderes Produkt von anderen Leuten. Andere Programme kommen als „kostenloser Werbeblocker“ daher und werden im Bündel mit anderer Software mitinstalliert, ohne dass man es richtig mitbekommt.

Das Tückische: Manche dieser „kostenlosen“ Blocker verdienen ihr Geld genau damit, dass sie Werbung durchlassen. Sie kassieren dafür, dass bestimmte „akzeptable“ Anzeigen eben doch angezeigt werden. Andere verdienen daran, dass sie Ihr Surfverhalten aufzeichnen und die Daten weiterverkaufen. Ein Werbeblocker, der Ihre Daten zu Geld macht – das ist ungefähr das Gegenteil von dem, wofür Sie ihn installiert haben.

Ein paar einfache Regeln schützen Sie zuverlässig:

  • Das echte uBlock Origin installiert sich nie ungefragt mit. Wenn ein Werbeblocker plötzlich „auch noch dabei“ war, ist Vorsicht angebracht.
  • Es braucht keine Administratorrechte. Verlangt ein angeblicher Blocker weitreichende Rechte auf Ihrem Rechner, stimmt etwas nicht.
  • Holen Sie es nur aus der offiziellen Quelle Ihres Browsers – dem Erweiterungs-Store des Browsers, den Sie tatsächlich nutzen. Nicht von einer beliebigen Download-Seite, die per Suchmaschine als Erstes auftaucht.

Was also wirklich hilft

Genug der Fallstricke. Kommen wir zum Erfreulichen: Es gibt klare, gute Antworten – je nachdem, was für ein Mensch Sie sind.

Sie wollen volle Kontrolle und die beste Abdeckung? Dann Firefox mit uBlock Origin.

Das ist die deutlichste Empfehlung dieses Artikels. Was Chrome verboten hat, erlaubt Firefox weiterhin: Das vollständige, ungeschmälerte uBlock Origin lebt dort ganz normal weiter – mit Live-Mitfiltern, Element-Picker, eigenen Regeln, allem. Firefox ist damit der einzig wirklich verlässliche Ort, an dem das echte Original in voller Stärke funktioniert. Wer den besten Werbe- und Trackerschutz will und bereit ist, dafür den Browser zu wechseln, ist hier goldrichtig.

Sie wollen einfach nur Ruhe und nicht basteln? Dann ein Browser mit eingebautem Blocker.

Nicht jeder will sich mit Erweiterungen beschäftigen. Für alle, die einfach ein sauberes Web wollen, gibt es eine überraschend bequeme Lösung: Browser, die das Blocken schon eingebaut haben.

Brave bringt einen eingebauten Blocker mit, „Brave Shields“ genannt. Der nutzt dieselben Filterlisten wie uBlock Origin und blockt im Alltag praktisch gleichwertig – und weil er fest im Browser steckt und nicht auf die Chrome-Regeln für Erweiterungen angewiesen ist, betreffen ihn die ganzen Einschränkungen gar nicht. Zusätzlich kann er Dinge, die eine Erweiterung von außen nie könnte, weil er direkt im Inneren des Browsers arbeitet.

Vivaldi hat ebenfalls einen eingebauten Werbe- und Trackerblocker – und baut ihn gerade weiter aus, gerade weil auch dort die alte uBlock-Technik ausläuft. Der Hersteller hat angekündigt, dass sein Blocker auch dann weiterarbeitet, wenn die klassischen Erweiterungen verschwinden.

Die klare Botschaft dahinter: In diesen Browsern brauchen Sie uBlock Origin für den Alltag gar nicht – Sie können sich die Erweiterung schlicht sparen. Nur wer den Element-Picker und eigene Filterregeln wirklich regelmäßig nutzt, wird das volle uBlock Origin vermissen. Für alle anderen ist der eingebaute Blocker schlicht bequemer und tut, was er soll.

Sie wollen bei Chrome bleiben? Dann müssen Sie mit „Lite“ leben.

