Sie öffnen ein Dokument, ändern eine Zeile und klicken auf das kleine quadratische Symbol oben links. Gespeichert. Was Sie dabei angeklickt haben, ist das stilisierte Abbild einer 3,5-Zoll-Diskette – eines Gegenstands, den selbst viele Erwachsene seit zwanzig Jahren nicht mehr in der Hand hatten.

Wann haben Sie zuletzt eine echte Diskette in der Hand gehalten?

Kurze Geschichte eines verschwundenen Datenträgers

Die Diskette gibt es schon länger, als viele denken. 1971 stellte IBM die erste kommerziell vertriebene Floppy Disk vor – ein wabbeliges 8-Zoll-Format, das vor allem in Großrechnern zum Einsatz kam. Heute kennt diese Variante kaum noch jemand außerhalb von Technikmuseen.

1976 folgte die 5,25-Zoll-Diskette: kleiner, günstiger, und wirklich „floppy“ – also so weich, dass man sie biegen konnte, ohne sie sofort zu zerstören. In den 80er-Jahren war sie das Standardmedium für Heimcomputer wie den Commodore 64 oder die ersten IBM-PCs.

1981 brachte Sony die 3,5-Zoll-Diskette heraus – und das ist ironischerweise genau das Format, das wir heute alle als „Diskette“ im Kopf haben. Ironisch deshalb, weil diese Variante gar nicht mehr biegsam war. Sie steckte in einem festen Kunststoffgehäuse mit einer kleinen Metallklappe, die die magnetische Scheibe darunter schützte. Trotzdem hieß sie weiter „Floppy Disk“ – ein Name, der zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr zur Wirklichkeit passte.

Die typische 3,5-Zoll-Diskette fasste 1,44 Megabyte. Das klingt heute wie nichts, und das ist es auch: Ein einziges Foto, das ein modernes Smartphone aufnimmt, ist meist drei- bis fünfmal so groß. Eine ganze Diskette würde dafür nicht ausreichen.

Anfang der 2000er-Jahre kam dann der USB-Stick und machte die Diskette innerhalb weniger Jahre überflüssig. Ab 2003 verschwanden Diskettenlaufwerke zunehmend aus Neugeräten. Heute findet man echte Disketten höchstens noch in Schubladen, auf Dachböden oder in den letzten Beständen von Behörden, die ihre Verwaltungssoftware einfach nie aktualisiert haben.

Warum das Symbol überlebt hat

Und doch klicken Millionen Menschen täglich auf das Bild einer Diskette, um eine Datei zu speichern. Warum hat ausgerechnet dieses Symbol seinen Gegenstand überlebt?

Die Antwort beginnt in den frühen 80er-Jahren. Als Software-Oberflächen mit grafischen Symbolen Einzug hielten – zuerst auf der Apple Lisa, dann auf dem Macintosh und später unter Windows – stand man vor einer praktischen Frage: Wie zeigt man jemandem, dass dieser Knopf hier ein Dokument auf den Datenträger schreibt?

Eine Diskette ist ein anschauliches Bild. Sie ist klein, eckig und unverwechselbar. Software hat lange Zeit versucht, Dinge aus der realen Welt nachzubilden, damit sie vertraut wirken – der Ordner sieht aus wie ein Aktenordner, der Papierkorb wie ein Mülleimer, das Speichern-Symbol wie eine Diskette. Wer in den 80ern oder 90ern mit Computern arbeitete, hatte echte Disketten in der Hand. Das Symbol erklärte sich von selbst.

Dann passierte etwas Interessantes: Das Symbol wurde zur Bedeutung. Es bildet die Diskette nicht mehr ab – es ist einfach das Speichern-Symbol. Niemand denkt mehr an magnetische Scheiben, wenn er es sieht. Es ist ein reines Zeichen geworden, eine kleine Hieroglyphe, die jeder versteht, ohne ihre Herkunft zu kennen.

Eine Generation, die nie eine Diskette in der Hand hatte, nutzt das Symbol völlig korrekt. Sie klickt darauf, das Dokument wird gespeichert, alles gut. Die Form lebt weiter, der Inhalt ist vergessen.

Andere tote Symbole, die uns täglich begegnen

Wenn man einmal anfängt, darauf zu achten, fallen einem solche überlebenden Symbole überall auf:

Der Telefonhörer. Auf jedem Smartphone gibt es einen grünen Hörer zum Annehmen und einen roten zum Auflegen. Das Symbol zeigt einen klassischen Telefonhörer mit charakteristischer Krümmung – das geschwungene Teil, das man früher zwischen Ohr und Mund hielt. Solche Hörer sieht man heute höchstens noch in alten Filmen oder als Deko. Auf einem Smartphone gibt es überhaupt keinen Hörer mehr. Trotzdem ist das Symbol unmissverständlich: grün heißt „dran“, rot heißt „weg“.

Der Briefumschlag. Wenn Sie eine E-Mail-App öffnen, sehen Sie meist einen kleinen Umschlag. Dabei haben viele Menschen heute kaum noch echte Briefe geschrieben. Der Briefumschlag steht für „Nachricht“ – obwohl die meisten Nachrichten, die uns erreichen, nichts mit Papier oder Umschlägen zu tun haben.

Die Filmkamera mit Spule. In vielen Video-Apps zeigt das Symbol für Videoaufnahme eine alte Filmkamera mit zwei runden Spulen. Filmrollen gibt es seit Jahren praktisch nicht mehr. Auch Filme im Kino kommen heute fast ausschließlich digital ins Haus. Das Symbol bleibt.

Das Zahnrad für Einstellungen. Ein Zahnrad ist ein mechanisches Bauteil aus dem Maschinenbau. In Smartphones, Apps oder Webdiensten gibt es exakt null Zahnräder. Trotzdem ist das Zahnrad das universelle Zeichen für „Einstellungen“ oder „Konfiguration“ geworden.

Der Pfeil zum Senden. Der Papierflieger als Sinnbild für „abschicken“ ist eine modernere Erfindung – aber auch er ist längst losgelöst davon, dass tatsächlich jemand etwas durch die Luft schickt.

Die Audiokassette. In manchen Musik-Apps und auf Streamingdiensten taucht gelegentlich noch das Bild einer Audiokassette auf – mit ihren beiden kleinen Spulen und dem braunen Magnetband. Kinder, die diese Apps benutzen, haben nie eine Kassette in der Hand gehabt. Trotzdem verstehen sie sofort: Das hat irgendwas mit Musik zu tun.

Was das über uns aussagt

Diese kleine Sammlung toter Symbole sagt einiges darüber aus, wie wir mit Technik umgehen.

Erstens: Wir hängen an vertrauten Bildern, auch wenn sie nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Designer haben immer wieder versucht, das Floppy-Symbol durch etwas Zeitgemäßeres zu ersetzen – etwa einen Pfeil, der nach unten auf eine stilisierte Festplatte zeigt, oder eine Wolke mit Pfeil. Durchgesetzt hat sich keiner dieser Alternativvorschläge im Speichern-Bereich. Das Disketten-Symbol ist einfach zu klar verstanden.

Zweitens: Symbole erleichtern den Generationenwechsel. Wenn Großeltern und Enkel beide das gleiche Symbol verstehen – auch wenn sie es aus völlig verschiedenen Gründen erkennen – funktioniert die Kommunikation. Der Großvater erkennt die Diskette aus seinem Berufsleben. Der Enkel hat einfach gelernt, dass dieses kleine Quadrat „Speichern“ bedeutet. Beide klicken auf dieselbe Stelle. Beide verstehen sich.

Drittens: Es ist ein Stück Computergeschichte, das in jedem Textverarbeitungsprogramm überlebt. Auch wenn niemand mehr weiß, woher das Symbol kommt – es ist da. Wie eine Hieroglyphe in einem ägyptischen Tempel: Form ohne Herkunftsbewusstsein, aber mit klarer Funktion.

Was als Nächstes verschwindet – und seine Form behält

Ein interessanter Gedanke zum Schluss: Welche heute alltäglichen Symbole werden in zwanzig oder dreißig Jahren in derselben Lage sein wie die Diskette heute?

Vielleicht das USB-Stick-Symbol, falls USB-Sticks wirklich von Cloud-Speichern verdrängt werden. Vielleicht das Bild eines Laptops, wenn klassische Klapprechner irgendwann durch Brillen, Tablets oder etwas anderes ersetzt werden. Vielleicht das WLAN-Symbol mit seinen konzentrischen Bögen, wenn drahtlose Verbindungen so selbstverständlich werden, dass man sie nicht mehr eigens anzeigen muss.

Und vielleicht ist das Disketten-Symbol auch in fünfzig Jahren noch da. Völlig losgelöst von seinem Ursprung. Niemand wird mehr wissen, was eine Diskette war – aber jeder wird wissen, was passiert, wenn man auf das kleine Quadrat klickt.

Faszinierend, wie hartnäckig sich diese Bilder halten. Sie sind kleine Zeitkapseln in unserer Software, Erinnerungen an eine Welt, die längst nicht mehr existiert. Und gerade weil niemand mehr an ihre Herkunft denkt, funktionieren sie so gut.

Welche anderen toten Symbole fallen Ihnen ein? Haben Sie noch eine Diskette zu Hause – vielleicht sogar mit Daten, an die Sie heute nicht mehr herankommen? Und können Sie sich noch an Ihre erste erinnern? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.