Das gehört offen gesagt: Wer bei Chrome bleiben möchte, hat als Werbeblocker im Wesentlichen nur noch uBlock Origin Lite zur Auswahl. Das ist – wie oben beschrieben – schwächer als das Original, vor allem bei YouTube, und ohne die Werkzeuge zum Selbst-Eingreifen. Für die normale Standard-Werbung reicht es. Wenn Ihnen das genügt: in Ordnung. Wenn nicht, führt der Weg über einen anderen Browser.

Ein Ausblick für die ganz Gründlichen

Wer es besonders gründlich mag, kann Werbung sogar für das komplette Heimnetz auf einem kleinen, eigenen Gerät blockieren – Stichwort Pi-hole, das dann alle Geräte im Haushalt gleichzeitig schützt; das ist aber ein Thema für sich und würde hier den Rahmen sprengen.

Fazit

Werbung nervt jeden – aber der falsche Blocker ist schlimmer als keiner. Wer blind irgendetwas installiert, landet schnell bei einer abgespeckten Variante, die er für das Original hält, oder bei einem Nachahmer, der die eigenen Daten verkauft. Der gute Ausgang ist trotzdem einfach: Wollen Sie volle Kontrolle, nehmen Sie Firefox mit dem echten uBlock Origin. Wollen Sie nur Ruhe, nehmen Sie einen Browser wie Brave oder Vivaldi, der das Blocken schon eingebaut hat. Beides räumt nicht nur die Werbung weg, sondern auch die Tracker und viele Cookie-Banner gleich mit. Der Preis, den Sie dafür zahlen, ist am Ende überschaubar – man muss nur wissen, was man da eigentlich installiert.

Und Sie? Blocken Sie Werbung – und womit? Sind Sie schon von Chrome weggewechselt, oder leben Sie mit dem, was übrig geblieben ist? Schreiben Sie es gern in die Kommentare, die Erfahrungen dürften auseinandergehen.

Kommentare

3
Jossi
3 tage vor
Wieder ein sehr hilfreicher und klarer Beitrag! Da ich schon seit vielen Jahren mit Firefox und uBlock Origin surfe, für mich eine schöne Bestätigung. Besonders interessant fand ich aber den Hinweis auf Pihole, das ich bisher noch nicht kannte. Gutes Adblocking auch auf Tablets und Mobilgeräten wäre eine feine Sache. Dürfen wir auf einen Blogbeitrag zu diesem Thema hoffen?
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Eckardt Günther
3 tage vor
Bin kürzlich auf einen Interessanten Beitrag bzgl. Kombination Pi-Hole mit einer ( für Privatanwender) kostenlosen VPN-Software (Tailscale) gestoßen. Damit lässt sich die Werbung nicht nur im Heimnetzwerk blocken sondern auch unterwegs auf Mobilgeräten!
Funktioniert bis dato einwandfrei, solange die Werbung nicht vom Betreiber der besuchten Webseite selbst platziert wird.
Meines Wissens plant Fritz! auch eine Pi-Hole ähnliche Lösung für zukünftige Software-Versionen der Fritz!Box.
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Helmut Mende
3 tage vor
Stimme Ihnen vollumfänglich zu.
Die Pi-hole-Lösung habe ich auf meinen Debian-Rechnern installiert und sie funktioniert.
Beim iPad/iPhone nutze ich die Quad9-Lösung, die noch einfacher zu hinterlegen ist.
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Stephan
3 tage vor
Auf Android kann man z.B. die App personalDNSFilter aus dem F-Droid Store installieren. Die App funktioniert als lokal auf dem Smartphone laufendes VPN und schickt alle Daten durch einen Filter ähnlich wie es Pi-Hole macht. Filterlisten kommen aus dem Internet wie bei Pi-Hole (z.T. die gleichen Listen) und können auch um eigene Filter und Ausnahmen erweitert werden. Durch das VPN funktioniert es anwendungsübergreifend (nicht nur im Browser) und braucht auch keine root Rechte.
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Otto Schäfer
3 tage vor
Pi-Hole ist mit das Beste was es gibt. Läuft bei mir auf einem Raspberry Pi4 und blockiert Werbung, schon bevor sie den Weg durch den Router auf die Endgeräte findet. Das spart Bandbreite und Webseiten laden deutlich schneller. Alle anderen Blocker arbeiten ja nur innerhalb des Browser zeigen und verhindern nur das Anzeigen der Werbung, heruntergeladen ist dann aber schon.

Einschränkung von Pi-Hole: Es ist keine Firewall und kann natürlich keine Werbung blockieren, die direkt vom Betreiber der Webseite geladen wird (z.B. Werbung in Youtube Videos).
Wer keinen Raspberrry installieren will, kann auf deas final release von Fritz!OS für seine Fritz!Box warten, sofern das neue OS auf dieser läuft.
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jz
3 tage vor
ich vermisse den Blick auf andere Werbeblocker, z.B. AdBlock
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Olaf Müller
Gestern
Mir geht es ähnlich: ich kann DuckDuckGo Search & Tracker Protection, AdBlock Ultimate (Brave) oder Adblock für Youtube empfehlen. Danke SoftMaker für den Beitrag, die Info zu uBlock Origin und Chrome ist hilfreich.
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1
Sven
3 tage vor
Der Artikel ist etwas kurz geraten und verweist leider nur auf uBlock Origin. Selber verwende ich jetzt Win11 und Firefox mit Adblock Plus seit vielen Jahren. Funktioniert gut, hoffe daß nicht zu viele Trackdaten abfliessen.
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Georg
3 tage vor
Klasse Artikel!
Spricht mir sehr aus der Seele.
Chrome kam für mich nie in Betracht. Eure dargestellte Lösung ist auch meine: Firefox & uBlock Origin und Brave Browser.

Btw: Eine weitere (neuere? perfidere?) Form des Browsertrackings beschreibt der folgende c't-Beitrag und schon mal als Teaser: auch hier hilft uBlock Origin:

https://www.youtube.com/watch?v=HXmKdRySTFs

Euch ein schönes Wochenende und bis nächsten Freitag ;-)
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Martin MJ
3 tage vor
Toller Artikel. Und der erste richtige und wahrhaft wichtige "Wadenbeißer" in dieser Fr.12-Reihe. Erreicht mich, als inzwischen ruhig-gelassenen Linux-User, intuitiv konform. Übrigens, derlei Dinge bespreche ich laufend mit ChatGPT - und erfahrungsgemäß werde ich dort in genau die Richtungen gewiesen die ihr hier aufzeigt. Finde ich gut! Dort, wie hier. Dankeschön!
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Topyx
3 tage vor
FIREFOX +Ghostery, Ublock Origin, Privacy Badger, Webmail Ad Blocker +Greasemonkey. Brave nervt wegen seines Ai Teil, ist ständig im Weg.
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Kiesi
3 tage vor
Brave Origin ist nur der reine Browser mit Adblocker ohne KI u.a.m.
Für Linuxnutzer ist er sogar kostenlos.
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1
Florian
3 tage vor
Firefox und uBlock Origin funktionieren auch auf Android. Ich surfe am Handy damit werbefrei.
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Andreas T.
3 tage vor
Moin,
der Artikel passt.
Ich nutze im Augenblick Vivaldi und baue mir daraus einen PIM mit Mail, Kalender und Feeds.
Im Netzwerk läuft der Adguard für alle, die Vivaldi nicht nutzen.
Danke für die coole Artikelserie, ist immer auch ein Rückblick für mich ganz persönlich. Bin 70+ und seit 1980 im IT-Geschäft, zurzeit mit dem Calliope an Grundschulen unterwegs.
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Jenso
3 tage vor
Bin weiterhin sehr froh über die Freitag-Mittags-Reihe – hoffentlich halten Sie Ihr bisher tolles Niveau!