Kommentare

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Ulrich
3 wochen vor
Ja ich habe noch 3,5 Zoll Disketten.
Sogar welche mit einem Windows Betriebssystem
und eine mit einem Schreibmaschinen Lernprogramm für 10 Finger schreiben. Ach bin ich Alt geworden 🤣
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Peter W.
3 wochen vor
Auch ich gehöre noch zu dieser Generation :-).
Eben: auch alt geworden.
Meine ersten Schritte waren mit 51/4Zoll Disketten und DOS 2.1.
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spider
3 wochen vor
Vintage, nicht alt 8)
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Peter
3 wochen vor
Nicht alt Ulrich, wir sind mitgestalter der heutigen Möglichkeiten gewesen oder noch. Auch ich habe noch Disks Win 3.11.
Ich kenne auch die 5,25 Zoll noch. Habe sie verflucht, wenn sie sich wieder etwas gewölbt hatten. Aber wir haben
es immer wieder hingekriegt 😉
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Wolfgang
Gestern
Das externe LW für 5 1/4 läuft noch. Alte Spiele super 3.5 Zoll laufen auch noch.. DOS läßt grüßen. 18 Diskettrn für Word 1.0. Diskette rein wieder rein use. Wie bei Multiplan läuft alles noch.
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Günter Rauscher
3 wochen vor
Eine recht interessante Betrachtung!
Aber oh ja! Ich kenne sogar noch die 8-Zoll-Disketten und habe lange Zeit mit den 5,25-Zoll- und 3,5-Zoll-Nachfolgern gearbeitet. In meinem Bestand liegen sogar noch ZIP-Disks herum, für die ich ein bezahlbares Laufwerk suche. :-)))
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Friedel S
3 wochen vor
Neben einem MO- und einem ORB- Laufwerk habe ich auch noch ein Iomega-Zip-Laufwerk hier, Anschluß ATAPI-Flachbandkabel, Model Z100ATAPI. Wenn Sie Interesse haben, gern per Mail an zip@sandmeier.de ...
Wäre schön, wenn es a) mir noch einen Taler bringt, und b) jemand es noch sinnvoll nutzen kann...
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Rissdoktor
3 wochen vor
ZIP-Laufwerk samt ettlichen Datenträgern habe ich auch noch, aber derzeit keinen Rechner mehr mit SCSI-Port. Als IT-Opa kann ich noch sagen: meine ersten Datenträger waren Lochkarten, und die wurden kastenweise in den Rechner des Rechenzentrums der TU Braunschweig gefüttert - meine erste Programmiersprache, die ich an der Uni lernte, war ALGOL. aber meine erste Begegnung mit einem Rechner war in der Schule mit einem Olivetti Programma 101 (https://de.wikipedia.org/wiki/Olivetti_Programma_101?wprov=sfla1), der hatte als Wechselspeichermedium Magnetkarten - das waren die Urväter der Floppydisk!
hier ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=3I3biFudfn4
Wir hatten mehrere Olivetti Programma 101 an unserer Schule ca 1970 bekommen, weil unsere Schule damals bei "Jugend Forscht" über viele Jahre sehr erfolgreich mit vielen Bundessiegern war.
Interessant ist, das Apple immer wieder als Erfinder der Grafischen Oberflächen genannt wird. Aber das wurde schon viel eher bei XEROX verwendet -> https://www.youtube.com/watch?v=v8VYeetOPuM&t=2
Apple nutzte so auch eine Lizenz von XEROX für seine Maus am LISA Computer, LISA war der erfolglose Vorgänger des MAC.
Könnte fragen: wer hat noch einen selbst zusammengelöteten NASCOM 1 Einplatienencomputer mit CP/M im Schrank oder einen originalen HP35 Taschenrechner von 1974? Funktionsfähig? Irgendwo fliegen bei mir zuhause noch ein paar Digital Equipment LSI 11 - 8"Floppyscheiben als Erinnerungsstücke an das "Year 2000 Problem" herum - da haben wir in unserem Labor die alten "Minicomputer" von Digital Equipment endgültig aufs Altenteil gejagt.
Doch die Computer-Steinzeit-Schätzchen haben was.
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Georg
3 wochen vor
"...Könnte fragen: wer hat noch einen selbst zusammengelöteten NASCOM 1 Einplatienencomputer mit CP/M im Schrank oder..."

Nee, aber nen selbst zusammengelöteten Apple ][ mit zusätzlich steckbarem 8080 für CP/M :-)))

Grüße
Georg
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Wutzky
3 wochen vor
Die Lochkartenkästen kenne ich auch noch. Was war das für eine coole Zeit! Bei mir hat ein ganzer Stapel gebrauchter Lochkarten überlebt. Sie eigneten sich gut als Lesezeichen. Heute tun es die bunten Haftstreifen. Mit Lochkarten illustriere ich gern, daß Information eine immaterielle Größe ist: Da, wo KEIN Papier ist, da ist die Information.
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Reinhard
2 wochen vor
Ja, die gut alte Diskette. Ich begann bereits 1967 (!) mit "EDV" - damals mit Großcomputern, Tabelliermaschinen, Lochkarten, Lochstreifen, etc. - war das schön!

Bin mit der Entwicklung über die Jahrzehnte mitgewachsen und lebe Gott sei Dank immer noch.

Erst vor ein paar Tagen habe ich drei Disketten auf meinen PC kopiert. Musste allerdings ein Laufwerk (19,90 €) besorgen, da ich inzwischen einen »All in One« PC ohne Disketten-Laufwerk habe. Die (uralten) Disketten waren problemlos lesbar.

Auf ein langes Leben der Diskette und auch von mir :-)
Liebe Grüße an alle
Reinhard
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Georg
3 wochen vor
Ha! ZIP-Disks...
Hab vor nem Jahr von einem Bekannten die Anfrage bekommen, ob ich dafür noch ein Laufwerk hätte... Die Laufwerke, die ich noch hatte, hatten allsamt den "Click of Death"-Effekt.
Also hab ich auf eBay eines zu 20€ erstanden...

War aber nix wirklich spannendes auf den Disks :-)
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Ambrosius
2 wochen vor
Ich habe noch 2 Diskettenlaufwerke: Ein Einbau "MITSUMI" und ein externes "iomega". Auch Disketten 5,25 und 3,5 Zoll. Teils unbeschrieben, teils mit Programmen und anderen Texten. Dann steht hier noch ein IBM-Rechner mit 3,5 Zoll Laufwerk und einem CD-Brenner.
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Peer Hiero
2 wochen vor
Eventuell hilft das hier weiter: https://www.ebay.de/itm/376715698419?_ul=DE&mkevt=1&mkcid=1&mkrid=707-53477-19255-0&campid=5338338751&toolid=10001&customid=eb%3Ag%3Avms%3Aeb%3Ap%3A376715698419%3B{GCLID}&adtype=pla&loc_interest_ms=&loc_physical_ms=9189540&gclid=EAIaIQobChMIxbLg9oCglgMVhM9EBx0jiyCbEAQYBiABEgLdcfD_BwE
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WLoesch
3 wochen vor
Ich habe alles - außer der 8-Zoll-Diskette - „erlebt“. (Mein Gott, bin ich alt!) Danke für den schönen Bericht voller Nostalgie.
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Repscher
3 wochen vor
Tipp: für Disketten gibt es noch Diskettenlaufwerkefür USB-Anschluss.
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Dobby
2 wochen vor
Genau! Solch einen habe ich und auch einen Haufen von Disketten.
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Gunnar
3 wochen vor
Bei mir im Hause gibt es noch Disc mit Daten und zugehörige Rechner mit den Laufwerken. Sie laufen noch nach über 25 Jahren. Ob heutige Technik auch solange hält ? Geplante Obzeleszenz ist wohl bereits eingebaut.
Ich liebe alte Technik. Sogar ein Röhrenradio von ca. 1950 geht noch.
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Kurt
3 wochen vor
Auch die ersten "PCs" mit CP/M-Betriebssystem (Anfang bis Mitte der 80er Jahre) verwendeten noch die 8-Zoll-Disks als Speichermedium
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Frank
3 wochen vor
Ja, aus dieser Zeit habe ich auch noch ein paar 8-Zoll-Disketten rumfahren. Ein Kumpel von mir hat da glaube ich sogar noch einen Rechner mit passendem Laufwerk.
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Karla
3 wochen vor
Ein sehr schöner Artikel, danke!

Bevor ich vor einigen Jahrzehnten zu TextMaker gewechselt bin, hatte ich AmiPro in Einsatz. Dazu liegen bei mir noch die Installationsdisketten. Für alle Fälle.

Dass man bei der Installation mehrmals Disketten wechseln musste, war ein kleiner Aufwand. Das geht heute etwas smarter.
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Berti
3 wochen vor
Ich habe Mitte der 80er Jahre begonnen mit Framework, einem Programm, das damals Tabellenkalkulation, Datenbank und Textprogramm enthielt. Für die Installation und Updates mussten zwischen 14 und 20 3,5-Zoll-Disketten eingelesen werden. Kam mir immer vor wie ein Discjockey.
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Peter W.
3 wochen vor
Auch hier kann ich mitreden und das Geschriebene nur bestätigen.
Mit Framework II gestartet und später auf Framework III gewechselt. Wer glaubt, dass dies so einfach gewesen wäre wie heute, irrt sich. Alles musste von 0 auf neu aufgesetzt werden (...). Heute unvorstellbar. Von den Kosten gar nicht zu reden.
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Oldie
2 wochen vor
Ja, AmiPro weine ich immer noch hinterher; wurde auf 7 5,25" geliefert und könnte es noch immer mit Word aufnehmen - zumindest in leichter Bedienung und Layout.
In der Urzeit hatte ich noch SyQuest-Wechsellaufwerke (damals als Konkurrenz zur ZIP-Disk, war auch deutlich schneller).
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Angelika
2 wochen vor
AmiPro habe ich geliebt, weil es viel praktischer war als Word. Ich habe noch die alten Installationsdisketten, und ich habe mir ein externes Laufwerk besorgt, um AmiPro über Virtual Box zu installieren und die alten Dateien zu lesen. Funktionierte bislang aber nicht sehr gut, muss ich nochmal versuchen.
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Jossi
3 wochen vor
Gaerade dieser Tage fragte ich mich beim Aufräumen, ob es sich noch lohnt, meine schöne doppelreihige Disketten-Aufbewahrungsbox irgendwo anzubieten, oder ob ich sie gleich entsorgen soll. - Mein erster Atari hatte 1985 nur ein einziges Diskettenlaufwerk. Um den Inhalt einer Diskette auf eine andere zu kopieren, musste man mehrmals die Disketten wechseln, denn mit 1 MB RAM konnte der Rechner natürlich nicht den gesamten Inhalt einer Diskette zwischenspeichern. Heute unvorstellbar.
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Klaus Düppuis
3 wochen vor
Nostalgie pur.
Und doch gebe ich, der mit MS-DOS großgeworden ist, dem Autor recht.
Ich habe auf meinem 286er noch die "Floppydisketten" mit MS-DOS 5.0 benutzt.
Heute ist es selbstverständlich, dass ich auf das Speichernsymbol klicke, ohne mir über das Symbol den Kopf zu zerbrechen.
Was in einigen Jahren mit den Symbolen passiert werde ich wahrscheinlich nicht nicht mehr erleben.
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Michaela Molthagen
3 wochen vor
Mein erster PC hatte noch ein 5,25"-Laufwerk, ein 3,5" hatte ich dann nachinstalliert.