Bin Brave-Browser-Begeisterter (ein bißchen Stabreim muss seim)
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Axel
3 tage vor
Ich benutze auf den PCs seit Jahren Brave und bin begeistert. Habe allerdings Google als Suchmaschine rausgeschmissen und arbeite mit "Startpage". Das ist eine holländische Suchmaschine, die die Suchmaschine von Google nutz, aber unter ihrem Namen als suchender. Somit bleibe ich anonym, bekomme danach keine Werbung über die gesuchten Produkte. Auf dem Smartphone habe ich als Browser den "hauseigenen" von Startpage. Beides kann man über die (bei Google gesuchte) Homepage von Startpage herunterladen. ohne Werbung1
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Detlef
3 tage vor
Ich gebe "Georg" vollkommen recht !
Auch für mich kommen alle Chrome-basierten Browser nicht auf meinen PC. Der Grund ist relativ einfach. Alle Chrome-Browser speichern teilweise (zum größten Teil) alle Cockies und andere Verlaufsdaten in sehr unübersichtlichen Verzeichnissen verschlüsselt ab. Also eine einfache und sehr effektive Reinigung nach dem Browsen ist schlich nicht möglich, außer man man löscht den ganzen Mist und ersetzt alle Einstellungs-Daten mit den Daten der ersten Sitzung.
Ich mag es überhaupt nicht, wenn sich irgendwelche Firmen in iregndeiner Form auf meinen PC einnisten. Deshalb verwende ich VMs und baue mittlerweile ALLE Programme auf Portable-APPs um. Dank KI bekommt man dazu auch sehr gute Anregungen. Ich gebe zu ich mache dies Hauptberuflich ;-)). Sicherheit ist mein höchstes Ziel !
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Schwarzes Tigerle
3 tage vor
Am Anfang mühselig ...
... aber man kann die Cookies deaktivieren, und dann mit dem Symbol in der Adressleiste entscheiden ob und welche Cookies gespeichert werden sollen ...
Wichtige Domains: Daten löschen wenn alle Fenster geschlossen wurden
Super wichtige Domains: Speichern von Daten erlauben
Neue Domains: falls die ohne Cookies nicht funktionieren, kurz erlauben und wenn die Seite Müll ist, Berechtigung wieder entziehen.
Das erste Monat ist halt am lästigsten, weil gefühlt jeder Onlineshop andere Zahlungsdienstleister verwendet und für diese die Cookies aktiviert werden müssen und dann Seite neu laden ...
Interessant wenn man dann sieht, wie Websites mit NULL Informations-Nutzen, Cookies von 10-15 Domains einbinden, meistens Werbung ...
Meine besonderen Lieblinge: Webseiten welche ohne Cookies nur eine leere weisse Seite Anzeigen.
Habe gerade nachgesehen, Speedtest: ~12 Cookies, 2 für die Speedtestdomain wird beim schliesen gelöscht, 1 von google.com wird geseichert und die Restlichen dürfen keine Daten Speichern.

Wenn den die Werbung wirklich personalisiert und somit nützlich wäre, am meisten nerven natürlich die Videos die jeder Hinz&Kunz in der Werbebranche abspielen muss.
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John
3 tage vor
Firefox plus uBlock Origin ist seit Jahren mein Mittel der Wahl. Firefox für Android ist übrigens der einzige, mir bekannte Browser, der Erweiterungen auch auf dem Smartphone zulässt.

Ansonsten hat sich Brave dort ebenfalls bewährt - es arbeitet schneller als Firefox Android und hat zwar keine Möglichkeit, Erweiterungen zu nutzen, aber der Werbeblocker und der integrierte Darkmode für alle Webseiten funktionieren wunderbar.

Wer unter Firefox und anderen Browsern seine Augen schonen möchte, sollte sich übrigens die Erweiterung Dark Reader ansehen.
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Marc Eff
3 tage vor
Offenbar beinhaltet ja das FritzOS 8.40/8.50 eine adäquate Blocklist auf Modem-Ebene, also bevor eine URL überhaupt den Browser erreicht. Hat jemand schon Erfahrung damit bzw. den Datenstrom ausgelesen?
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Jörg B.
3 tage vor
Die Fritz!Box hat jedoch leider nur sehr wenige Einträge Platz (500), während Pi-hole z. B. hundertausende von Enträgen aufnehmen kann.
Außerdem muss man die Liste der Fritz!Box selbst erstellen und warten, Pi-hole kann etliche freie Liste aus dem Internet abonnieren, die sich dann automatisch aktualisieren.