Ich habe noch etliche Dreieinhalbzöller und auch ein entsprechendes Laufwerk für USB. Ab und zu kopiere ich so Retro-Spiele oder ein altes DOS-Programm von echter Floppy auf Disketten-Images, um sie in DOSBox oder VirtualBox zu verwenden. Oder um ein altes OS/2 2.0-4.0 in VirtualBox zu installieren.
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Fritz
3 wochen vor
Der Download Pfeil, wie man ihn von Firefox kennt, wäre eine Alternative.
Softmaker kann ja in seinem Office Paket den Anfang machen - und FlexiPDF könnte folgen...
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Andreas
3 wochen vor
Ich erinnere mich an Installationen von z. B. Textverarbeitungen. Ein Satz Disketten liegt auf dem Tisch, Disc#1 einschieben, mit dem Kaffeebecher zurücklehnen und warten...
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Rolf-1944
3 wochen vor
Ihr habt die kilometerlangen Lochstreifen und Magnetbänder vergessen. 1972 hatte ich das "Vergnügen" mich bei Digital Equipment damit befassen zu müssen :-)
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Mirko
3 wochen vor
Ich wüsste aber keine Stelle, wo die als Symbol überlebt haben.
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Rissdoktor
2 wochen vor
Wenn wir schon zu Lochstreifen und Magnetbändern kommen, dann sind da auch die Magetplattenstapel, (siehe https://rlp.museum-digital.de/object/92497), die man in den Mainframes als Wechselolattenspeicher nutzte, schneller als Magnetbänder. Sicher, Wechselplattenspeicher gibt es heute noch, aber wesentlich bequemer zu wechseln, viel kleiner und mit Potenzen mehr Kapazität.
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Veehof Ewald
3 wochen vor
Heute haben neue Computer auch kein cdrom Laufwerk mehr , früher gab es cd-r und cd- rw Laufwerke man kann sie zwar noch kaufen aber wär benutzt denn heute noch son Teil .
Dafür gibt heute für viele die cloud.
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Albrecht
3 wochen vor
Der hier beschriebene Prozess entspricht der Entwicklung unseres Alphabets. Niemand denkt daran, und viele wissen nichteinmal, dass die Urform des uns geläufigen lateinischen A/a den Kopf eines Rindes (altsemitisch alef) darstellte. Entsprechendes zu diesem Beispiel gilt für die anderen Buchstaben und deren teils noch viel weitergehende Umformung.
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hgu
3 wochen vor
Der Wechsel von 5,1/4 auf 3,1/2 Zoll Disketten mit dem Umstieg vom Apple II auf Atari war der Grund, mich für offene Standards bei Textverarbeitungsprogrammen zu interessieren - Seitdem dann auch Nutzer von TeX - mit dem Benefit, dass ich bis jetzt alle Texte noch nutzen kann
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Peter
3 wochen vor
TeX ist allerdings ein sehr spezielles Textsystem und eher für umfangreiche Arbeiten gut geeignet, für den schnellen Brief bzw. Notizen zu umständlich.
Ich bin vor laanger Zeit von WordStar (unter CP/M mit 3"-Disketten) auf MS-Works und dann auf MS-Word (MS-Office) umgestiegen und konnte immer problemlos die Texte von WordStar und später anderen Textprogrammen übernehmen. (Allerdings kenne ich mich mit Apple II bzw. Atari nicht aus, hier mag der Umstieg komplizierter gewesen sein.)
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Nick
3 wochen vor
Als Schüler im Gymnasium habe ich 5 1/4" Disketten an meine Mitschüler im Computerkurs (den ich "durchgedrückt" hatte) verkauft, für 10 DM pro Stück (!), also ein Karton mit 10 Exemplaren für 100 DM, damals ein kleines Vermögen. Kapazität war 190 Kilobyte, ein Megabyte kostete somit 50 DM, ein Gigabyte (theoretisch) 50 Tausend und ein Terabyte (damals unbekannt und unvorstellbar) hätte entsprechend 50 Millionen DM bzw 25 Millionen EUR gekostet und eine ganze Halle gefüllt. Das war Anfang der 1980er Jahre und ich hatte eine "Quelle", ansonsten war sowas "Exotisches" in unserer Gegend nicht erhältlich. Gut für mein kleines Business.
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Frank1950
3 wochen vor
So etwas gibt es auch noch anderswo: Autos besitzen immer noch Kotflügel und Handschuhfächer, obwohl sie weder für Kot noch für Handschuhe gebraucht werden.
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André Dreilich
3 wochen vor
Zumindest den Kot gibt es immer noch ;-) Wobei der Begriff Kotflügel dem Umstand geschuldet ist, dass als Kot praktisch jeglicher Straßendreck bezeichnet wurde.
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Dieter
3 wochen vor
Interessanter Vergleich, ja, woher kommen solche Begriffe? Der Kotflügel hat ja nichts mit Kot zu tun, sondern mit der Seite, französisch: coté - also die Seitenflügel der Limousine, wie die Kutschen seinerzeit auch benannt wurden.
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Georg
3 wochen vor
Klar habe ich noch Disketten... und zwei USB-Laufwerke... und eine Sammlung von 5,25" und 3,5" Laufwerken..

Aber: Ich glaube das ist ein Java-Framework, dass für Speichern ein Symbol eines Rettungsringes ("Save") verwendet. Das ist noch kontraintuitiver.

Das ist nicht das erstemal in der Geschichte der Menschheit, dass ein Symbol seine ursprüngliche Symbolik verliert und einfach vor sich hin transzendiert..
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Heinz
3 wochen vor
Ich benutze heute noch Lochkarten als Lesezeichen, die ich während meines Studiums selbst "gelocht" habe. Diese enthalten Anweisungen für Programme.
Zur Speicherung gab es Bandlaufwerke.
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MM
3 wochen vor
Eigentlich müssten Sie korrekt schreiben '3 ½ Zoll', da es im anglikanischen Maß-System keine Dezimaleinheiten gibt. Es gibt höchstens ein halbes Zoll, aber nicht 0,5 Zoll.
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Hans Kolpak
3 wochen vor
1987 war ich von "Elektronischer Datenverarbeitung" deart fasziniert, dass ich privat und beruflich in die PC-Technik einstieg. Es hat sich finanziell gelohnt.

Mein erstes Projekt war die "Bibel auf Diskette". Über Kleinanzeigen in Computerzeitschriften verkaufte ich die Elberfelder Bibel in der Public Domain Version für 48 Deutsche Mark auf acht 5 1/4 oder auf vier 3,5 Zoll Disketten. Innerhalb von 12 Monaten waren die 2.200 DM für meinen ersten privaten PC refinanziert. Er hatte eine Festplatte für 20 MegaBytes.

Inzwischen bin ich 73 und kein bißchen weise. Mein Versandhandel mit VHS-Filmen. DVDs und Büchern brummt seit 2003: Videos4dem.

Noch habe ich "Ladehemmung", mit "Künstlicher Intelligenz" zu beginnen, denn ich bin tagesfüllend mit meinem Versandhandel ausgelastet, obwohl immer mehr Kunden einfach wegsterben. Auch die Händler werden immer weniger.
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Neuromancer
3 wochen vor
Ich erinnere mich auch noch an die Datasette beim Commodore (Bandcasettenlaufwerk) und die sagenhaften Bernoulli-Boxen.
Als Leisure Larry mit 1,2 MB herauskam, war das fast schon ungeheuerlich.
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S0140224
3 wochen vor
Bei Mails gibt es noch heute gebräuchliche Begriffe, welche mich an meine Schreibmaschinenstunden in den 60ern erinnern. "cc" und "bcc". "cc" steht für "carbon copy", also einen durch Kohle- oder Blaupapier erzeugten Durchschlag. "bcc" steht für "blind carbon copy". Von dieser bcc-Versendung wissen aber weder der Adressat noch der Kopieempfänger etwas.
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Dieter
3 wochen vor
Ich habe meine Diplomarbeit 1979 auf einerm 8" Floppy-Disk mit 660 KB (so etwa) geschrieben, da wir am Insitut einen IBM-Schreibcomputer mit den Abmessungen eines Schreibtisches bekamen. Die erste Erfahrung mit Datencrash kam bald, als die Floppy einen Streifen am Lesekopf erfuhr - die mühsame Daten-Teilrettung war für mich die wertvollste Erfahrung für das digitale Zeitalter bis zu meinem Rentnerdasein heute: ich bleibe dual - analog und digital.
Als meine deutlich jüngere Frau in den 90ern die Floppy mal bei mir sah, musste ich ihr erklären, was das ist, worauf sie fast einen Lachanfall bekam.
Ja - as time goes by ... nichts ist vergänglicher als Episoden im digitalen Zeitalter.
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Joachim
3 wochen vor
Mitte der 80er Jahre habe ich als Student noch Daten auf Lochkarten eingegeben. Also 80 Zeichen pro Karte, was einem Datensatz oder einer Programmzeile entsprach. So gesehen waren da die ersten Disketten ein Träumchen 😊
Ein Kommilitone hatte damals an einem PC arbeiten dürfen, der eine Winchester Disc mit sagenhaften 10 MB hatte. Begeistert von den Zugriffsgeschwindigkeiten im Vergleich zu den aufgekommenen Kassettenlaufwerken hatte er noch einen draufgelegt. Sein Kommentar zur Kapazität: "die kriegt man doch nie voll".
Wie oben schon gesagt, Terabyte waren weit weg von unseren Vorstellungen... selbst Video am eigenen Computer digital zu bearbeiten 🤔
😁 Dafür passte das Betriebssystem noch auf eine Diskette, oder später Windows 3.11 auf 10 3,5".
Hat sich allerhand getan in den letzten 40 Jahren.
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Thomas
3 wochen vor
Tja, einige von uns sind tatsächlich „etwas“ älter geworden. Ich habe tatsächlich auf dem Gymnasium noch einen Computer mit Steckfeld programmiert. Weil es keine Klimaanlage gab fiel der Rechner nach relativ kurzer Zeit aus und wir mussten Röhren wechseln. Natürlich in der Badehose. Später kamen dann die Lochkarten, gefolgt von all den anderen Datenträgern, die hier erwähnt wurden. Trotzdem: das Meiste ist besser geworden, nur wir Menschen wohl nicht ;-)
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gustav
3 wochen vor
mein über 20 jahre alter (das gehäuse, nicht das innenleben) chieftec big tower beherbergte lange zeit neben A: noch B:, zum „schnellen“ rüberkopieren. doch auch schon seit längerer zeit mussten sie dann anschlusstafeln und kartenlesern weichen. mit den buchstaben selbst durften sich dann zwei optische laufwerke schmücken, die ja nun ebenfalls so langsam vom aussterben bedroht sind – und mit ihnen die scheiben-symbole für abbild-dateien …?
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Wutzky
3 wochen vor
Wegen A: und B: ist die Festplatte bis heute immer noch C:
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Flups
3 wochen vor
Geschwungene Telefonhörer gibt's doch noch zu Hauf. Gerade in Firmen sind Tischtelefone immer noch weit verbreitet.
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Rissdoktor
2 wochen vor
Ich hab als "Notfallreserve" an meiner Fritzbox am TAE Anschluß immer noch ein FeTAp 615 in hellrotorange (https://de.wikipedia.org/wiki/Fernsprechtischapparat?wprov=sfla1). Früher wäre so ein Telefon direkt am Postanschluß katastrophensicher gewesen wegen der 60V Speisung auf der Telefonleitung, da konnte man auch bei Stromausfall telefonieren, aber mit DSL oder Glasfaser ist das natürlich unmöglich. Aber mit der penetranten Klingel hört man das alte Teil im ganzen Haus: da ruft einer an.
Träume immer noch davon, dass mal einer so ein telefon mit einer Mobiltelefonelektronik ausstattet, in einer nostalgischen Holzbox, mit weinrotem Samt ausgefüttert, Klappdeckel mit Messinggriff, auf den markt bringt - zum Mitringen bei Konferenzen etc. Das Ding stellt man dan vor sich, und bei Anruf klappt man den Deckel auf, führt den "Handapparat" ans Ohr und meldet sich italienisch laut mit "Pronto".... als Gegensatz zu hektischen Smartphonetelefonierern die permanent auf ihr Display starren und bei Anruf alle an ihrem Geschwätz teilnehmen lassen. Am besten hat man in der Edelschatulle noch ein schwarzes Bakelit-Post-Wählscheiben-Telefon eingebaut.... das hätte was!
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Josef
3 wochen vor
mein erster Compi war ein Mac Color Classic, installiert war ClarisWorks. Dieses Multifunktionsprogramm konnte «alles». Die Rechtschreibeprüfung kannte das Wort «Internet» nicht. Und ja ich bin alt, fast siebzig...
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Frank
3 wochen vor
Keine Disketten mehr, jedoch fast baugleiche Minidiscs laufen heute immer noch in den Sony MD-Walkmen. Und das seit mehr als 30 Jahren ohne jeden Fehler (MO-Disks).
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mineur
3 wochen vor
Auf einer Elektrologica X1 habe ich meine erste Arbeit im Studium Berg- und Hüttenkunde berechnet. Es war eine Vorausberechnung des Klimas - heute würde man sagen Simulation - in einem Grubengebäude. Damals sehr wichtig.
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Harald Zeidler
3 wochen vor
Ich kann sogar mit Lochkarten dienen. Darauf wurden 1976 meine Programme gestanzt. Assembler und RPGll und Cobol.
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Gertie
3 wochen vor
Ich habe auch noch Lockkarten gestanzt. Wenn ein Fehler passiert ist, mussten wir das Loch mit Tixo/Tesa überkleben. Heute verwende ich die Lochkarten als Lesezeichen.