Wer mit wenigen Einträgen auskommt, dem reicht die Fritz!Box, wer mehr benötigt sollte Pi-hole oder ähnliches nutzen.
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HJO
23 minuten vor
Außerdem muss man die Liste der Fritz!Box selbst erstellen und warten...ist absolut unrichtig. Listen werden eingetragen, aktualisieren sich selbst und haben mehrere tausend Einträge. Bitte bei Fritz! nachlesen oder mir glauben, da ich es schon ausprobiert habe in einer Beta-Version.
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Fritz
3 tage vor
LibreWolf verwendet weniger Tracking als Firefox. Da es ein Fork von Firefox ist, müsste auch da uBlock Origin funktionieren.
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Stefan
3 tage vor
Definitiv, bin gerade mit genau dieser Kombination hier :-)
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peditum_ex_pyxidis
3 tage vor
Anstatt LibreWolf nutze ich z.z. Waterfox 6.7.2
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Uwe
3 tage vor
Ich gebe Georg und Detlef recht.
Ich will nur das auf MEINEM Rechner was ich will.
Nutze seit sehr vielen Jahren Firefox mit uBlock Origin und uMatrix oder, wie jetzt Vivaldi.
Bin auf FritzOS 8.50 gespannt, bringt eine DNS-Filter ähnlich Pi-hole mit. Wirkt dann bei allen Geräten in dem Netzwerk.
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Oliver R.
3 tage vor
Neben Pihole gibt es noch AdGuard und DNS-Blocking.
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H.bitter@gmx.net
3 tage vor
Ausnehmend gut recherchiert und geschrieben !
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Richard
3 tage vor
Ich benutze seit vielen Jahren Firefox mit uBlock Origin und bin recht zufrieden damit. Allerdings bemerke ich seit einiger Zeit, dass auf den Webseiten wieder mehr Werbung durchkommt. Da darf ich wohl beim uBlock Origin in den Einstellungen nacharbeiten.
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einposter
3 tage vor
Nutze den Fuchs seit Version 0.8 - weil er damals schon Add-ons zuließ. Und komischerweise war das ein Adblocker ;) Und deshalb war das auch das erste, was ich nutzte. Damals noch ABP. Aber als die anfingen, zulässige Werbung durchzulassen und dann auch noch permanent nach Geld bettelten, flog die raus und wurde durch µBlock Origin ersetzt. Dazu kam schon sehr früh der Privacy Badger mit dazu. Und jetzt ist absolute Ruhe im Karton! Wenn ich mal eine "originale" Website ohne Adblocker sehe, könnte ich schreiend weglaufen.