Wer kennt noch Bandlaufwerke der Großrechner?
Unser 1. PC (IBM) in der Behörde hatte 2 Stk 5,25" LW und eine 20MB Festplatte und einen 12" Monitor bernsteinfarbe.
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einposter
3 wochen vor
Hachja, die alten Zeiten!

Ja, ich habe noch viiiiiele Floppies und 3,5" Disks im Keller, da sind auch noch sehr emotional aufgeladene Sachen abgespeichert (Diplom- und Doktorarbeit, z.B.). In ebenjenem Keller steht sogar noch ein 386 mit einem Kombi-Disketten-LW (also für beide Größen), ein externer CD.-Brenner mit LPT1-Anschluß und ein portables ZIP-LW sowie einige passende Zip Disks dazu....

Tempi passati - aber trotzdem: die Claud nutze ich nicht, dafür bin ich speichertechnisch einfach zu konservativ sozialisiert worden ;)
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dani
3 wochen vor
Habe schon lange kein 3,5" LW mehr, aber noch immer je ein Original mit den Disketten, Handbüchern und allem für das Programm Open Access III und Open Access IV, damals DIE Office Programme unter DOS für Firmen und Büros. Hat privat so je um die DM 1.500,-- gekostet. Konnte mich damit aber zuhause fit für's Büro machen. Leider haben sie den Windows-Trend verpasst und sind eingegangen. Interessant ist aber, dass darin Dateien mit dbf-Endung (DBASE) manchmal auch noch mit MS-Office Office 2010 und 2019 funktionieren. Ein Klick und die Datei öffnet sich in MS-Access.
Und Softmaker hatte zu DOS-Zeiten auch mal ein Programm 'DATAMAKER', das aber schon früh nicht mehr weiterentwickelt wurde.
Schade!
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Härrie
3 wochen vor
MS-Access führt aber keine dBase-Programme aus, oder?
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dani
3 wochen vor
Es wird im dBase-Format, Endung .dbf, aufgerufen, hat die Namensbeschränkung auf 8-Zeichen und wird nach Änderungen oder Neueingaben in MS-Access wieder im .dbf-Format gespeichert. Sind kleinere Adress-, Platten- oder Cassetten-Datenbanken.
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Matthias
3 wochen vor
Ein teilweise kellerfüllendes Thema. Und ich reihe mich offenbar nahtlos in die Liste der Hüter alter Schätze ein. Angefangen mit meiner PDA-Sammlung (solche mit Tastatur) und einigen Uralt-Laptops reicht das Spektrum bis hin zu 5 1/4" als auch 3,5" Disketten. Das alles gibt es hier noch, die "Wabbel-Disketten" allerdings mit eher musealem Charakter. Aber Dank eines USB-Diskettenlaufwerks kann ich zumindest die 3,5er noch lesen. Praktisch nutze ich mitunter tatsächlich noch ZIP-Disks (extern, USB-Anschluss) in kleinem Umfang.
Meine Einstellung zur Cloud ist schlicht die, dass es sich bei einer "Cloud" immer (!) um den Computer von jemand anerem handelt. Entsprechend zurückhaltend bin ich damit, meine Daten dort zu lagern.
Old school - ich weiß ...
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Peter W.
3 wochen vor
... nein: nicht "old scool", sondern schlicht und ergreifend sehr clevere Umsetzung des Begriffs "Datenschutz"!
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Peter
3 wochen vor
Zum Reigen der Speichermedien möchte ich noch die 3"-Diskette hinzufügen. Die sehr innovative deutsche Firma Schneider hat als Konkurrenz zum erfolgreichen Heimcomputer C64 einen eigenen Computer mit integriertem Diskettenlaufwerk herausgebracht, den CPC64 bzw. CPC128. Verrückterweise mit einem ganz eigenen Diskettenformat: 3 Zoll! Das Stück kostete damals 15,- DM.
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Otto
3 wochen vor
Disketten waren doch ganz prima: Man konnte damit Dateien von einem Büro zum anderen tragen, und dort noch kurz einige Neuigkeiten austauschen. Das war Bürokommunikation, wie man sie sich wünscht, und das ganz ohne teure Kabel und Löcher durch die Wand.
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Gertie
3 wochen vor
Wir nannten das "Datentransfer per Adidas" ...(auch wenn wir Puma getragen haben).
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Arne
3 wochen vor
Halt das klassische "Turnschuh-Netz". Dann kam bei mir irgendwann Kirschbaum Link, Tokenring und FDDI, bevor ich mich dem "Mainstream" mit Ethernet gebeugt habe. Beruflich hatte ich viel mit ATM zu tun. Entsinnt noch jemand an den 3COM Cellplex? Jeder "Techniker" sollte so einen 2 x in seinem Leben per Kommandozeile konfiguriert haben: Das erste und das letzte Mal. Ein kleiner Fehler in der Matrixkonfiguration und man durfte von vorne anfangen.
Ansonsten fing die "Massenspeicherei" bei mir auch mit der 3" Floppy bei einem Schneider CPC464 mit 2 externen 3" Laufwerken an (kurz nach dem ZX Spectrum48k und der klassischen Kassette).
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Gerd Baumann
3 wochen vor
Wenn ihr an altertümliche Dinge erinnert, könntet ihr den wunderbaren Begriff "BCC" aufgreifen.
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Patrick Engel
3 wochen vor
Super alles ok
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Peter
3 wochen vor
Einstieg privat, ein Rechner mit 40MB Festplatte und mein Highlight dazu war ein Farbbildschirm. Er konnte den Text in einer einstellbaren Farbe wieder geben und den Bildschirmhintergrund dazu wechseln.
Ja, das waren Zeiten. Etwas später kam noch ein wiederbeschreibbares Wechsellaufwerk dazu. Konnte ich benutzen wie eine Festplatte, Daten abspeichern und neu beschreiben. Vorteil war halt, konnte sie Wechseln und so ein
kleines Archiv aufbauen. Sie wurde beschriftet, war eine schöne Sache…..;-))
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spider
3 wochen vor
Naja, seit letztes WE meine Platte an der PDP-11 mit RSTS/E gestorben ist. Suche ich gerade auf den 8 Zoll Disketten was ich noch so habe. Also ja, ich nutze noch 8 Zoll Disketten, 5 1/4 Zoll für den TRS-80 Model 3, PET 2001, etc. Und 3 1/2 Zoll für die "modernen Rechner" Amiga, Apple, Sun, etc.
Jetzt aber erst einmal weiter mit der Suche. Ansonsten gibt es ja gottseidank so viele Quellen wie https://github.com/agn453/RSTS-E. ...und nein, ich betreibe kein Museum. Das sind nur meine Rechner, die sich so nach und nach angesammelt haben und ich die "Arbeit" mit Ihnen nicht missen möchte. Daher ja, ich nutze noch Disketten 8)
Einen Kartenleser konnte ich leider nicht retten und auch keines dieser Magnetbandspulenlaufwerke 8(. Aber dafür kommt das RK06 bei den Kids gut an.Ich habe die Schalter überbrückt, damit man die Funktionsweise ohne Wechselplatte sehen kann. Es ist schon lustig, wenn sie staunen, dass man auf solchen Platten, die ja riesig sind, zwar Daten speichert, die aber noch nicht einmal ein aktuelles Handyfoto speichern könnten. Der besondere Moment ist, wenn die Reinigungsbürsten herausfallen. 8)
Das ist keine Verklärung der Realität, sondern ein Respekt vor dem Ingenieuren der damaligen Zeit. Ausserdem macht es Spaß selbstmodifizierenden Code zu schreiben 8)
Daher: Es lebe die Diskette!
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Hans Seel
3 wochen vor
Die Floppy-Disks stellten doch, was Komfort und Speicherkapazität betrifft, schon einen Megasprung im Vergleich zu den Lochkarten und noch früher den Lochstreifen dar, auf denen ich noch meine ersten Programme gespeichert habe. Den magnetisierbaren Draht habe aber auch ich nicht mehr erlebt…
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HReuter
3 wochen vor
Danke, dass Du "Megasprung" und nicht "Quantensprung" geschrieben hast! -- Lochkarten waren am RZ der Uni Köln (RZK) noch bis Ende 1970er Jahre das "Endbenutzer-Medium", erstellt auf den (moderneren) IBM 029 und notfalls (uralten) IBM 026-Lochern. Aus den Sommerferien in Kalifornien habe ich 1975 mehrere 2000er-Lochkartenkartons dort im CalTech duplizierter Fortran- und Assembler-Utilityprogramme im 747er-Fluggepäck mitgebracht, 1 Karton = 160 kB; an Magnetbänder, gar zum Kopieren, kam man nicht so leicht dran. (Damaliger IT-Witz, na ja, sei's drum: Einstellungstest-Aufgabe für Programmierer/Datentypist: "Erstelle 2000 Lochkarten mit Leerzeichen" -- Anfänger tippt 80 leere A4-Codierformulare à 25 Zeilen ab; Fortgeschrittener tippt nur eine Karte ein und dupliziert die 1999mal; Experte stellt einfach einen ganzen Karton Leerkarten von A nach B) -- Die Lochstreifen des https://de.wikipedia.org/wiki/ER_56 im RZK verschwanden mit diesem Ende der 1960er (aber an Fernschreibern blieben sie bis weit in die 1980er quer durch Industrie und Gewerbe); Restbestände waren beliebt zum Falten des https://de.wikipedia.org/wiki/Fröbelstern als Weihnachtsschmuck.
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gab
3 wochen vor
Ich habe noch immer ein externes 3,5″ USB-Disk-Laufwerk, mit welchem ich noch mit DOS ab Diskette booten kann, um etwas Nostalgie zu pflegen. Es läuft immer noch perfekt, aber einen eigentlichen Nutzen hat es heute nicht mehr.

Mein erstes Laptop war ein Olivetti mit zwei 3,5″-Diskettenlaufwerken und unter DOS. Damit machte ich damals die Buchhaltung an unserem Basar der Kirchgemeinde, und mit einer IBM-Software konnte ich Texte schreiben, mit einer Tabellenkalkulation arbeiten usw. und mit einem Nadeldrucker ausdrucken.

Mein erster PC war ein IBM-Clone mit 2 5,2" Floppys, der noch eine riesige Festplatte an Gewicht und Abmessung, aber nur wenig Speicher hatte. Es hatte jedoch Platz für den Inhalt mehrer Floppys.
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spider
3 wochen vor
@Peter
Entwickelt wurde die gesamte CPC-Reihe (Colour Personal Computer) von dem britischen Unternehmen Amstrad unter der Leitung von Alan Sugar. In Großbritannien und im Rest der Welt wurden die Geräte daher auch unter dem Namen Amstrad CPC verkauft.
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Patrick W
3 wochen vor
Wunderbarer Artikel, vielen Dank. Ich bin 62 Jahre alt und habe WORD 5.0 noch von 10 Disketten installiert (für 850 DM als Studentenversion). Dennoch habe ich erst mit 45 Jahren auf einer Geschäftsreise nach Saudi Arabien die gelbe Folder-Mappe "in echt" kennengelernt, die ich zu dem Zeitpunkt längst als Ordner erlernt und verinnerlicht hatte. Es geht also auch umgekehrt!
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Georg
3 wochen vor
Sehr schöner Artikel, der gleich wieder das nostalgische Gefühl von Anfang der 80er hochkommen lässt.
Damals haben wir (Mitschüler*innen) uns Apple ][-Rechner nachgebaut. Später sogar mit zusätzlich aufsteckbarer 8080-CPU für CP/M...

Aber zur "Floppy"-Disk.
Damals als Schüler konnte ich mir keines der gängigen 5 1/4"-Laufwerke leisten. Und dann kam so 1982 unser Elektronik-Höker um die Ecke und schwärmte von einer Neuheit, die er auf einer Elektronikmesse gesehen und gleich 50 davon eingekauft hätte... "Das ist die Zukunft... 3,5" Disketten...".
Die Laufwerke haben damals bei ihm so um die 50 DM gekostet – mit einer Diskette dabei.
Die war schnell voll – passten beim Apple DOS 3 doch nur 144kB drauf :-)

Also los und alle Bürogeschäfte der Stadt abgegrast. Nur einer konnte sie bestellen. Preis pro Diskette: satte 17 DM.

Aber es musste sein.
In den ersten Jahren sanken die Preise dann auf unter 10 DM, dann noch weiter.
Ich glaube, ich habe allein für die Disketten so deutlich mehr Geld auf den Tresen gelegt, als hätte ich mir ein 5 1/4" Laufwerk incl. gleicher Menge an Floppys gekauft :-D

Aber: Ich habe den Apple ][ vor einem Jahr mal wieder aus der Garage geholt und nach ein paar Anlaufschwierigkeiten (korrodierte Beinchen der ausnahmslos TTL-Chips) lief der Apple wieder, wie am ersten Tag. Und: man sollte es nicht glauben: Nach knapp 45 Jahren waren die Disketten auch noch fehlerfrei les- und beschreibbar!
Das Schöne: Mittlerweile gibt es Apple ][-Emulatoren mit einer unglaublichen Fülle an damals sündhaft teurer Software, frei im Netz herunterladbar. Und zu dem Emulator auch die Möglichkeit über eine RS232-Schnittstelle Software oder ganze Disketten-Images zum ollen Apple ][ hochzuladen (oder von ihm auf den aktuellen Mac runter zu laden und als Image zu speichern).

Ja, sowas bringt mir Spaß :-)

Oller Sack eben :-D

Grüße vom
Georg
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Härrie
3 wochen vor
Die 3.5"-Disketten waren durchaus ebenfalls floppy (also "wabbelig"), nur die Gehäuse nicht.
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Michael
3 wochen vor
Ende der 80er Jahre habe ich für mich einen ATARI STE und für meine Söhne je einen ATARI STF gekauft. Meinen Atari habe ich auch noch genutzt, als ich 1993 in den Schuldienst gewechselt habe. Als Textprogramm habe ich Tempus Word verwendet und die 3,5 MB-Disketten mit zusätzlichen Spuren und Sektoren auf ca. 1,7 MB umformatiert. Ein Kollege hatte ebenfalls einen Atari und zufällig auch Tempus Word. Ich erhielt von ihm auf 6(!) Disketten die gesammten Unterlagen für den Biologiekurs in der Oberstufe, GK und LK, inklusive Arbeitsblättern. Heute wären es vermutlich mehrere GB. Das Problem war der Seitenausdruck, da ich zunächst einen 9-Nadeldrucker nutzte. Eine Tempus-Word-Seite mit Times New Roman im Graphikdruck benötigte bis zu 13 Minuten Druckzeit. Das änderte sich dann, als ein HP-Tintenstrahlrucker ins Haus kam.
Während die Computer mit SM 124-Monitor für 395 DM ins Haus kamen, war eine externe Festplatte allerdings deutlich kostspieliger: 120 MB im Gehäuse mit dem nötige SCSI-Adapter schlugen mit rund 900 Mark ins Kontor.
Mit einem 1200 Baud-Modem (Lotteriegewinn) konnte ich auch den Teletext empfangen. Leider ist ein Nachfolger, um den sich eine Community gekümmert hat um 2000 herum gescheitert, da Motorola den Chip, auf dem der Klon aufgebaut war nicht mehr herstellte.
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Arnold
3 wochen vor
Meines Wissens hatten die 3,5-Zoll-Disketten anfänglich nur 0,72 MB Speicherkapazität. Ich habe fotografiert mit einer Sony-Kamera, mit diesen Disketten als Speichermedium und war dann glücklich, als deren Kapazität verdoppelt wurde.
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Tom Lee
3 wochen vor
Mein erster Macintosh, auf der Hannover Messe im Frühjahr 1984 erstmals in D vorgestellt und im Sommer die deutsche Version mit 128K RAM hatte nur ein internes 31/2“ disk drive von Sony mit nur 400K Speicherkapazität.

Auf meiner Pilger-Reise 1986 zur MacWorld in SF in Kalifornien bot ein Drittanbieter ein sensationelles externes 3.5“ Laufwerk mit 800K an (in der PC-Welt gab es die von Dir beschriebenen 720K LW).

Für mich und einen Computer-Club Mitglied erwarb ich davon 2 Exemplare, die ich dann im Zug von Amsterdamer Flughafen über die deutsche Grenze geschmuggelt habe. Ursprünglich hatte Apple für seinen ersten Mac 256K RAM geplant, aber diese Chips waren damals nicht oder nicht ausreichend lieferbar, wie ich viel später mal erfuhr.

Das nächste Modell des Mac mit dem 9“ SW-Bildschirm hatte dann 512K, gefolgt vom Macintosh Plus mit dem doppelten Hauptspeicher.

Problem war dann die nur spärlich vorhandene Software außerhalb Programmen im Grafikbereich, also Büroanwendungen. Als ich mal beim Finanzamt Ratzeburg nach einer Mac-Version für ELSTER nachfragte, meinte der Sachbearbeiter, ich solle mir doch einen RICHTIGEN Computer kaufen…
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Georg
2 wochen vor
Das coole an den Apple-Laufwerken fand ich damals der Eject-Motor, mit dem die Diskette ausgeworfen wurde – kein manuelles Auswerfen der Disk mittels Tastenmechanik :-)))
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Udo
Gestern
Es gab einseitige Disketten mit 0,73MB und doppelseitige mit 1,44 MG.
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Rainer Gaiß
3 wochen vor
Ich habe meine IT-Karriere 1971 mit Lochstreifen, Lochkarten und Magnetkarten begonnen. Besonders erstere waren interessant, denn mit den ausgestanzten Schnipseln war man Mittelpunkt jeder Party. Besonders wenn sie noch etwas Maschinenöl angesaugt hatten, hat man sie nach der Feier nie mehr aus Teppichen oder Kleidungsstücken rausbekommen.

Ich habe sogar eine unserer "Locherinnen" geheiratet. Diese Berufsbezeichnung war damals noch nicht sexistisch geprägt. Später kamen dann die 8"-Disketten. Die Firma Wang hat diese damals verwendet, kosteten ja selbst 5 MB-Disks damals noch mehrere 1000 Mark.

Heutzutage wünsche ich mir, dass das Wolkensymbol seine Bedeutung bald wieder verliert. Einst wird man sagen: "Waren die damals so blöd, dass sie der ganzen Welt ihre Daten zum Mitlesen gegeben haben". Hatte ich Verdauungsprobleme, hat es ein gewisser Donald T. am nächsten Tag auch schon gewusst. Und hätte ich meinen nächsten Termin beim Psychologen nicht online gemacht, dürfte ich vielleicht noch in die USA einreisen. Und wenn ich den Dünger für meine Gärtnerei nicht online bestellt hätte, dann hätte ich jetzt nicht den Verfassungsschutz an den Fersen.
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Andreas
3 wochen vor
Ich erinnere mich, dass mir ein Computerhändler voller Geduld beigebracht hat, Windows 3.11 oder Windows 95, geliefert auf ca 12 Disketten, sorgfältig zu installieren. Das dauerte mehr als eine Stunde. Es war ihm eine Freude ,jemandem zu helfen, der sich wirklich für PCs interessiert. Ich hatte kurz vorher den neuen Begriff "E-Mail" gehört. Er sagte, dass sei so eine Sache von ein paar Nerds, aber das würde sicherlich nach einer Weile verschwinden. Ich brauche mir das Wort nicht merken. Ich weiß gar nicht, wie lange das her ist. Wahrscheinlich 1994.
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Uwe
2 wochen vor
Also ich habe e-Mails seit 1981 bei Telefunken verwendet.
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Silli
3 wochen vor
Ja, ich habe noch 3,5" Disketten und auch noch 5 1/4" Disketten :-D