Und das Google am Manifest schraubt, daß die guten Werbeblocker nicht mher gehen, ist ja klar wie Kloßbrühe ;)
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Goggo
3 tage vor
Wieder einmal Dank für diesen Artikel. Ich freue mich - wie immer - für diese verständlichen, alltagsnahen und interessanten Beiträge. Werde gleich mal prüfen, ob uBlock Origin auch für mich die bessere Lösung ist (Firefox).
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scanner-x
3 tage vor
Ich nutze seit vielen Jahren Chrome, weil sich damit die Adresszeile als URL-Link auf den Desktop ziehen lässt. (Aber alle anderen auf Chromium basierenden Browser können das auch) Ausserdem benutze ich hauptsächlich Windows Sieben. Bald nach der Ankündigung, dass Manifest V2 entfernt wird und somit uBlock Origin nicht mehr laufen wird, erfuhr ich von dem Browser Supermium (supermium.net) Der basiert auf den jeweils aktuellen Chromium quellen und unterstützt weiterhin Manifest V2. Und ausserdem auch noch Windows bis hinunter zu XP !!! :-) (Näheres im Wikipedia-Artikel)
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Rainer Geschwill
3 tage vor
Eigentlich mag ich den Neo Browser von Norton wegen des integrierten KI-Assistenten und des (noch) kostenlosen VPNs zur Zeit am meisten. Aber es ist natürlich ein US-Anbieter. Und wer weiß, was an Daten dorthin abfließt... Ausserdem bekomme ich hier - trotz toller Versprechen - immer noch sehr viel Anzeigen-Müll. Deshalb ist der Firefox und auch Brave bei mir immer noch im Gebrauch. Beide sind viel "durchsichtiger" und kappen die Anzeigen viel effektiver.
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Michael
3 tage vor
Was ist mit Opera und ublock?
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GeGo
3 tage vor
Das wollte ich auch gerade fragen. Du bist mir zuvorgekommen.
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JotHa
3 tage vor
... und mit der neuen Fritz!-Firmware für die Boxen ist ein im ganzen Heimnetz und für alle Geräte wirksamer DNS-Filter à la pihole direkt im Router (->Heimnetz->Netzwerk->Netzwerkeinstellungen->erweiterte Netzwerkeinstellungen->DNS-Filter). Man kann genauso (und die selben) Listen eintragen wie in Pihole - und spart sich den gesonderten, wenn auch kleinen, Server für pihole.
Also Fritz! Box updaten...
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Christian
3 tage vor
Wer nicht nur den Browser, sondern auch sein Betriebssystem nebst allen anderen Anwendungen werbefrei haben und nicht durchgehend getrackt werden möchte, kommt mit einem Werbeblocker nur im Browser nicht hin.

Nicht jeder möchte (oder kann) einen RasPi mit entsprechendet Software einrichten und betreiben.

Hier genügt es, einfach seinen DNS Server zu ändern. Ich nutze

>>> https://dnsforge.de
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fe
3 tage vor
Ich nutze seit Windows 10 EDGE als Browser.
Als Erweiterung gegen übermäßige Einblendungen habe ich AdBlocker Ultimate installiert und bin damit zufrieden.
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Christian
3 tage vor
Oder als Alternative den Helium Browser.

https://helium.computer

Basiert auf Chrome, Google ist komplett entfernt, Blocker bereits integriert.

Dazu ist er selbst auf schwächeren Geräten richtig zügig unterwegs.
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Jowi
3 tage vor
Ich benutze schon seit längeren Vivaldi und LibreWolf mit der Suchmaschine Starpage, zusätzlich noch den Anti-Traker von Bitdefender und bin bis jetzt zufrieden.
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Manni
3 tage vor
Das Problem ist doch, dass sich Google die Werbeeinnahmen nicht entgehen lassen will. Erst hat Google den Chrom so gepuscht, so dass er auf den meisten Geräten läuft. Jetzt merkt man, dass Google das eiskalt ausnutzt. Google interessiert es doch dabei Null Komma Nix, was ich als User will und will möglichst über unser Leben bestimmen. Wobei MS letztlich auch nicht besser ist.
Im Firefox läuft der Werbeblocker noch. Aber mal sehen, wie lange noch. Seiten die mich damit aussperren, haben hat Pech gehabt und ich besuche sie nicht mehr.
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Kiesi
3 tage vor
Nutze Edge mit uBock Origin. Edge scheint mir die beste Übersetzungsfunktion zu haben. Ist sehr bequem zu handhaben und kann nahezu alle Webseiten sofort in deutsch darstellen. Habe hinsichtlich Übersetzung noch nichts gleichwertiges gefunden.
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Tom
3 tage vor
Und Ghostery für Firefox benützt keiner ??
Bei mir eine kostenlose und personalisierte Version.
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Sviatoslav
3 tage vor
Sehr interessanter Artikel – besonders der Hinweis am Ende auf Pi-hole und die Filterung im gesamten Netzwerk.