Was noch ein fast totes Symbol ist, ist wohl der Fotoapparat. Und irgenwann gehören (Geld-)Münzen wohl auch der Vergangenheit an. Scheine weiß ich nicht, aber Münzen bestimmt.
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Klaus
3 wochen vor
Ja, die Diskette. ich habe auch noch mit 3,5 Zoll Disketten in den 90ern angefangen. Es kamen Anfang der 2000er noch Disketten mit 750 MB Speicherkapazität auf den markt. Dfür brauchte man aber ein anderes Laufwerk. Hatte ich auch noch.
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Matze
3 wochen vor
Waren das nicht diese ZIP-Laufwerke? Meistens blau?
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MaHe
2 wochen vor
Kenne sie auch nur in blau. Waren seinerzeit ein echter Fortschritt mit leichter Handhabung. Hatte gleich mehrere u.a. mit SCSI-Interface. Gesprochen Skysi, kennt ihr auch alle noch …
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Georg
2 wochen vor
Nee, ZIP-Laufwerke konnten 100MB (später dann 250MB) speichern. Die Disks sind doppelt so dick, wie 3,5" Disks...
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Ralf
3 wochen vor
Mein erster eigener PC hatte zwei Diskettenlaufwerke: 5,25 und 3,5. An der Uni habe ich mal einen Programmierkurs COBOL gemacht. Die Programme wurden auf einer 8-Zoll-Diskette gespeichert.
3,5-Zoll-Disketten habe ich keine mehr, aber ich habe noch meinen C64 mit den zugehörigen 5,25-Zoll-Disketten. 39 Jahre alt, aber die meisten Spiele funktionieren noch.
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Wolf Manuel
3 wochen vor
1969 hatte ich eine Prüfung an der TU Dresden, die Lehrveranstaltung nannte sich Grundlagen der Elektronischen Datenverarbeitung. Ich war nicht gut; ehrlich gesagt: Das Ergebnis war eine Vier. In dieser Richtung sah ich keine Zukunft für mich. Etwa sieben Jahre danach, inzwischen eine gescheiterte erste Assistenten-Zeit (man holte mich zum Militär nach zwei Jahren), dann das Militär (NVA) und danach eine Rückkehr zu einer zweiten Assistenten-Zeit hinter mir, schickte mich mein Doktorvater zu einem Programmierlehrgang für (damals so genannt) Kleinrechner; es ging um FORTRAN. An dem Gerät, dass in einem Lehrraum Platz fand, arbeitete man mit Lochstreifen, der Rechner hatte einen Trommelspeicher (gekühlt) mit der gewaltigen Kapazität von wimre 32 KB...
Damals leckte ich Blut. Und da ich praktisch auch gut zurecht kam damit, floß das in meine (heute natürlich inhaltlich völlig veraltete) Dissertation ein. Und da andere, auch mit seinerzeit besseren Prüfungsergebnissen als ich (da gab es natürlich schon einige Kommilitonen), nicht so recht mit der Sache praktisch klarkamen, stieg ich zum "Fachmann" auf, zu dem andere kamen, um sich Rat und Hilfe etc. zu holen.
In den 80ern kamen dann "robotron"-Rechner, die zunächst 8zöllige, dann die 5,25zölligen Disketten zur Speicherung von Programmen und Daten nutzten. Die habe ich alle erlebt. Auch dann die kleinen 3,5zölligen, die mit 1,44MB beschrieben werden konnten. Die Nutzung von Computern wurde mir eine "Herzensangelegenheit", auch in Verbindung mit meinen Wissenschaften. Später lehrte ich Informationsverarbeitung in der Erwachsenenbildung, neben meinem eigentlichen Fachgebiet, der Betriebswirtschaft.
So wurde aus einem EDV-mäßigen Dreiviertel-Versager ein Mann, der damit und davon gelebt hat. Noch heute, ich bin Jahrgang 1947, halte ich mich einigermaßen auf dem Laufenden. Und ein USB-Laufwerk für die 3,5er habe ich auch noch (mit Resten von seinerzeit); die Lochstreifen habe ich vor Jahren weggeworfen.
Ich danke (und denke heute noch oft an ihn) meinem Doktorvater für seine Entscheidung: Er wusste um mein Defizit. Durch ihn hat sich die Sache für mich völlig gedreht. Daran kann man sehen, dass Prüfungsergebnisse vom Studium o.ä. nicht immer relevant sin müssen: Bei manchen reißt der Knoten.
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Martin
3 wochen vor
Mein zuletzt gekauftes Computergehäuse (Silent Base 600 von be quiet!) habe ich danach ausgesucht, dass es überhaupt noch 5,25"-Einbauschächte hat. Das beherbergt nun einen Card-Reader, ein DVD-RW-Laufwerk und in einem Combo-Schacht steckt neben einem Slimline-Blu-Ray-Laufwerk ein 34-poliges 3,5"-Diskettenlaufwerk - via internem USB 2.0-Adapter ans Mainboard angeschlossen und Laufwerksbuchstabe auf A: geändert.

Was macht man heute noch damit? Z. B. Treiber für alte Computer bei OS-Installation kopieren bzw. Daten von alten Computern oder Disketten sichern. Oder MIDI-Dateien mit einem ebenfalls alten Keyboard (Musikinstrument, nicht Eingabegerät) austauschen.
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Lotti
3 wochen vor
Und wieder ein Thema um in Erinnerungen zu schwelgen, ja dass waren Zeiten. Ich habe mich von vielen 3,5" Disketten mit diverser Orginal Software getrennt, wäre nur noch was für´s Museum gewesen. Die Zeit bzw. die Entwicklung rennt.
Übrigens die Datasette meines ATARI 800 XL ist noch funktionstüchtig.
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blackjena
3 wochen vor
ich nutze gelegentlich noch disketten, auch wenn die möglichkeiten aus kapazitatsgründen für heutige durch "updates" ... aufgeblähte neue dokumente nur eingeschränkt ist. immerhin ist öffnen von dokumenten normalerweise ohne umständliche mehrfach-autentifizierung und datenschutzbedenlliches teilen in clouds möglich. Die zuverlässigkeit ist dabei ähnlich heutiger speichermethoden . wobei die fehlerrate sich nur durch tecnnische details, nicht jedoch in der quote unterscheidet. Nostalgie: ja --- sinn: fallspezifisch zu bewerten.
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Matze
3 wochen vor
Diese Magnetspeicher in ungeschirmtem Kunststoffgehäuse - es ist nur ein Vlies drin - lassen sich mit einem handelsüblichen Smartphone mit aktiver Internetverbindung durch einfaches Auflegen zumindest unleserlich machen.

Eine ähnliche Funktion erfüllten früher wie heute die Standboxen der Stereoanlage, im Normalfall aus Versehen.

Wer sich dessen bewusst ist und das vermeidet, kann natürlich die Speicher weiterhin nutzen. Technische Anbindungen an moderne Computer sind möglich mit aktiven Adaptern bzw. Konvertern, die die Datenformate in beide Richtungen übersetzen.

Übrigens werden in modernen Textverarbeitungen „nur Text“ und die Formatierungen getrennt gespeichert, was für schlanke Strukturen und minimale Speichernutzung sorgt. Problematisch ist nur die Ablage von integrierten Bildern, die sich meistens nicht sinnvoll komprimieren lassen.
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B. Fuchs
3 wochen vor
mein erster Rechner war ein Highscreen-Laptop - nicht mehr mit zwei Diskettenlaufwerken (1 für DOS, 1 für Daten), sondern mit einer 20MB-Festplatte plus einem 3,5"-Diskettenlaufwerk. Im Büro gab es gerade die ersten Schreibmaschinen mit 10-Zeichen-Korrekturspeicher... nein, es war früher nicht alles besser ;-)
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spider
3 tage vor
Der Spruch: "Früher war alles besser" ist dumm. Die Zeiten waren anders aber eben schon Hightech zu seiner Zeit. Der Fortschritt geht weiter. Ohne die alten Zeiten würde es aber die Entwicklung zum jetzt nicht geben und daher sollten wir der Geschichte Respekt zollen.was Softmaker mit seinen Artikeln und die Benutzerkommentare sehr gut hinbekommen.
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Tobias
3 wochen vor
Ich besitze Disketten in den Formaten 8", 5,25", 3,5" und 3". Für alle bis auf 3" habe ich auch Laufwerke.
Ich benutze auch alle paar Wochen noch Disketten, meistens 3,5" mit einem USB-Laufwerk.
Ich aber auch noch einen DOS- und einen Windows 95-PC mit jeweils einem 3,5" und 5,25"-Diskettenlaufwerk und einen Apple ][.

Desweiteren habe ich noch einige Demodisketten, wie man sie vor vielen Jahren von Softwareherstellern bekommen hat.
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Hubsi
3 wochen vor
Bemerkenswert:

Open Access war vollständig in Deutsch! Weit verbreitet in der Sparkassenorganisation.

Nachtrag:
3 1/2" Disketten gab es nicht nur 720 KB und 1,44 MB sondern sogar mit 2,88 MB.
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Manfredus
3 wochen vor
Ach ist es schön, die Kommentare hier zu lesen! Nostalgie pur!
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Matze
3 wochen vor
Interessante Betrachtung.

Allerdings bezog sich der Name „Floppy Disk“ auf den Datenträger, nicht auf die Hülle, die ihn vor Staub und Beschädigungen schützte. Der Vorgänger sah aus wie eine polierte Schallplatte, ohne Rille.
Im 3,5-Zoll-Cover war die Disk sogar noch floppyiger als bei der 5,25-Zoll-Version, was der Hauptgrund für die stabilere Umverpackung war.

Ich habe erst vor wenigen Wochen die meisten meiner Floppy Disks entsorgt nach ausführlicher Behandlung mit einem starken Magneten. Bis auf zwei. Da ist das Spiel „Spy vers. Spy“ drauf, das mit einem RasPi mit internem 3,5"-Laufwerk als quasi aktivem Adapter auf einer VM mit Win 3.11 auf meinem iMac läuft.

Ich erinnere mich auch noch an das erste Windows 3.1, wo der Treiber fürs Floppylaufwerk auf der Startdiskette zu finden war, und der Microsoftkundendienst am Telefon zuerst gar nicht verstehen wollte, warum das eine ganz blöde Idee war.
Ab dem nächsten Upgrade waren dann alle Laufwerktreiber im BIOS ^^

Alle genannten toten Symbole gibt‘s noch „lebend“ außer bei mir und in meinem Elternhaus (-; mindestens in Technikmuseen.

Und dann stellt sich noch die Frage der Alternativen.
Für den Fall einer Wolke, neudeutsch Cloud, als Festspeicher hat das Symbol einen hohen Wiedererkennungswert.
Wie aber stellt mensch eine (magnetische) Festplatte dar im Unterschied zu digitalem Speicher? Oder einen Netzwerkspeicher?
Es ließe sich ja auch pragmatisch der Vorgang des Speicherns iconisieren, statt ein Gerät darzustellen. Das verstünde aber nicht jede*r angesichts einer gut vierzig Jahre alten Tradition.

Dass wir dereinst Laptops durch sogenannte Wearables ersetzen werden, glaube ich nicht. Es wird nich sehr lange Zeit beides geben, solange es Menschen gibt, die nicht dauerhaft Hightech um den Kopf herum haben wollen.
Eher werden Tischcomputer, auch tragbare, noch kleinere Kästchen mit holografischen Anzeigen und Eingabemöglichkeiten werden - die es bereits gibt, die aber bisher noch wirken wie ein 80erjahre-Macintosh gegenüber einem modernen iMac Pro.
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Christa Muth
3 wochen vor
Das ist ja ein wundervolles Nostalgieprogramm hier. Dabei lohnt es sich auch unsere Treue zu Softmaker und seinem Urgestein Martin Kotulla zu erklären. Ich habe Anfang der '80er einen Osborne01 gekauft, mit - als Printer - einer FACIT Schreibmaschine. Wenn man die Schrift ändern wollte, hielt die Maschine an, damit man das Typenrad wechseln konnte. Und die FACIT wurde mit einem seriellen Kabel an den Osborne angesteckt. Dabei war CP/M als Betriebssystem und als Programme Wordstar, Supercalc und DBase2. Und der softeste Übergang für und nach Wordstar ... ja das war Textmaker.
Und ich bin einverstanden, dass das schnöde Vergessen von Datamaker und dem dbf-Format ein Verlust war.
Und weiter mit Nostalgie: Jetzt sitze ich direkt neben dem CERN in der Nähe von Genf, hier wurde Internet erfunden. So hat sich unsere gute Gaia vernetzt. Und es wäre schön wenn wir diese "neu" entstandene Nähe mit mehr Freundschaft zelebrieren würden. Gell, Martin Kotulla, das wär doch was, ein Treffen, vielleicht hier in der Romandie, zusammen mit Infomaniak und dem CERN.
Grüssli aus der Schweiz, christa
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Jens
3 wochen vor
Hach...

So, ich darf es hier wirklich sagen: Ich bin alt. Warum? Ich habe noch mit Lochstreifen gearbeitet (wenn auch nur das erste Jahr meiner Lehrzeit, aber zu Faschingszeiten war ich in der Clique der Held -> Konfetti...). Ja richtig gelesen:"Lehrzeit" und nicht "Azubizeit".

5,25'' mit einer Schere doppelseitig beschreibbar machen, mit einer Schere! ;o)
3,5''... PC-Backup mit 60 Disketten und die 58e war unlesbar...

Es war ne coole Zeit, meine coole Zeit (oberaffentittengeile Zeit...)
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Martin MJ
3 wochen vor
Oh ja, oooooooh ja! Auch ich gehöre zu den munteren Overseventies, kenne Disketten, habe sie noch bei mir herumliegen. Übrigens, noch anfangs der 1990er Jahre war ich stolzer Eigner einer großen elektronischen Olympia-Schreibmaschine mit Typenrädern und - jawoll! - Diskettenlaufwerk. Jede Disk fasste 8kb. Richtig: Kilobyte. 2 A4-Seiten! Ich liebte sie damals, weil ihr Schriftbild deutlich schicker war als das typische Nadeldrucker-Schriftbild der XT-PCs.
Es gibt aber nochwas was mich hier sehr umtreibt. Sagt mal, bin ich wirklich weit und breit der einzige hier, der damals begeisterter Nutzer von GEOWORKS war? Das wäre doch kaum zu glauben. GeoWorks war Anfang bis Mitte der 90er eine unfassbar geniale Office-Software, die ein komplettes Paket mit Text, Zeichnen, Malen, Tabellieren, Datenbank, Gesamtintegration und Kommunikation auf schlappen 10 Megabytes voll funktionsfähig und integrativ multitaskingfähig untergebracht hatte. Mehrere Welten besser als Win 3.0, nur leider deutlich fehleranfälliger als win 3.11, und das will schon was heißen. Trotzdem: In etlichen Punkten ist Geos für mich bis heute das Maß der Dinge, und sogar mit ChatGPT konnte ich mich darüber schon tief bestätigend und überzeugend austauschen, das war also keineswegs ein Wolkenkuckucksheim. UND: Auf der genial minimalistischen und zugleich integrativen Grundlage von GeoWorks bin ich zu SoftMaker gekommen. Ein alter Freund scwärmte anfangs der 90er für TextMaker-für-DOS. Meine erste Kaufversion war Sortmaker Office 8.0 - die enthielt damals noch den DataMaker ;-)
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Wolf Manuel
2 wochen vor
Ja, GEOWORKS kenne ich auch noch, war (damals) grafisch gut gelungen (wimre). Übrigens gab es eine Art Konkurrenz zu Win3.1 und folgende als grafische Oberfläche: DOORS. Das fand ich gut und habe es auf meinem (privaten) ersten Laptop (12KHz (?), HDD 20MB, mit STACKER sozusagen auf 40MB aufgebrezelt) gern verwendet. In dem Laptop war auch ein 3,5Zoll-Laufwerk. Und, ja, es gab 720KB-Disketten, 1,44MB dann als HD-Disketten und, seltener, tatsächlich 2,88MBige (da musste aber ein passendes Laufwerk dafür vorhanden sein). Man konnte die Disketten aber (wimre) auch mit STACKER "kapazitätsmäßig vergrößern".
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spider
3 tage vor
Die KIs neigen dazu dem Benutzer zu schmeicheln/spiegeln. Daher ist ein ausgewogener Prompt wichtig. Da es hier allein um den Unterschied von Geoworks und Windows 3.0 geht sagt ChatGPT ganz neutral ohne Emotionsmodus 8):
Geoworks / PC/GEOS

Pro

Sehr geringer Ressourcenverbrauch
Läuft auf schwacher Hardware sehr effizient
Schnelle Reaktion der Benutzeroberfläche
Stark integrierte Systemarchitektur
GUI und Anwendungen gut aufeinander abgestimmt
Geringer Speicherbedarf
Für typische Büroaufgaben sehr produktiv
Technisch elegant und konsequent optimiert

Kontra

Kleineres Softwareangebot
Deutlich kleinere Entwicklerbasis
Weniger Hardware-/Treiberunterstützung
Geringere Kompatibilität mit verbreiteten PC-Anwendungen
Weniger Erweiterungsmöglichkeiten
Schwächer bei komplexeren bzw. größeren Anwendungen
Weniger Zukunftspotenzial als Plattform
Windows 3.0

Pro

Sehr großes Softwareangebot
Große Entwickler- und Herstellerunterstützung
Breite Hardwareunterstützung
Gute Nutzung der 386-Funktionen
Flexibler und besser erweiterbar
Hohe Kompatibilität innerhalb der PC-Welt
Bessere Plattform für komplexere Anwendungen
Starke Skalierbarkeit

Kontra

Höherer Ressourcenbedarf
Weniger effizient auf schwacher Hardware
Komplexere Architektur
Teilweise träger bei knappen Ressourcen
Höherer Speicherbedarf
Stärker von DOS und Hardwarekonfiguration abhängig
Kooperatives Multitasking mit entsprechenden Einschränkungen

Kurzfazit:
Geoworks = technisch effizienter und ressourcenschonender.
Windows 3.0 = vielseitiger, kompatibler und als Plattform deutlich leistungsfähiger.
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René
3 wochen vor
Diese Woche mußte ich ein Archivprogramm (von 1992) installieren (ich arbeite, im Ruhestand, noch im Universitätsarchiv), um alte Beständeverzeichnungen im dBase-Format zu prüfen. Technik: ein DELL 2200 Poweredge, mit SCSI-Architektur, Diskettenlaufwerk und Druckeranschluß (LPT1). Letzterer ist nötig, weil das Programm einen aufsteckbaren Dongle benötigt, um funktionsfähig zu sein. Der "Server" mit DOS 6.22 gestartet (möglich wäre auch ab DOS 3.3 oder DR-DOS), das Programm von A: auf C: installiert, config.sys und autoexec.bat angepaßt - läuft! Und die Datendisketten sind natürlich alle noch funktionsfähig.

Ein wunderbares Thema, das hier, auch in den Kommentaren abgehandelt wird
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dani
3 wochen vor
Bisher hat keiner was von einem Diskettenlocher für 5,25" Disketten gesagt. Den gab es nämlich auch und damit konnte man eine 360k zu einer "Wendedisk" mit doppelter Speicherkapazität machen. Die Originalaussparung zur Erkennung war links, man wendete einfach die Diskette und stanzte neu. Wäre wahrscheinlich auch mit einem präzise geführten normalen Locher gegangen.
Immerhin konnte man damit auch der Frage der IT-Beschaffung entgehen, die da lautete "Esst Ihr die oder was? :-))
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Langstrumpf
3 wochen vor
Oh ja, erst neulich habe ich alle Disketten (Speicherfund) durchgesehen und die eine oder andere Textdatei übertragen. Dazu hab ich meinen altgedienten Windows 10-Rechner benutzt, in den ich vor Jahren noch beide Disketten-Laufwerke 3,5 Zoll und eins für die klassischen echten 5,25 Zoll Floppys eingebaut hatte.

Auch Windows 11 unterstützt übrigens noch klassische Diskettenlaufwerke und markiert sie mit dem entsprechenden Laufwerksymbol. Da es keine neueren Mainboards mit FDD-Ports mehr gibt, muss man sich da aber mit USB-FDD Laufwerken behelfen.

Interessant: Softmaker bzw. TextMaker kann Textdateien, die vor 40 Jahren mit dem klassischen DOS-Zeichensatz und Codepage 437 erstellt wurden, so öffnen, dass Umlaute korrekt dargestellt werden! Abspeichern und ggf. weiter bearbeiten kann man sie dann mit aktuellem Windows Zeichensatz. Externe Konverter sind da nicht mal nötig!
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Lutz
3 wochen vor
Als Berufsanfänger habe ich 1985 in der DDR mit 8"-Disketten angefangen, erst in einem schreibtischgroßen Robotron-Mikrorechner-Entwicklungssystem MRES für Z80 / U880 Prozessoren. Kurz darauf hat unsere Firma aus irgendwelchen Robotron-Computerplatinen und 8" Laufwerken etwa waschmaschinengroße PC mit dem Betriebssystem CP/M gebaut, da liefen z.B. TurboPascal, WordStar und dBase drauf! Durch angepasstes BIOS wurde die Datenkapazität sogar noch um einige Kilobytes erhöht. Die Kunden rissen sich um unsere "Waschmaschine", weil normale Robotronrechner kontingentiert waren...
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Opelipopeli
2 wochen vor
Haha, auch wenn ich als Junge von unter 18 Jahren leider keine selbst in der Hand gehalten habe, kannte ich einen großen Teil des hier weitergegebenen Wissens schon. Dennoch freut es mich den anderen Teil jetzt auch kennengelernt zu haben und ihn als Nerdwissen in meiner Freundesgruppe weiterverbreiten zu können.
Vielwn Dank und weiter so.
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Rinaldo
2 wochen vor
etwas zum Schmunzeln:
---
Installationsanleitung im Handbuch:
1) Legen sie Diskette 1 ein und starten sie die Installation.
2) Wenn sie aufgefordert werden, legen sie Diskette 2 ein.
3) Wenn sie aufgefordert werden, legen sie Diskette 3 ein.
Anruf beim Support:
Ich bekomme die Diskette 3 nicht mehr rein.
Das Diskettenlaufwerk ist mit Diskette 1 und 2 schon voll...
---
soviel zum Thema Narrensicher (soll vorgekommen sein...)
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RG
2 wochen vor
Ich bat um die Kopie einer 5 1/4 Zoll Diskette und bekam eine Fotokopie.

Danach habe ich eine Kopie aus dem Computer verlangt. Die bekam ich auch wirklich mit einem Begleitzettel, der mit einer Heftklammer auf der Diskette befestigt wurde.