Genau an diesem Punkt wird es meiner Meinung nach spannend: Browser-Erweiterungen wie uBlock Origin lösen das Problem immer nur innerhalb des jeweiligen Browsers. Smartphones, Tablets, Smart-TVs oder andere Geräte im Netzwerk bleiben davon unberührt.

Ich beschäftige mich deshalb mit einem anderen Ansatz und entwickle mit **XIBRO SHIELD** einen DNS-basierten Schutzdienst. Dabei werden Werbung, Tracker, Phishing- und unerwünschte Domains bereits auf DNS-Ebene gefiltert. Die Verbindung erfolgt über einen WireGuard-Tunnel, ohne dass die öffentliche IP-Adresse oder der Standort des Nutzers verändert werden – XIBRO SHIELD ist also bewusst kein klassischer VPN-Dienst.

Der Vorteil: Der Schutz ist nicht an Chrome, Firefox oder irgendeine Browser-Erweiterung gebunden und kann auf unterschiedlichen Geräten genutzt werden. Gerade angesichts der beschriebenen Einschränkungen von Browser-Erweiterungen halte ich Netzwerk- bzw. DNS-basierte Filterung für eine interessante Ergänzung.

Natürlich ersetzt DNS-Filtering einen guten Content-Blocker wie uBlock Origin nicht vollständig. Dinge wie einzelne Seitenelemente oder Werbung, die über dieselben Domains wie der eigentliche Inhalt ausgeliefert wird, lassen sich auf DNS-Ebene nicht zuverlässig herausfiltern. Dafür arbeitet der Schutz unabhängig vom Browser und kann viele Geräte gleichzeitig abdecken.

Transparenzhalber: Ich bin der Gründer von **XIBRO SHIELD**. Wer sich den Ansatz ansehen möchte, findet das Projekt unter **xibro.de**.

Vielleicht wäre das Thema „Browser-Blocker vs. DNS-Filterung vs. Pi-hole“ sogar eine interessante Fortsetzung dieses Artikels.
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ElephantXXL
3 tage vor
Ich habe nie Chrone benutzt. Und solage es etwas anderrs gibt werde ich es auch nie brnutzen.
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Andreas
3 tage vor
Kurz, prägnant, sehr hilfreich. Weiter so!
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smm01
3 tage vor
Der Beitrag nimmt mir eine Last von der Seele.

Ich nutze als Standard-Browser Firefox mit uBlock Origin. Dann kann ich das ja weiterhin tun. Puh! Schweißabwisch! 😂

Den Chrome habe ich installiert - aber bewusst ohne jede Erweiterung. Manchmal will ich Seiten einfach in ihrer brutalen Schrecklichkeit sehen ;-)

Gemeint sind hier meine Browser auf dem Windows-PC.
Smartphone - Android - ist was anderes. Da nehme ich Chrome, surfe aber nicht "wild herum", sondern rufe nur "erprobte" Seiten auf, die sich zurückhalten mit Werbung.
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Fritz
3 tage vor
Startpage in Firefox auf dem Handy war nervig, da es im oberen Drittel eine Warnung einblendete bei jeder Suche.
Nun verwende ich DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox. Klappt prima!
LibreWolf werde ich mir auch noch ansehen.
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Woba
3 tage vor
Guter, informativer Artikel. Leider fehlen Möglichkeiten für IOS bzw IpadOS
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MM
3 tage vor
Waterfox ist auch noch eine Alternative. Hier gibt es einen serienmäßig eingebauten Ad-Blocker, der ähnlich wie uBlock Origin funktioniert.

Nebenbei kann man bei Waterfox noch detailliertere Einstellungen als bei Firefox vornehmen und das Design ist nicht so verspielt wie bei den neueren Versionen von Firefox.