Beim dritten Versuch hat es endlich geklappt.
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Uwe
2 wochen vor
Mein erster eigener Rechner war ZX80 mit 1kb und als Speicher kein Kassettenrecorder.
Ein ZX 81 wurde auf 8kb umgebaut und nach der c´t 1983-12 wurde der Video-Ausgang umgebaut.
Danach zog noch ein ZX Spectrum ein und der "lebt" immer noch.
Mit der c´t 1984-01 kam dann ein c´t 86-Computer, ein Büro-Computer bei Anschaffungskosten, die den Selbstbau lohnen:
Das vollständige Grundsystem mit 8086-Prozessorkarte, 128 KByte RAM, I/O-Karte und Floppy-Controller dürfte für weniger als 1500 Mark zu haben sein.
Und Ja die Karteikarten musste ich beim Umzug meines Instituts entsorgen.
Habe noch alle Diskettenlaufwerke und Disketten. Habe gerade wieder vier gefunden mit der Software für ein I2C-Schnittstelle, Elektor 1993.
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Raiko
2 wochen vor
Ich habe früher noch die alten 8 Zoll Floppy Disk dienstlich verwendet. Daran kann ich jetzt sehen wie alt man geworden ist.
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Peter
2 wochen vor
Ich verwende heute noch 3,5" Disketten, da diese als System- und Sampledisks meiner Musik-Workstation Roland W-30 erforderlich sind.
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spider
3 tage vor
Ich weiß wahrscheinlich kennst du das schon, aber du kannst dafür z.B. den GOTEK USB Floppy-Emulator nutzen, falls du keine Disketten mehr bekommst.
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Gerd
2 wochen vor
Ich hatte im Handschuhfach meines VW Käfers immer zwei Pakete Disketten dabei (beide Größen) - falls die zu besuchende Person irgendwas Interessantes zum Kopieren hatte.
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Neville O
2 wochen vor
Interresant? Nein, viel mehr als das!

Ich bin Süd-Afrikaner, und mein Deutsch benutzte ich nur um solche Artikel zum lesen.

Ich habe noch mein erste PC in Hand die ich als Student gekauft hat. Es ist ein Sharp PC-1401 programmierbarer Taschenrechner. Es hat 4KB RAM und 4KB ROM. Datei wird auf einem audiokassette gespeichert.

Danke für diesen Kommentar und Besprechungen hier oben. Nehmt mir weit zurück.
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Uwe
2 wochen vor
AuWeier, das hier hat mich dazu in meinem Regal mal zu schauen.
da ist doch echt ein Magazin: c´t 2019 RETRO.
Titelthema: Die 16-Bit-Revolution.
Jetzt glaube auch ich, ich bin alt. Habe doch gerade erst meinen 65 Geburtstag gefeiert.
ABER, ich habe die "Welt" von jetzt mit gestaltet.
Mein erstes "mobiles Telefon" hatte ich schon 1988.
Habe die als Qualitäts-Manager bei Telefunken betreut.
Ja, und jetzt habe ich gelesen, G2 wird ab 2028 abgeschaltet.
Wau, da hat G2 50 Jahre durchgehalten.
HAUT, mich echt vom Hocker, wie man das so in Berlin sagt.
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Uwe
2 wochen vor
Was mir fehlt: wie viele gab es bisher.
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samson
2 wochen vor
Wir nutzen die 3 1/2 Zoll Disketten noch regelmäßig zur Datensicherung unserer Abkantpresse
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André
2 wochen vor
Ja, so ist der Lauf der Zeit. Ich hatte sie alle. Am PC, am Amiga, am Atari, an CNC Maschinen, Strickmaschinen und so weiter.

Die 8" habe ich nur noch am Rand mitbekommen

Am PC mit MS-DOS 2.1...
- war die 5 1/4" zuerst 360KB, dann 1,2MB
- war die 3 1/2" zuerst 720KB, dann 1.44MB
Damit die höheren Formate vom PC unterstützt wurden, musste man den BIOS-Baustein im PC (zuerst ROM, dann EPROM) auswechseln. Den bekam man nur gegen Bares vom Hersteller des MainBoard. Nix mit Flash!

- Am Commodre Amiga gab es nur die 3 1/2" die mit AmiagOS 1.3 880KB Platz hatte
- Am Atari ST gab es nur die 3 1/2" die mit Atari GEM x.y 720KB Platz hatte

Mann ich bin ich alt geworden.
Greets
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Gregor
2 wochen vor
Ich habe meiner Frau ein in kleines C# selbstgeschriebenes Programm auf einer 3,5''-Diskette zu Weihnachten geschenkt.
Die Hülle habe ich passend zum Anlass aus einem festem Packpapier, Weihnachtspapier und einem Stoffband zum Herausziehen der Diskette selbst gebastelt. Ein 'Handbuch' im 80'er-Jahre-Stil, also ein beidseitig bedrucktes Blatt mit Installationsanleitung und Co. war natürlich auch dabei.
Ein nur selten benutztes USB-Diskettenlaufwerk zum Speichern und zur Installation hatte ich von meiner früheren Tätigkeit als EDV-Techniker noch im Werkzeugkoffer.
Das Beste daran war der etwas irritierte Blick von meiner Frau, irgendwas zwischen 'was ist das denn' und 'was soll ich damit'. Aber das Programm ist dann doch gut angekommen ;-)
Auf eine 5,25''-Diskette hätte das Programm wohl auch gepasst und ein Laufwerk habe ich in eine Uralt-PC von anno Dunnemals auch noch, aber versucht das mal an ein modernes Laptop anzuschließen...
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WHellmut
2 wochen vor
Vielen Dank für Ihren Artikel über die Disketten usw. In den Höhen und Tiefen meines Berufslebens habe ich das alles auch erlebt. Im ersten Jahr meiner Lehrzeit habe ich mal eine Blechkiste mit Lochkarten herunter geworfen. Die Folgen habe ich nicht vergessen!

Wie wäre es mit Artikeln über folgende Themen:

Optische Speicherung: Fotoplatte, Rollfilm, Kleinbildfilm, Sofortbild, VHS-Kassette, Super8-Film, Minikassette usw.

Akustische Speicherung: Wachsplatte (noch selbst erlebt), 78er-Platte, 35er-Platte, Tonband, Magnetdraht, Musicasetten, Minicassetten für Diktiergeräte, Disks für Sony-Geräte (nicht mit 3 1/2" Disketten verwechseln) usw.

Ich würde mich sehr freuen. Vielen Dank
WHellmut
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Olaf
2 wochen vor
5¼"-Floppys werden noch im Produktivbetrieb genutzt:
https://www.archyde.com/san-francisco-muni-metro-still-runs-on-floppy-disks-heres-why/
:)
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Hans
2 wochen vor
Ja, mit 3,5 Zoll Disketten muss ich heute noch arbeiten aber nur als Hobby. Und zwar mit dem Keyboard Technics KN 800 und dem Korg i4. Bei i4 hat die Diskette 720 kb. Aber das reicht um musizieren zu können. Heute haben die meisten keyboards Festplatten mit 40-250 GB. Aber für die damalige Zeit war das schon top. Aber alles ändert sich und die alte Zeit lebt nur noch in unserer Erinnerung.
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HanBlu
2 wochen vor
Schade, dass nach framework IV alles aufgekauft und eingestellt wurde. Framework, ein office-Programm, dass unter DOS in den 80zigern mehr konnte, als heutige Programme von MS-office. Eine Excel-Mappe haben sie geschafft, aber in eine Mappe den Brief, die Kalkulation, eine Zeichnungm, ein Foto und pdf dazu - da bleibt doch alles voller offener Wünsche.
Auch aus dem Hause SoftMaker fehlt mir die Innovation, da man von der Vorgabe MS sich nicht entfernen möchte. Gleiches für die Entwicklungen bei LibreOffice.
Oder hat jemand ein framework 2026 gesehen, dass unter win11 oder Linux läuft?
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Scherardo
2 wochen vor
Ob der Verfasser des Artikels die Diskette oder das alte Wähltelefon noch selbst nutzte oder sich nur im Internet schlau gemacht hat? Jedenfalls interessant und gut recherchiert. Anmerkung: Ich selbst hatte damals (zur Hoch-Zeit der Disketten) noch den Ehrgeiz, das gesamte Windows 3.1-Dateisystem auf eine 1,44 MB-Diskette zu pressen. Das funktionierte - heute nahezu unglaublich und nicht mal mehr in der abgespecktesten Version möglich. Vielleicht sollten die heutigen Programmierer mal wieder versuchen, dateisparender zu programmieren.
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Schwendemann
2 wochen vor
Im Jahr 1972 habe ich an der UNI Stuttgart meine Diplomarbeit zum Bauingenieur mit einer Wang200 oder Wang2000? gerechnet. Wegen des geringen Rechenspeichers mussten/konnten die Zwischenergebnisse auf einer Tonbandkassette zwischengespeichert werden und der Rechenlauf in einer getakteten Struktur geplant werden, um ihn überhaupt durchziehen zu können. Der Rechner Wang wurde damals von der Volkswagenstiftung im Rahmen der Förderung der Planung und Berechnung der Zeltkonstruktionen für die Olympiabauten in München 1972 angeschafft. Ich denke die Speichermethode mit Tonbandkassetten war einzigartig. Jedenfalls habe ich den Kommentaren noch nichts von dieser Speichertechnik gelesen.
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HelmutB
2 wochen vor
So ein schöner Artikel und ich entdecke ihn eine Woche später. :-)
Ich habe selbst noch 3½- und 5¼-Zoll-Disketten benutzt. Habe selber noch 3½-Zöller da und auch noch Laufwerke. Habe auch noch einen funktionsfähigen PC mit Laufwerk.

Ich nutze sie aber nicht mehr, es sei denn, mich packt die Nostalgie und ich beschäftige mich wieder mit DOSBox, oder alten Betriebssystemen die ich in virtuelle Maschinen installiere.

Im Artikel vermisse ich die CDs, die hatten auch ihre Daseinsberechtigung, auch wenn das Schreiben auf diese nicht ganz so einfach war.

Eine Anekdote:
Vor ein paar Jahren, hatte ich auf der Arbeit noch eine 3,5-Zoll-Diskette gefunden und habe sie unserer 18jährigen Auszubildenden gezeigt mit der Frage: "Weißt du was das ist?". Darauf sie: "Ich kenne das Symbol als Speichern-Button, aber ich weiß nicht, was das ist"
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Jossi
1 woche vor
Vor einiger Zeit kam in einem TV-Quiz die Frage, was ein „Typenhebel“ ist. Der Kandidat wusste es nicht. Eine private Blitzumfrage unter meinen U30-Bekannten erbrachte dasselbe Ergebnis.
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Thomas
Gestern
Oh, ich habe noch sehr viele Disketten herumliegen: 3,5", 5,25" Zip100 und QIC-Bänder. Die Laufwerke habe ich auch noch in meiner Hardware-Sammelkiste auf dem Hängeboden.
Irgendwie fällt es mir schwer, alte Dinge wegzuwerfen🤭
Die meisten dieser 30 Jahre alten Disketten sind aber immer noch lesbar...😎
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