Überdies verzichtet Waterfox komplett auf KI, hat ansonsten die Funktionen von Firefox.
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Yves
3 tage vor
Das ist der Artikel, der auf die großen Nachrichten-Websites gehört. (Ach nee, die leben ja von Werbung …)

Was glaube ich nicht erwähnt wurde, ist, dass über die Werbenetzwerke auch immer wieder mal Schadsoftware ausgespielt wird. Die Werbung wird ja vom Website-Betreiber nur als Dienstleistung eingebunden, eine echte Kontrolle über die ausgelieferten Inhalte hat er kaum. Und leider schaffen es Werbetreibende oder Dritte immer wieder mal, über so einen Werbeplatz Skripte auf Websites einzuschleusen, die dann zu einer echten Gefahr werden können. Ohne die Werbung reduziert man also auch sein ganz alltägliches Sicherheitsrisiko.

Und ohne die massive Werbung lädt auch alles viel schneller. Wer also noch nie etwas aus so einer Werbung gekauft oder angeklickt hat, kann sie getrost ausblenden.

Man muss nur wissen, was man da tut, da manche (wenige) Websites dann nicht mehr richtig funktioneren. Dann sollte man wissen, wie man eine Ausnahmeregel einrichten kann – wenn man es denn will.
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Thomas
3 tage vor
uBlock Origin tut wirklich gute Dienste, ich nutze den schon lange mit Firefox. Leider Firefox in den letzten Monaten zunehmend unzuverlässig geworden und macht mit immer mehr Webseiten Probleme. Der recht neue, schlanke Helium-Browser nutzt ebenfalls uBlock Origin - probiert den mal aus!
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HelmutB
3 tage vor
Ich habe mich schon gefragt, ob mal ein Artikel bzgl. Werbeblocker kommt, vielen Dank dafür, war sehr lesenswert.

Ich nutze im Netzwerk Pi-Hole, lokal am PC nutze ich Firefox mit uBlock Origin, ergänzt mit uMatrix. Das ist eine Art Firewall, in der man ziemlich fein einstellen kann, was von welcher Domain zugelassen werden kann und was nicht. Das ist aber sehr aufwendig und nicht jedermanns Sache.

Mein Smartphone (Fairphone 6 mit Murena /e/OS) hat einen eingebauten Werbe- und Tracker-Blocker. Sehr praktisch.
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Lotti
3 tage vor
Ich lerne jede Woche dazu - danke für die hilfreichen Beiträge !
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Danni
2 tage vor
Ich möchte keine Werbung mehr haben
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Gerd
Gestern
Nutze auf dem PC viele Jahre Firefox mit AdBlock und das passt.Falls ich Mal einen Film sehen möchte der geblockt wird,deaktiviere ich Adblock kurz.Nutzte auf meinem Fairphone 4 bis Version 153 auch Firefox mit AdBlock.Ab dieser Version läuft Firefox nur einen Tag und startet nicht mehr.Habe Chrom vom 1. Tag im Fairphone 4 deaktiviert und nutze seit 4 Wochen voller Zufriedenheit Brave.Ich kannte diesen Browser bis dato nicht und er macht das bis jetzt genauso gut wie Firefox!Gibt es Brave auch für den PC?Das würde mich echt interessieren und auch testen!
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Maclin
Gestern
Habe Google Chrome auf meinen Maschinen (Linux und Windows) gelöscht und benutze nur noch Brave, Vivaldi und Firefox. In all diesen funktioniert Ublock Origin immer noch.
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Christian
Gestern
Klasse Beitrag, weiter so!

Benutzte schon immer Firefox + uBlock Origin.
Verlauf,... wird bei jedem beenden komplett gelöscht
Zusätzlich NoScript, Bitdefender Anti-Tracker.
Ob und wie gut letzterer tut habe ich allerdings nicht auf dem Schirm!
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Sanders
10 stunden vor
Ich verwende schon seit Jahren den Brave Browser, brauch mir um die Erweiterungen keine Gedanken machen. Aber die Webseiten sind auch selber Schild, wenn eine Webseite mit Werbung überladen ist da fragt man sich schon "wollen die ihr Produkte überhaupt verkaufen oder dienen diese nur dazu die User auf die Seite zu locken um die Werbung Anzuzeigen.

Gruß
Sanders
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